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Wolfgang Bortlik ist 1952 in München geboren und mit 13
Jahren ins Schweizer Mittelland gezügelt, woran er erst ziemlich
gelitten hat — aber das wird später
einmal belletristisch behandelt.
Im Laufe der Zeit Gewöhnung an die Schweiz, ja sogar
zarte Gefühle für das sozial gut abgefederte Ländchen. Matura in Aarau,
dann Studium der Geschichte, der Publizistik und anderem in München und
Zürich. Abgang ohne Abschluss. Stattdessen Lohnarbeit als Buchhändler,
nebenher Herausgeber der anarchistischen Untergrundpostille
«Der Alpenzeiger»
und Versuche als Verleger, Lektor, Übersetzer, Literaturkritiker sowie
Musiker aus dem Geiste von 1977.
Seit 1993 in Basel wohnhaft, verheiratet, drei Kinder
und zuvörderst als Hausmann tätig. Um nicht zu verblöden vielfältige
literarische Arbeit: wöchentliche Kolumnen und Sportgedichte, Satiren,
Rezensionen. Dazu drei Romane: Wurst & Spiele, Edition Nautilus, Hamburg
1998; Halbe Hosen, Hamburg 2000; Hektische Helden, Limmat Verlag, Zürich
2002. Mehrere CDs mit Wort und Musik wie «Blind & Blau» oder
«Blutgrätsche» (zusammen mit Pedro Lenz) |