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| «Einst habe ich mich unbedacht für die Aufhebung der Buchpreisbindung stark gemacht. Das war ein schrecklicher Fehler. Die britische Buchindustrie hat sich damit ganz den Massenvermarktern ausgeliefert und dem bedrängten unabhängigen Buchhandel den Todesstoss versetzt.» Jon Le Carré | |||||||||
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Ein Dorf voll Prominenz ― und die Einheimischen? |
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Daniela Kuhn 15 Lebensgeschichten aus Sils im Engadin Mit Fotografien von Meinrad Schade 180 Seiten, 49 vierfarbige Fotografien, Pappband sFr. 34.–, € 29.– «Mit dem neuen Buch liegt ein Stück Geschichte vor, sehr individuell und trotzdem ein Spiegel der Entwicklung unserer Zeit. Kuhn porträtiert die Frauen und Männer, die fast alle der älteren Generation angehören, sehr einfühlsam. Anschaulich, lebendig, klug beobachtet und liebevoll stellt sie in ihren Texten die verschiedenen Persönlichkeiten vor, gibt ihnen Raum, lässt sie in ihrem Rhythmus erzählen, macht neugierig auf das Weiterlesen, regt zum Nachdenken und Hinterfragen eigener Erfahrungen an.» Die Südostschweiz |
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Glauser ― gesehen und gezeichnet von Hannes Binder |
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Hannes Binder Sieben gezeichnete Geschichten von, zu, mit und um Friedrich Glauser Mit einem Vorwort von Peter Zeindler zu «Wachtmeister Studer im Tessin», einem Nachwort von Kurt Gloor zu «Knarrende Schuhe» und einem Werkstattgespräch von Frank Göhre in «Der Chinese»
Um die Geschichte «Glauser im Kopf» erweiterte
Neuauflage von «Nüüd appartigs …» «Die düster-schwarzen Bilder haben einen einmaligen, unverwechselbaren Stil .» Der Standard, Wien
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Ein rätselhaft bekanntes Frauenleben |
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Maja Peter Roman
120 Seiten, gebunden sFr. 29.50, € 24.60 ISBN 978-3-85791-639-7
Studer/Ganz-Preis 2010 Mit dem Leben der vierzigjährigen Protagonistin verhält es sich wie mit ihrem Gesicht. Vertraut ist sie nur mit einzelnen Linien, und die harmonieren nicht immer. Sie fürchtet sich vor dem, was sie herbeisehnt. Sie mag keine Erinnerungsfotos und blättert doch im Album. Sie will sich schreibend Handlungsraum erobern, aber immer kommt das Leben dazwischen. «Ein sehr intimes Buch, weil es den Leser am Essenziellen der Frau teilnehmen lässt, da ihre Gedanken eine unglaubliche Nähe zulassen.» Brigitte «Dieser Band ist ein Talentbeweis: Sie kann hinschauen, und sie kann schreiben.» Tages-Anzeiger
«Scharfsinnig, präzis und schonungslos verwebt Maja Peter Momentaufnahmen
zum Leben einer engagierten, feinfühligen Frau, die aneckt und gefällt, die
liebt und kämpft, die sich schreibend erfindet und sucht.» Schweizer
Familie |
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Patrizischer Todesfall |
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Beat Portmann
240 Seiten, Pappband sFr. 32.50, € 27.– Eine junge Frau aus einem alten Luzerner Patriziergeschlecht möchte herausfinden, wer ihr Vater ist, nachdem ihre Mutter das Geheimnis mit ins Grab genommen hat. Gemeinsam mit einem vermeintlichen Privatdetektiv macht sie sich auf die Suche nach den Spuren, die das Liebespaar in den frühen Siebzigerjahren hinterlassen hat. Dabei dringen sie immer tiefer in die Psyche einer Stadt vor, die mit dem Namen der Patrizierin eng verbunden und bis heute über ihren Bedeutungsverlust nicht hinweggekommen ist. «Man staunt ohnehin über die Lust am Ungehorsam gegen gängige Erzählweisen und gegen die etablierte Gattung des Krimis. Beat Portmann hat mit seinen beiden Romanen den Schweizer Krimi auf einzigartige Weise fortgeschrieben.» WochenZeitung WoZ «‹Alles still› ist ein Lesevergnügen, spannungsgeladen, aber mit Niveau und Geschichtsbewusstsein. Inhalte, die Werken dieses Genres nur allzu oft abgehen.» 041 Kulturmagazin «Blick sagt, welche zehn Bücher Sie lesen müssen. 6.: ‹Alles still›, der Krimi ist gut erzählt, spannend und bietet Lokalkolorit aus Luzern.» Blick |
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Das unterschätzte Jahrzehnt |
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Die 50er Jahre in der Schweiz im Geiste des Konsums Herausgegeben von Thomas Buomberger und Peter Pfrunder
268 Seiten, 116 Duplexfotografien, gebunden ISBN 978-3-85791-649-6 Zehn Autorinnen und Autoren zeichnen die dominierenden Themen der 50er Jahre in ihrer ganzen Ambivalenz nach. Zahlreiche erstmals veröffentlichte Fotografien aus zeitgenössischen Reportagen und aus der Werbung vervollständigen das Bild dieses langen Jahrzehnts von 1948 bis 1964, das in seinen Auswirkungen bis heute unterschätzt wird. |
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«Einzigartiger Blick auf die Geschichte der Schweiz» Tages-Anzeiger |
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Schweizer Pressebilder seit 1940 Texte von Roland Schlaefli, Alex Anderfuhren, Thomas Bochet, François de Capitani, Ricabeth Steiger und Dario Donati Dreisprachig Deutsch, Italienisch und Französisch 96 Seiten, etwa 130 Fotografien, durchgehend vierfarbig, Klappenbroschur sFr. 38.–, € 31.50 ISBN 978-3-85791-655-7
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«Fräulein, zahlen bitte!» |
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Von legendären Zürcher Wirtsfrauen, stadtbekannten Lokalen und hart verdientem Geld Herausgegeben vom Verein
Frauenstadtrundgang Zürich 328
Seiten, 110 Fotos und Abbildungen, gebunden «Versunken ist die Welt, da man das Liebesglück beim Tanz in Kaffeehäusern und Biergärten suchte. Nun sind hundert Jahre Stadtzürcher Gastroszene wieder sichtbar.» Tages-Anzeiger
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Das starke Geschlecht |
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24 Porträts Vorwort von Margrit Sprecher sFr. 34.–, € 30.– ISBN 978-3-85791-637-3 «Eine Lektion und ein Déjà-vu, die manche Leserin so rasch nicht vergessen wird.» Margrit Sprecher «Daniele Muscionico schenkt in ihren genau recherchierten und wunderbar formulierten Kurztexten den historischen Frauenfiguren eine lebendige Gegenwart. Man erfährt Neues über die bekannten (etwa die Künstlerin Meret Oppenheim) und entdeckt die vergessenen (wie Frauenrechtlerin Emilie Gourd). Hoffentlich der Anfang einer mehrbändigen Reihe.» SonntagsZeitung |
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Verteidigung eines Finanzbetrügers mit Folgen |
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Roman
240 Seiten, Pappband sFr. 34.–, € 27.– ISBN 978-3-85791-641-0 Am Stadtrand von Bern sitzt Anwalt Schild beim Essen. Just als seine Frau in die Küche geht, tritt jemand aus dem Garten ins Haus, erschiesst ihn und verschwindet wieder. Sein aktueller Mandant, den er verteidigen sollte, war ein Finanzbetrüger, der sich nach Lipari abgesetzt hatte …
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Porträt einer eigensinnigen Weltgegend |
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Fotografien von Bernhard Lochmatter und mit je einem Gastbeitrag von Elisabeth Joris und Luzius Theler 200 Seiten, 49 Fotos, Pappband Die erste Kampfkuh von Oswald Andres machte eine Schwalbe. Alfons Blumenthal ging den Lebtag lang auf die Pirsch. Vor allem vor und nach der Jagdsaison. Erika Stucky musste zuerst nach San Francisco ziehen, um den Walliser Jodel zu finden. Wieder im Wallis, wars für die Einheimischen wie für sie ein Schock. Inzwischen ist ihr schriller Jodel Kult. Woher wir kommen, wohin wir gehen: Eigen ist den Wallisern ihr ausgeprägter Sinn für das kulturelle Erbe. Während die einen die Traditionen noch verkörpern, interpretieren die andern diese auf ihre Art. Die zwölf Porträts widerspiegeln jene Facetten des Wallis, welche den Landstrich zu dem machen, was er ist: eine traditionell gewachsene, kantige, schroffe, konturierte, geografisch wie kulturell eigensinnige Weltgegend. |
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Familienalbum mit Grock und Grandmaman Cécile |
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Raymond Naef und andere Geschichten
128 Seiten, 34 Fotograien/Abbildungen, broschiert sFr. 24.50, € 20.– ISBN 978-3-85791-636-6 Wie Grandmaman Cécile von den Penacook-Indianern gefangen wurde und von ihnen Korbflechten lernte. Wie «Oncle Georges» bereits als 13-jähriger Artist im «Moulin Rouge» auftrat, wo er prompt vom noch unbekannten Toulouse-Lautrec aufs Tischtuch gebannt wurde. Wie dessen Schwager und Partner Grock Bilder von Nazigrössen an die Wand hängte, bis das bewunderte Deutschland von ihm selbst einen Arierausweis verlangte … Die dreissig «wahren» Geschichten mit illustrierenden Abbildungen sind ein überraschendes Familienalbum über ein ganzes Jahrhundert. Sie erzählen von Ferdinand Hodler oder Fritz Brupbacher wie von russischen Offizierstöchtern und Nazis, von Revolutionären wie revoltierender Jugend. «Da trifft das kleine Alltagsgeschehen still, eindringlich und doch mit einem Blick fürs Kuriose im Gewöhnlichen auf die grosse Weltgeschichte.» Neue Zürcher Zeitung |
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Tristram Shandy aus den Bergen |
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Leo Tuor Settembrini. Leben und Meinungen Roman 2. Auflage Aus dem Rätoromanischen von Peter Egloff Ausgezeichnet mit dem Schillerpreis und dem Bündner Literaturpreis
Titel der Originalausgabe: «Settembrini. Veta e meinis» 280 Seiten, gebunden sFr. 38.–, € 29.50 ISBN 978-3-85791-624-3
«Settembrinis Anarchie hat Leo Tuor erzählerisch Gestalt gegeben. Nicht anders als in den früheren Büchern erzählt er nicht von A bis Z (oder von Cäsar bis Nabokov, wie es Settembrini sagen würde). Die Chronologie der Ereignisse zerfällt ihm in tausendundeine Geschichten. Nie behauptet er, zu erzählen, wie es gewesen ist; immer stehen seine Erzählungen unter dem melancholischen Vorbehalt des Konjunktivs und des sanften Widerspruchs: ‹Eine Gemse schiessen kann jeder Jäger, aber nicht jeder ist fähig, eine leben zu lassen.› So ist dieses Buch eine subtile Meditation über das Töten und eine stille Hommage an die Toten, ein Hymnus auf das Leben und die Literatur, schliesslich eine Verneigung vor den Epiphanien der Imagination, die all dies erst möglich macht.» Neue Zürcher Zeitung «Settembrini ist ein erstaunliches, angenehm selbstbewusstes Buch, die Übersetzung ist mit den Ramuz-Übersetzungen von Hanno Helbling zu vergleichen: absolut preiswürdig.» Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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Die erste Geschichte des dokumentarischen Gebrauchsfilms |
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Dokumentarische Gebrauchsfilme 1896–1964 Herausgegeben von Zimmermann, Yvonne. Beiträge von Gertiser, Anita / Zimmermann, Yvonne / Jaques, Pierre-Emmanuel 584 S., 400 Fotos und Abbildungen, gebunden sFr. 68.–, € 58.– ISBN 978-3-85791-605-2 «Schaufenster Schweiz» präsentiert erstmals eine kohärente Geschichte des dokumentarischen Films in der Schweiz bis 1964. Im Mittelpunkt stehen Reise- und Tourismusfilme, Industriefilme sowie Schul- und Lehrfilme und ihre Verwendung für Aufklärung, Werbung und Bildung. |
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Ein Ikarus des Atomzeitalters |
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Daniel de Roulet Roman Aus dem Französischen von Maria Hoffmann-Dartevelle
152 Seiten, gebunden ISBN 978-3-85791-638-0 Georges vom Pokk ist Ingenieur, Experte für nukleare Sicherheit. Geschieden nach einer lauen Ehe, lebt er für die Arbeit und reist für seine Firma in der Welt umher. Seine Gefühle hat er im Griff wie die Mailbox, die seinen Freunden automatisch zum Geburtstag gratuliert. Nach dem Rückflug aus Japan wird er mit anderen Passagieren am Flughafen in Quarantäne zurückgehalten. Da ist auch Tschaka, eine Tschetschenin auf der Flucht. Und plötzlich schlägt vom Pokks erst sachliche Neugier am Schicksal der Asylsuchenden in Liebe um, es kommt zu einer emotionalen Kernschmelze. Sein Sicherheitssystem bricht zusammen, er verliert die Kontrolle, beginnt sich für sie zu engagieren. Er tut Dinge, die in seinem Leben bisher nicht vorgesehen waren – aber da ist sein neues Leben auch schon zu Ende. «Daniel de Roulet zieht alle Register des Tragikomischen und erinnert gleichzeitig daran, dass es nie zu spät ist, seinem Leben einen Sinn zu geben.» Le Figaro |
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Eine Dreiecksgeschichte in digitalen Zeiten |
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Simona Ryser Roman
140 Seiten, gebunden ISBN 978-3-85791-640-3 Studer/Ganz-Preis 2006 Drei moderne Stadtmenschen treffen und verpassen sich, gelenkt von der Stadt, ihren Strassen, Warenhäusern, Bürotürmen und Bildschirmen. Gelenkt von ihren Träumen einer Liebe, die länger hält als ein paar Nächte. Wunderbar musikalisch erzählt Simona Ryser von der Stadt, von der Arbeit und der Liebe. «Helenenplatz» ist ein modernes Märchen im Zeitalter der Onlineportale, auf denen einsame Singles auf der virtuellen Suche nach dem einzig wahren Date sind: Am Stadtrand unter der Kastanie. |
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Mythos Emmental – Zum Filmstart das Buch |
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Bernhard Giger & Bänz Friedli Vom Leben mit einem Mythos
Mit Fotografien von Paul Senn, Albert Winkler, Ernst Hiltbrunner und Bernhard Giger 152 Seiten, 29 s/w + 13 vierfarbige Fotografien, Pappband sFr. 34.–,
€ 29.– |
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Bergdorf im Aufbruch |
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Paul Joos Die Welt im Dorf Fotografien von Paul Joos
2011, 152 Seiten, 93 Duplexfotografien, gebunden sFr. 48.–, € 39.– |
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Vom eigenen Vater adoptiert |
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Jeannot Bürgi
220 Seiten, Pappband 1939 – Landesausstellung: Unweit des Festgeländes in Zürich wird an einem Spätsommerabend ein Säugling in einer Kartonschachtel aufgefunden. Das Findelkind kommt zur städtischen Fürsorge und wird Jahre später von einem kinderlosen Ehepaar aus der Innerschweiz adoptiert. Der Bub verbringt seine Kindheit auf einem Bauerngut – dem «Loch» – in Bürglen am Lungernsee. Im Zentrum dieser Kinderwelt steht Ätti, der schwadronierende Grossvater, der das Bätziwasser liebt und die Feste feiert, wie sie fallen. Lebenslustig ist auch der Vater, er arbeitet im Holzbau und ist viel unterwegs. Mutter ist fromm und empfängt den Dorfkaplan bei Schinken und Rauchwurst zu erbaulichen Gesprächen. Dass der Kleine dem Adoptivvater gleicht, sorgt für Gespött, darüber gesprochen wird nicht. Des Rätsels Lösung liegt im Nachlass der Mutter. «Ein lebendiges, starkes Buch, krass und klug, plastisch, ohne Schnörkel.» NZZ am Sonntag
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Erneuerer des Engadiner Sgraffito und Maler |
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Kathrin Siegfried Geschichtenmaler & Bilderzähler 1940–1998
sFr. 68.―, € 57.50 ISBN 978-3-85791-631-1 Steivan Könz war ein begnadeter Erzähler. Ob mit Bleistift, Feder oder Pinsel, mit Nadel, Nagel oder Tube – immer brachte Könz-Geschichten zu Papier oder als Sgraffiti an die Wand, fantastische Geschichten meist. Auch als mündlicher Erzähler brillierte er, am Wirtshaus- oder Küchentisch gab er Spannendes und Unglaubliches zum Besten, erlebt, gehört oder erfunden. Den Stoff für seine Geschichten fand er in der Welt seiner Herkunft, dem Engadin, oder er holte sie sich auf Reisen von Rumänien bis Äthiopien, von Italien bis Pakistan. Als Künstler war er ein Einzelgänger jenseits aller Strömungen. Seine unverwechselbaren Wandbilder schmücken Bäder und Hausfassaden vom Engadin bis in den Raum Zürich, von Luzern bis Rosenheim, von Engelberg bis Bad Tölz. Das lose Werk hängt bei zahlreichen privaten Sammlern, mehr als zweitausend Originale befinden sich in seinem Atelier in Guarda. Dieses Buch zeigt einen repräsentativen Ausschnitt aus dem vielseitigen Werk und erzählt das Leben dieses Nomaden mit festem Wohnsitz. «Kathrin Siegfried, von Haus aus Historikerin, aber auch als Kuratorin und Dramaturgin unter anderem in Zürich tätig, schafft es, diesen auf seinen Fassaden starken, aber im Leben suchenden Menschen fassbar zu machen – eine Persönlichkeit, die zwischen vielen Polen aufgespannt war. Mit viel Einfühlungsvermögen, guter Dramaturgie und einem Stil, der auch Fragen stellt.» Tages-Anzeiger |
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Böses Erwachen im heimatlichen Dorf |
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Yusuf Yeşilöz Roman
200 Seiten, gebunden Als Beyto mit seinen Eltern das Flugzeug besteigt, um seine Verwandten im tscherkessischen Dorf in der Türkei zu besuchen, freut er sich, die Freunde aus der Kindheit wiederzusehen, obwohl ihm die Trennung von seinem heimlichen Geliebten Manuel nicht leichtfällt. Umso größer ist sein Schock, als er überraschend mit seiner Cousine Sahar verheiratet wird. «Mit viel Einfühlungsvermögen und erzählerischer Anschaulichkeit gestaltet Yesilöz seinen Stoff. Bald zügig und nüchtern, bald etwas ausschweifender entwickelt er die Handlung bis er seinen Helden in die Ausweglosigkeit geführt hat. Wie er das Tempo seiner Erzählung zu variieren weiss, so moduliert Yesilöz auch die Tonlage: In die lakonische Sachlichkeit setzt er als Farbtupfer teils kühn gewagte, teils symbolisch aufgeladene Sprachbilder. Sein Mitgefühl verteilt er derweil unter die Figuren: Weder die der Tradition verpflichteten Eltern noch Beytos verständnisloser Freund werden blossgestellt. Sie alle finden sich wieder als überforderte Beteiligte in einem unlösbaren Konflikt. Ihr Dilemma stellt Yesilöz anrührend und anschaulich dar.» Neue Zürcher Zeitung |
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Wie Heinrich Lienhard mit dem Ochsenwagen nach Kalifornien zog und dort den Goldrausch miterlebte: «Unglaublich farbig und packend!» SWR 2 |
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Heinrich Lienhard
Herausgegeben von Christa Landert 3. Auflage «Der Limmat Verlag macht fabelhafte Bücher, und hier ist ihm – und der Herausgeberin Christa Landert – ein besonders tolles gelungen! Wer in seiner Jugend Karl Mays Wildwestromane verschlungen hat – der kann in diesem prachtvoll edierten Werk nachlesen, wie es wirklich war.» Die ZEIT «Was Lienhard bei der Durchquerung Amerikas erlebt, was er von Pferdedieben und Klapperschlangen, Saufgelagen, Spielhöllen und wilden Jagden erzählt, liest man mit roten Ohren. Im Kalifornien des Goldrauschs versteckt er seinen Schatz stets unter dem Kopfkissen und schläft nie anders als mit der geladenen Waffe in der Hand, bewacht von seinen beiden Hunden. Über ihren Unterhaltungswert hinaus sind Lienhards Aufzeichnungen ein grossartiges kulturgeschichtliches Zeugnis: lebensnah, historisch verlässlich, farbig und lehrreich. Ein Buch für viele Tage und Nächte.» NZZ am Sonntag «Lienhards Beschreibungen sind unglaublich farbig und packend. Ein Abenteuer, spannender als jeder Karl-May-Roman, eine editorische Meisterleistung mit einem vorbildlichen Vorwort und zahlreichen Fussnoten, die den historischen Kontext erhellen. Kurzum, ein Lesegenuss für viele Tage.» SWR 2 |
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Wenn Eltern und Kinder gleichzeitig alt werden |
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Bettina Ugolini kurz & bündig
160 Seiten, broschiert sFr. 28.50, € 22.80 ISBN 978-3-85791-633-5 Die bekannte Expertin aus der Sendung «Ratgeber» von DRS 1 Dieser Wegweiser richtet sich an alle, die selbst mit Fragen und Schwierigkeiten des Alterns konfrontiert sind, und an diejenigen, die in ihrem privaten Umfeld mit alten Menschen zu tun haben. Die zuversichtliche Grundhaltung dieses Buches lautet: Es gibt immer einen Weg. |
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Gedichte auf Walser «Titsch» |
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Anna Maria Bacher Kfarwät Schpurä/Farbige Spuren/Tracce colorate Gedichte Walser Deutsch, Deutsch und Italienisch Herausgegeben von Kurt Wanner
160 Seiten, gebunden sFr. 34.50, € 26.80 ISBN 978-3-85791-625-0 «Die Begegnung mit Bachers Lyrik war für mich wie ein Naturereignis, ein Gewitter, ein Hagel.» Heinz Holliger «Ihre Sprache riecht wie alemannische Worte, die man über die Jahrhunderte hinweg an den Felsen von Piemont geschliffen und zwischen Tau und Alpenkräuter eingelegt hat: kühl und furchig, on the rocks und moosig, mit einem Geschmack von Vanitas im Mund.» Neue Zürcher Zeitung |
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100 Jahre Untergang der Titanic |
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Stefan Ineichen Schweiz – Titanic – Amerika
168 Seiten, 48 Abbildungen von Photochrom-Postkarten, Pappband sFr. 44.–, € 34.– ISBN 978-3-85791 -629-8 Die Geschichten der Schweizer Passagiere auf der Titanic verknüpft Stefan Ineichen mit dem Zeitgeschehen und den Ereignissen, die die Schweiz und die Welt damals bewegten: Migration, Wohnungsnot, Klassenkampf, Weltwirtschaftskrise, Libyenkrieg, drahtlose Kommunikation und Globalisierung. Während die Titanic im Eismeer unterging, war eine Schweizer Forschungsexpedition auf dem Weg nach Grönland, beschäftigte sich die Geologie mit den Spuren der Eiszeit und bereisten reiche Touristen aus aller Welt die Schnee- und Eisberge der Alpen. «Der Autor Stefan Ineichen hat die Geschichten der offensichtlich zahlreichen Passagiere - in allen drei Klassen wie auch als Personal - recherchiert und zu einer historischen Momentaufnahme der Schweiz anhand dieser Gemeinsamkeit im Buch versammelt.» P.S. |
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© Limmat Verlag |