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Es kocht in den Alpen Was Transitverkehr und KöchInnen in den Alpen anrichten Herausgeben von
der Alpen-Initiative vergriffen |
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| Kurze Inhaltsangabe | |||
| 69 Alpen-Rezepte: pikant,
deftig und scharf, von Künstlerinnen und Künstlern mit
spitzer Feder illustriert. Das Kochbuch für
ganzheitliche Ernährung Gaumenschmaus, Augenweide
und Ohrensausen in einem. Währschafte Walliser Chouera und Slowenischer Apfelstrudel, piemontesisches Gemüsefondue und zuckersüße Almraungerln von den Gailtaler Alpen, Gibanica, Bagna Caôda, Sii und La Pela geheime Köstlichkeiten aus aller Alpen Länder. Feinstes Olivenöl und würziger Safran wurden einst auf schmalen Bergpfaden über die Alpen gesäumt. Je nach Region Zabaione, Sabayon, Sambayon oder gut schweizerisch Rossumada genannt, ist die süße Crème Beispiel für das Lokalkolorit der Alpenrezepte. Der Lebensraum Alpen ist kein Relikt aus der Geografiestunde, aber dem Transitverkehr und kopfloser Tourismusinvasion ebenso ausgesetzt wie hausgemachte Umweltsünden. Zu den Autorinnen
und Autoren |
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| Rezept | |||
| Österreichischer
Alpenraum/Bayern Hasenohren |
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| 500 g Mehl 2 Prisen Salz 2 1/2 dl Sauerrahm 2 Eier, verquirlt Butter |
zu einem Teig kneten, 30 Minuten ruhen lassen, den Teig messerrückendick auswallen und in Rhomben schneiden erhitzen, die Hasenohren darin goldbraun backen, durchdie Hitze gehen sie zu kleinen Kissen auf Beilage Variante Wenn sie Herrn Bundesrat Adolf Ogi zu diesem Schmaus einladen, schneiden Sie die Teigblätze einfach etwas länglicher und rundlich sie heissen dann Hasenfüsse. |
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| Stimmen zum Buch | |||
| «Ein Kulturkochbuch erster Güte,
das friedlich einen Text über die Entwicklung der
Saumpfade mit dem Rezept einer Erntedanksuppe aus den
venezianischen Alpen verbindet Schmackhafte und
sättigende Gerichte bietet das Buch, schliesslich
mussten und müssen die Alpenbewohner in den kalten
Wintermonaten genügend Kraft und Saft bekommen für den
Widerstand gegen die Touristen- und Blechlawine.
Dringende Empfehlung des Rezensenten: unbedingt
anschaffen.» Börsenblatt für den deutschen
Buchhandel «Der Renner bringt neben Rezepten aus dem ganzen Alpenbogen auch gut verdauliche (wenn auch nicht durchwegs bekömmliche) Grundinformationen zum Transitwahnsinn, der den Lebensraum Alpen bedroht.» WochenZeitung «Eine originelle Rezeptsammlung für Geniesser.» Rheintalische Volkszeitung «Derweil 69 Rezepte das Herz erwärmen, heizen pikante Texte ein.» Schweizer Illustrierte «Doch nicht nur schlemmen, auch schmunzeln und vor allem nachdenken ist angesagt.» Nordbayerischer Kurier «Da kriegt man zweifellos Ohrensausen im Hin- und Hergerissensein zwischen Lokalpatriotismus und Europa, zwischen Reh, Hase, Speck und vegetarisch, zwischen süss und farbig, Lachen und Weinen. Ob dem Trauern das Festen nicht vergessen, heisst das Motto.» Natur und Mensch «1994 stimmten die Schweizer mehrheitlich ... für die konsequente Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene. Das war der bisher grösste Erfolg der Alpen-Initiative. Der vielleicht zweitgrösste war das Buch Es kocht in den Alpen, eine Sammlung ländlicher Rezepte, garniert mit Informationen über die Verkehrskrise im Alpenraum und mögliche Auswege daraus. Weil das Verkehrsproblem noch immer drängt und die Alpenbewohner leiden, weil noch immer Alternativen gesucht werden, und weil noch immer gerne gekocht und gegessen wird, gibt es jetzt einen Nachfolgeband: mit aktuellen Informationen zu der breiten Bürgerbewegung, und mit vielen, überwiegend bäuerlich-deftigen Gerichten, gesammelt zwischen Wallis und Kärnten, zwischen Ligurien und Tirol.» Darmstädter Echo |
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