Henriette Grindat – Méditerranées

Aus der Sammlung der Fotostiftung Schweiz

Herausgegeben von Sylvie Henguely und Martin Gasser
Mit
Beiträgen von Sylvie Henguely und Charles-Henri Favrod

88 Seiten, 41 Fotos in Duoton, fadengeheftete Broschur

ISBN 978-3-85791-570-3

 

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Kurze Inhaltsangabe

Die Lausanner Fotografin Henriette Grindat hatte eine besondere Affinität zum Mittelmeer. Immer wieder bereiste sie Länder und Städte rund um jenes Meer, das die Menschen verschiedener Kulturen und Erdteile verbindet und seit Jahrtausenden ihre Geschichte prägt. Dabei ging es Grindat nicht primär um journalistische Reportagen und Länderporträts. Ob in Spanien oder Ägypten, Italien oder Algerien: auf ihren Reisen interessierte sie sich vielmehr für die Geheimnisse der Materie und des Lichts – und ganz besonders für das Wasser in all seinen sinnlichen und metaphorischen Qualitäten. Ihre betörende fotografische Lyrik erweist sich dabei auch als eine existenzialistische Sinnsuche. «Méditerranées» widmet sich einem zentralen Aspekt von Grindats Werk, das in den Fünfziger- und Sechzigerjahren auch in mehreren Büchern der Lausanner Buchreihe «Guilde du livre» Verbreitung fand. Dieses grossangelegte Editionsprojekt, das zahlreichen Fotografen der Nachkriegszeit eine wichtige Plattform bot, wird in der Publikation speziell gewürdigt.

Die 1971 gegründete Fotostiftung Schweiz ist ein Ort für die Erhaltung, Erforschung und Vermittlung des fotografischen Kulturguts (www.fotostiftung.ch). Neben einer Sammlung von über 50000 Originalabzügen betreut sie die Archive und Nachlässe oder Teilnachlässe von mehr als fünfzig Fotografinnen und Fotografen. Die Fotostiftung Schweiz nimmt, zusammen mit ProLitteris, häufig auch die Urheberrechte wahr. Die aufgenommenen Archive umfassen hunderte bis hunderttausende von Bildeinheiten; sie bestehen aus Negativarchiven, Originalabzügen, Kontaktkopien, Diapositiven, elektronischen Bilddateien, Publikationsbelegen und schriftlichen Dokumenten.

Textprobe

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Algerien 1952 Spanien 19561964 Venedig 19541957 Venedig 19541957

Pressestimmen

Rd_tri.gif (202 Byte) Neue Zürcher Zeitung vom 6. Januar 2009
Rd_tri.gif (202 Byte) Tages-Anzeiger, 10. Januar 2009
Rd_tri.gif (202 Byte) Der Landbote, 6. Dezember 2008
Rd_tri.gif (202 Byte) Neue Luzerner Zeitung, 30. Dezember 2008
Rd_tri.gif (202 Byte) Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft, Medienspiegel März 2009

«Eine Fotografin, die ihr Medium offensichtlich als künstlerisches Medium verstand: Es gibt Fotografien von Henriette Grindat (1923-1986), welche die Abstraktion mehr als nur streifen. Die Lausannerin hat aber nicht nur expressive Bilder von existenzialistischer Wucht geschaffen, sondern sich auch im weiten Feld der – aus heutiger Sicht klassischen – Fotoreportage betätigt.» Neue Zürcher Zeitung

«Henriette Grindat schuf ein aussergewöhnliches Werk von grosser Poesie. Sie überführte ihre Motive ins Allgemeine und lenkte den Blick auf vermeintlich Nebensächliches. Texturen wurden wichtig, die Materialität der Dinge, das Licht und die Spielformen des Wassers: Nasse Sandbänke wirken bei Grindat wie grobporige Hautoberflächen Häuserkonturen werden – im Wasser gespiegelt – zu wabernden Gebilden, Moscheen mutieren im gleissenden Licht zu scharfkantigen geometrischen Elementen.» Tages-Anzeiger

«Henriette Grindats Fotografien sind Gedichte in Bildern.» Neue Luzerner Zeitung

«Was kommt in den Bildern von Henriette Grindat zum Ausdruck? Man scheut sich zu deuten. Befindlichkeiten, existenzielle Befindlichkeiten, Metaphern aus Licht. Als spräche  ein lyrisches Ich verbindlich von Welt.»  Der Landbote

«Es sind lyrische, ausdrucksstarke, reduzierte Impressionen.» Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft, Medienspiegel

 

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