Stefan Ineichen

Endstation Eismeer

Schweiz Titanic Amerika

 

168 Seiten, 48 Abbildungen von Photochrom-Postkarten, Pappband

sFr. 44.–, € 34.–

ISBN 978-3-85791 -629-8

 

 

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Kurze Inhaltsangabe

Am 15. April 1912 versank die Titanic im Atlantik. An Bord befanden sich zahlreiche Passagiere und Angestellte aus der Schweiz. Der Schweizermeister im Tennis reiste ebenso auf dem Luxusliner wie der Verwaltungsratspräsident des «Swiss Bankverein», der in Begleitung eines Juristen einen hoch verschuldeten Stickereifabrikanten aus Arbon verfolgte, welcher sich nach Amerika abgesetzt hatte. Die Tochter eines Zürcher Textilfabrikanten wollte in New York ihren standesgemässen Bräutigam treffen, ein Magaziner eines Zürcher Warenhauses beabsichtigte, mit seiner Familie nach Wisconsin auszuwandern, und ein junges Paar aus Uri war auf dem Weg nach New Glarus. Im noblen A-la-carte-Restaurant waren mehrere Kellner aus dem Tessin und dem Puschlav beschäftigt und für das Speiseeis war ein Luzerner Patisseur verantwortlich.

Die Geschichten all dieser Passagiere verknüpft Stefan Ineichen mit dem Zeitgeschehen und den Ereignissen, die die Schweiz und die Welt damals bewegten: Migration, Wohnungsnot, Klassenkampf, Weltwirtschaftskrise, Libyenkrieg, drahtlose Kommunikation und Globalisierung. Während die Titanic im Eismeer unterging, war eine Schweizer Forschungsexpedition auf dem Weg nach Grönland, beschäftigte sich die Geologie mit den Spuren der Eiszeit und bereisten reiche Touristen aus aller Welt die Schnee- und Eisberge der Alpen.

«Endstation Eismeer» zeichnet ein faszinierendes Bild der Gesellschaft vor dem ersten Weltkrieg, illustriert mit zeitgenössischen Farbpostkarten.

Stefan Ineichen, geboren 1958 in Luzern, lebt als Ökologe und Schriftsteller in Zürich. Buchveröffentlichungen u.a. «Die wilden Tiere in der Stadt», Herausgeber der «Sagen und Legenden der Schweiz» von Meinrad Lienert, Co-Autor von «Stadtfauna: 600 Tierarten der Stadt Zürich». Seit 2000 Projektleiter der Veranstaltungsreihe «NahReisen», die Ausflüge in und um Zürich anbietet. Im Limmat Verlag sind lieferbar: «Himmel und Erde. 101 Sagengeschichten aus der Schweiz und von ennet den Grenzen» und «Zürich 19331945.152 Schauplätze».

Inhalt

Montag, 1. April

Zum Stand der Ausländerfrage

 

Dienstag, 2. April

Transatlantikdampfer und Grönlandexpedition

 

Mittwoch, 3. April

Kaiser und General, Schwarzenbach und Frölicher

 

Donnerstag, 4. April

Streik

 

Karfreitag, 5. April

Rote Fahne mit schwarzer Kugel

 

Samstag, 6. April

Eismann, Kellner, Küchenchef

 

Ostern, 7. April

Eier, Tanz und Salondampfer

 

Ostermontag, 8. April

Interkontinental

 

Dienstag, 9. April

Der flüchtige Stickereifabrikant

 

Mittwoch, 10. April

Cherbourg, Lengnau und Wilder Westen

 

Donnerstag, 11. April

Gletschermühlen im Playground Europas

 

Freitag, 12. April

Heimatstil und Endmoränen

 

Samstag, 13. April

Musik

 

Sonntag, 14. April

Endstation Eismeer

 

Montag, 15. Apr i l

Untergang und Entzücken

 

Nachspiel

Pressestimmen

Rd_tri.gif (202 Byte) Züritipp, 7. April 2011
Rd_tri.gif (202 Byte) P.S., 14. April 2011
Rd_tri.gif (202 Byte)  20 Minuten, 3. Mai 2011
Rd_tri.gif (202 Byte) Radio svizzera 14 & 15. 4. 2011
Rd_tri.gif (202 Byte)
Tagblatt der Stadt Zürich, 18. Mai 2011 (Interview)
 
«Der Autor Stefan Ineichen hat die Geschichten der Schweizer Titanic-Passagiere in seinem Buch ‹Endstation Eismeer. Schweiz Titanic America› erforscht, miteinander verknüpft und so ein breit gefächertes Bild der schweizerischen Gesellschaft vor dem erten Weltkrieg geschaffen.» Züritipp

«Der Autor Stefan Ineichen hat die Geschichten der offensichtlich zahlreichen Passagiere - in allen drei Klassen wie auch als Personal - recherchiert und zu einer historischen Momentaufnahme der Schweiz anhand dieser Gemeinsamkeit im Buch versammelt.» P.S.

«Ineichens Buch, mit zeitgenössischen Ansichtskarten illustriert, ist voller Geschichten, die kunstvoll zu einem Panorama der Schweiz zusammengesetzt sind. So wird Geschichte verständlich und macht Spass!» 20Minuten

«Stefan Ineichen fehlt es nicht an interessanten Ansatzpunkten, um sich mit der Geschichte der Titanic zu beschäftigen. Durch alle Passagierklassen zeigt Ineichen die sozialen Fassaden auf, mit besonderem Augenmerk auf die Schweizer an Bord.» Radio Svizzera Italiana

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