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Anna Maria Bacher Kfarwät Schpurä/Farbige Spuren/Tracce colorate Gedichte Walser Deutsch, Deutsch und Italienisch Herausgegeben von Kurt
Wanner
2011. 154 Seiten, gebunden sFr. 34.50, € 26.50 ISBN 978-3-85791-625-0
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| Die Gedichte der aus dem Pomattertal / Val Formazza,
Italien, stammenden Anna Maria Bacher geniessen mittlerweile in weiten
Kreisen ein hohes Ansehen, nicht zuletzt durch die Vertonungen durch Peter
Roth, Heinz Holliger, Martin Derungs und Thüring Bräm. Anna Maria Bacher
verfasst leise, oft melancholische Gedichte – klar und spröd, manchmal
geräuschhaft und unsentimental –, zur inneren und äusseren Natur, zu
Empfindungen und Begegnungen in ihrem Tal. Sie schreibt auf «Titsch», einem
Walser Dialekt mit herbem alemannischem Charme, der in den italienischen
Alpentälern langsam verschwindet, und auf Italienisch. Anna Maria Bacher ist
überzeugte Botschafterin der Walser Kultur. Die in diesem Band versammelten
sechzig Gedichte sind grösstenteils unveröffentlicht, dazu kommen etwa ein
Dutzend aus dem vergriffenen Band «Gägäsätz – Gegensätze – Contrasti».
«Die Begegnung mit Bachers Lyrik war für mich wie ein Naturereignis, ein Gewitter, ein Hagel.» Heinz Holliger |
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Anna
Maria Bacher, geboren 1947 in Gurfulu/ Grovella im piemontesischen
Pomattertal / Val Formazza. Ausbildung am Colleggio Rosmini in Domodossola.
Lehrerin in Zumstägg / Ponte. Dort lebt sie mit ihrer Familie und widmet
sich neben der Haus- und Gartenarbeit vor allem der Erhaltung und Förderung
ihrer heimatlichen Walserkultur. Sie wurde für ihre literarische Arbeit
mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kulturpreis der
Enderlin-Stifung. Seit 1983 erschienen mehrere Bücher und Hörbücher. |
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Siwär Frind? Der Herbscht hetŝchi pschtellt. 5 Utuber 2007 |
Sind wir Freunde? Der Herbst steht still. 5. Oktober 2007 |
Siamo parenti? L’autunno si è fermato. 5 ottobre 2007 |
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| «Ihre Sprache riecht wie alemannische Worte, die man über
die Jahrhunderte hinweg an den Felsen von Piemont geschliffen und zwischen
Tau und Alpenkräuter eingelegt hat: kühl und furchig, on the rocks und
moosig, mit einem Geschmack von Vanitas im Mund.» Neue Zürcher Zeitung «Auch für dialektsprechende Deutschschweizer ist es nur schwer verständlich - es verzaubert dafür umso mehr. Anna Maria Bachers Gedichte sind melancholisch aber unsentimental, spröd und klar und erzählen vom Alltag im engen Tal.» DRS 2, Reflexe |
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