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Linard Bardill Aufs Leben los Literarisches Allerlei Deutsch, Rätoromanisch und Schweizerdeutsch Mit einem Vorwort von Franz Hohler 176 Seiten, Pappband ISBN 978-3-85791–524-6 |
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Vor zwanzig Jahren vertauschte Bardill die Kanzel mit der Bühne und ersang, erschrieb und erzählte sich sein eigenes Publikum. Vielen ist er heute als Kinderliedermacher bekannt. Dabei geht leicht vergessen, dass er als Autor über eine breite literarische Palette verfügt. Seine Texte erschienen auf CDs, in Zeitschriften, Büchern und als Kolumnen und spannen den Horizont vom abgründigen Liebeslied über hintersinnige Sterbegeschichten bis zur faustdicken Satire. Zeit also für Sammlung und Rückschau, Einkehr und Aussicht. Aus vier dicken Ordnern ist das Wichtigste und Beste in diese Auswahl eingegangen: Bekanntes und Unbekanntes, Liedtexte, Geschichten und Gedichte in Dialekt, Hochdeutsch und Rätoromanisch. Entstanden ist das literarische Porträt eines fahrenden Sängers, der sich der Regola d’arte lustvoll verweigert und den Kontakt zu seinem Publikum immer über die Weihen der Zunft stellt. «Was immer Linard Bardill geschrieben hat, ist, um es in seinen Worten wiederzugeben, ‹nicht repräsentativ für das, was ich sonst noch mache.› Es gibt immer noch einen anderen Bardill, etwa den Kinderautor, der in diesem Buch nicht vorkommt. Was sie wohl alle zusammenhält, die vielen Linarde? Ich glaube, ich weiss es. Die bedingungslose Liebe zum Leben. Die hat er mit allen bunten Vögeln gemeinsam.» Franz Hohler |
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What kind of a bird are you? Von Franz Hohler Felsruf Liedtexte zu den CDs: Tamangur | Aufs Leben los | Strampedemi | Tanz auf den Feldern | Nacht-Tiere | 1 Traum & 12 Lieder | Labyrinth | Han di gära wie du wirsch Brief an Wilhelm Tell |
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«Bardill wäre nicht Bardill, wenn er nicht himmelhochjauchzend, bitterböse, hintersinnig, abgründig, lustvoll und widersborstig über Gott und die Welt schreiben könnte, um eben den Sinn des Lebens zu finden.» Bündner Tagblatt «Der Titel ‹Aufs Leben los› ist Sinnbild dieser Sammlung und zeugt von einer übergeordneten Vielseitigkeit, Sprachvielfalt und Schaffensenergie. Kurzweilig satirische Kolumnen sind zu entdecken, wie etwa der fiktive Brief an Wilhelm Tell aus der Untersuchungshaft oder die Reflexion über Gott. Manchmal ist ein Gedicht berührend, etwa «Liun», oder eine Kurzgeschichte, wie etwa die Geschichte über die Frau mit dem Benzinkanister in der Hand, und es entstehen Momente beglückender Lektüre. Das Buch ist eine Auswahl aus Bardills vielseitigem populär-literarischen Schaffen. Ein Buch von einem Schweizer für Schweizer.» Schweizer Monatshefte |
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