TatortSchweiz 2

23 kriminelle Geschichten aus der viersprachigen Schweiz

von Sabina Altermatt, Christoph Badertscher, Daniel Badraun, Michel Bory, Anne Cuneo, Monika Dettwiler, Mitra Devi, Andrea Fazioli, Peter Höner, Petra Ivanov, Corinne Jaquet, Sam Jaun, Göri Klainguti, Ulrich Knellwolf, Paul Lascaux, Milena Moser, Jutta Motz, Liaty Pisani, Stephan Pörtner, Urs Richle, Ernst Solèr, Christa Weber und Peter Zeindler

Herausgegeben von Paul Ott

2007, 384 Seiten, Pappband

ISBN 978-3-85791-539-0

 

Rd_tri.gif (202 Byte) Tatortschweiz

Rd_tri.gif (202 Byte) Die HerausgeberInnen Rd_tri.gif (202 Byte) Zum Buch Rd_tri.gif (202 Byte) Text Rd_tri.gif (202 Byte) Stimmen
 

Kurze Inhaltsangabe

In «TatortSchweiz 2» finden sich 23 kriminelle Geschichten aus der viersprachigen Schweiz. Die Tatorte sind: Genf, Lausanne, Villeneuve, Biel, Bern, Herzogenbuchsee, Grenchen, Rheinfelden, Frauenfeld, Weinfelden, St.Gallen, Thalwil, Affoltern am Albis, Einsiedeln, Ascona, Locarno und Pontresina. Entstanden ist ein überraschend vielfältiger Einblick ins Krimi-Schaffen in der Schweiz, ein Austausch auch über die Sprachgrenzen hinweg. Von der traditionellen Detektivgeschichte bis zum ungewöhnlichen Bergkrimi sind alle möglichen Formen enthalten.

«Auch hierzulande wird gemordet und geraubt auf Teufel komm raus, und wenn es nicht wahr ist, so ist es gut erfunden.» Wochenzeitung WOZ zu «TatortSchweiz 1»

Inhalt

Paul Ott Die Schweiz stirbt viersprachig

Christoph Badertscher Die Sau

Andrea Fazioli New Orleans, Tessin

Andrea Fazioli New Orleans, Ticino

Paul Lascaux Der den Speer führt

Sam Jaun Bestelle dein Haus

Mitra Devi Räuber und Raben

Jutta Motz Der letzte Einbruch

Peter Höner Tatort Sofa

Corinne Jaquet Der verhängnisvolle Samstag

Corinne Jaquet Samedi fatal

Urs Richle Tod eines Bankiers

Milena Moser Die Rache der Hausfrau

Monika Dettwiler Seegrund

Stephan Pörtner Wulp

Anne Cuneo Chemisches Glück

Anne Cuneo Le bonheur chimique

Liaty Pisani Die Täuschung

Liaty Pisani L’inganno

Ernst Solèr Casino Panama

Göri Klainguti Freddy, ein Patient?

Göri Klainguti Freddy nun es ün paziaint

Peter Zeindler Das St.Anna-Loch

Sabina Altermatt Eine Stadt sieht rot

Petra Ivanov Mauern

Michel Bory Zweifelhaftes Weiss

Michel Bory D’un blanc douteux

Daniel Badraun Ratssitzung

Ulrich Knellwolf Koni, Bela – und Mary

Christa Weber Das letzte Hemd

Die Autorinnen und Autoren

Paul Ott

Die Schweiz stirbt viersprachig

23 Kurzkrimis, 17 deutsch, drei französisch, zwei italienisch, einer rätoromanisch: «TatortSchweiz 2» dokumentiert erstmals das kriminalliterarische Schaffen in der viersprachigen Schweiz. Wie bereits im ersten Band «TatortSchweiz» von 2005 sind die vorliegenden Texte jeweils einem Handlungsort in der Schweiz zugeordnet. Wiederum ist die Anthologie eng verbunden mit den «Mordstagen», die 2007 zum vierten Mal durchgeführt werden.

Die «Mordstage» haben sich in der Literaturlandschaft Schweiz etabliert. Mit der Ausgabe von 2007, die Veranstaltungen in allen vier Sprachregionen durchführt, löst die Krimiszene eine Forderung ein, die immer wieder aufgestellt wird: Die «Mordstage 2007» sind das erste viersprachige Literaturfestival, das in allen Landesregionen stattfindet. «TatortSchweiz 2» ist der Begleiter in Buchform.

Ein solches Projekt kann nur «with a little help from my friends» realisiert werden, wie der Schweizer in der fünften Landessprache sagt. Die Freunde sind in erster Linie die Autorinnen und Autoren, dann aber auch alle, die die einzelnen Veranstaltungen organisieren und unterstützen: Gemeinden, Kulturkommissionen, Kulturvereine, Private. So geht denn ein spezieller Dank an alle, die mit grossem Engagement tätig waren, damit dem Schweizer Krimi landesweit ein Schaufenster geboten werden kann.

Die vorliegende Anthologie enthält ausschliesslich Texte, die speziell für «TatortSchweiz 2» geschrieben worden sind und hier erstmals veröffentlicht sind. Entstanden ist ein überraschend vielfältiger Einblick ins Krimi-Schaffen in der Schweiz, ein Austausch auch über die Sprachgrenzen hinweg. Von der traditionellen Detektivgeschichte bis zum ungewöhnlichen Bergkrimi sind alle möglichen Formen enthalten.

Die Texte sind oft frei von tradierten Elementen, sie lösen sich von bekannten Schemata, wirken leicht und witzig, manchmal auch beunruhigend. Etwas Spielerisches kommt in die Geschichten hinein, aber auch eine Annäherung an aktuelle Probleme, sei es ein obskurer Mord an einem Privatbankier, ein Attentat mit einem Modellbauflugzeug, die Irritation durch übersteigerten Medienkonsum oder seien es unterprivilegierte Jugendliche mit kriminellem Antrieb. Darüber hinaus finden sich erstaunlich häufig Referenzen an Grössen des Krimigenres, der Literatur, des Films und der Kunst.

«TatortSchweiz 2» ist eine abwechslungsreiche, immer wieder überraschende Anthologie, deren einzelne Beiträge über den Augenblick hinaus nachwirken.

Pressestimmen / Rezensionen

Rd_tri.gif (202 Byte) Neue Zürcher Zeitung vom 24. Oktober 2007
Rd_tri.gif (202 Byte) Blick vom 30. Oktober 2007
Rd_tri.gif (202 Byte) Giornale del Popolo, 3.November 2007
Rd_tri.gif (202 Byte) Engadiner Post, 1. November 2007
Rd_tri.gif (202 Byte) Berner Zeitung, 8.11.07
Rd_tri.gif (202 Byte) Der Bund, 8.11.07
Rd_tri.gif (202 Byte) La Quotidiana, 9.11.07
Rd_tri.gif (202 Byte) P.S., 22.11.07

 

«Alle Beteiligten erzählen mit spürbarem Vergnügen und viel Hinterlist. So bringen sie manchmal sogar das Kunststück fertig, das Genre neu zu erfinden.» Blick

 

© Limmat Verlag

Limmat Verlag Homepage

Web-Betreuung