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blütenweiss bis rabenschwarz St. Galler Frauen – 200 Porträts Herausgegeben von Marina Widmer
und Heidi Witzig 2003, 480 Seiten, über 350 Abbildungen, Pappband ISBN 3 85791 444 0 |
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Sie besteigt Berge. Sie wäscht, um zu überleben. Sie politisiert, um etwas zu verändern. Sie schreibt, malt, singt, um dem Ausdruck zu geben, was sie beschäftigt. 200 Porträts aus 200 Jahren, geschrieben von über 60 Autorinnen – Einblicke in Lebensrealitäten von bekannten und bisher unbekannten Frauen. Frauen vor und hinter den Schranken der Justiz, die Staatsanwältin, die Geldfälscherin und die Brandstifterin. Frauenbewegte Frauen der Jahrhundertwende. Die Eingewanderte und die Ausgewanderte. Die Bäuerin, die Hausfrau, die Tanzlehrerin, die Zirkusfrau, die Arbeiterin, die Lastwagenfahrerin, die Nonne, die Wissenschaftlerin, die Unternehmerin. Die reich illustrierte, für die Schweiz bisher einzigartige Sammlung von Frauenporträts erscheint zum 200-Jahr-Jubiläum des Kantons St. Gallen. Sie ist Lesebuch und Nachschlagewerk zugleich. Ergänzt sind die Porträts mit essayistischen Texten zu Kommunikation, Sexualität, Beziehungen, Raum, Körper, Spiritualität, Generationen, Öffentlichkeit, Alltag, Grenzgängerinnen. Marina Widmer, geboren 1956 in St. Gallen, Soziologin, Redaktorin von «Olympe. Feministische Arbeitshefte zur Politik». Mitbegründerin des Frauenarchivs St. Gallen. Heidi Witzig, geboren 1944 in Zürich, Historikerin und Autorin verschiedener Bücher zur Lebens- und Alltagsgestaltung von Frauen und Männern. Die Autorinnen der Beiträge
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«Einen ganzen Strauss von 200 spannenden Frauenbiographien versammelt das von Marina Widmer und Heidi Witzig herausgegebene Buch «blütenweiss bis rabenschwarz» (Limmat Verlag), das sich der Kanton St. Gallen zum 200-Jahre-Jubiläum gönnte. Faszinierend, wie viele bedeutende Schweizerinnen es allein in diesem Kanton gibt. Aus Platzgründen nur ein Beispiel: Haben Sie schon mal von Bärbel Inhelder (1913–1997) gehört? Die St. Gallerin war eine der bedeutendsten europäischen Psychologinnen und hat «massgeblich an der Entwicklung von Jean Piagets Psychologie» mitgearbeitet, die noch heute eine zentrale Rolle spielt.» Berner Zeitung «Ein Buch zum Durchblättern, zum Nachschlagen und eines, in das man sich vertiefen kann, eines das allen zur Lektüre bestens empfohlen sei.» Eigenart «Dieses Buch ist nicht nur die Erfüllung eines alten Wunsches, sondern vielleicht und hoffentlich auch die Aussaat von neuem Interesse an Frauengeschichte.» St. Galler Tagblatt «Die Porträtierten gewähren in diesem Lesebuch und Nachschlagewerk auf ihre Weise Einblick in interessante und eigenwillige Frauenleben. Zum Schluss der Lektüre kommt die Frage auf, was aus dem modernen Kanton St. Gallen ohne seine Frauen geworden wäre.» Der Landbote |
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