Friedrich Glauser

Der Tee der drei alten Damen

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Mario Haldemann

328 Seiten, Leinenband
ISBN: 978-3-85791-245-0

 

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Kurze Inhaltsangabe

Genf zu Beginn dieses Jahrhunderts: eine doppelgesichtige Stadt, eine schillernde Diva mit dem Begehren nach Macht und Geld. Friedrich Glauser lebte hier, kannte die Eingeweide der Metropole. Vier große Genfer Persönlichkeiten treten in ‹Der Tee der drei alten Damen› auf die Bühne, spielen ihre mehr oder weniger gewichtigen Rollen im Politroulette zwischen Völkerbund, Öl- und Petroleumfunden, dem britischen und sowjetischen Geheimdienst und einem indischen Randstaat. Letztlich jedoch geht es in diesem Roman um die Frage nach dem Geheimnis, dem Mysterium schlechthin, und nach den mannigfaltigen Mitteln zu seiner Erkenntnis.

Auch wenn Glauser Geld brauchte und deshalb für einen Krimi zur Feder griff - sein erster Roman ist eine Parodie auf das Genre.

«Der Roman wird glaub ich ganz amüsant. So ein Schundroman mit Hintergründen.» Friedrich Glauser an Beatrix Gutekunst

Zur Edition

Der Roman liegt in zwei Manuskripten vor. Auf das erste stützten sich der Erstdruck in der Zürcher Illustrierten (1939) und die folgenden Buchausgaben, für die der gesamte Text redigiert, ungewöhnliche Satzstellungen geglättet und erklärende Zusätze eingefügt wurden. Die Ausgabe des Limmat Verlags macht diese redaktionellen Änderungen rückgängig und nimmt die Glauser-Korrekturen im zweiten Manuskript auf.

Das Nachwort skizziert die biographischen Bezüge. Glauser lebte zwischen Mai 1913 und Juni 1918 zu wiederholten Malen in Genf. Von da her sind einerseits die genauen Ortskenntnisse erklärbar. Andererseits finden wir aber zu manchen im »Tee« auftretenden Figuren reale Vorbilder aus Glausers Genfer Zeit. Sie möglichst lückenlos zu identifizieren und in den Zusammenhang zu stellen, ist eine Absicht dieser Ausgabe.

Pressestimmen

«Solche Prosa ist taufrisch. Zeitlos und modern.» Frankfurter Neue Presse

«Ein ganz eigenes Pulsieren: ungehorsam gegen den vorgegebenen Takt, Ruhelosigkeit und viel flackerndes Leiden.» Vogue

 

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