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Moritz Leuenberger Träume & Traktanden Reden und Texte Mit Fotografien von Damaris Betancourt 2000, 6. Aufl. 2002, 192 Seiten, Pappband
Französische Version: Rêveries et ordre du jour. Georg Editeur, 46, chemin de la Mousse, 1225 Chêne-Bourg/Genève Italienisch: Tra sogni a strategie. Discorsi e testi. Armando Dadò Editore, Via Orelli 29, 6600 Locarno |
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Ein Amt in unserer Landesregierung bringt allerlei Auftritte mit sich. Moritz Leuenberger nimmt sie gerne als Anlass, über Dinge laut nachzudenken und über sie zu schreiben. Seine vielfältigen Interessen kommen ihm dabei ebenso entgegen, wie ihm seine Belesenheit hilft. Kreativ und geistreich, manchmal auch unorthodox geht er an seine Themen und formuliert eigene Sichtweisen, denen man persönliches Nachdenken und persönliche Erfahrung jenseits des politischen Kalküls anmerkt. Ob er Hugo Loetscher zum Geburtstag gratuliert, beschreibt, wie er Zeitung lesen möchte, oder über Gastwirtschaftskultur nachdenkt, am 1. Mai oder am Beginn des neuen Jahrtausends, beim Zirkus Knie oder bei Adolf Muschgs Pensionierung: Moritz Leuenberger denkt originell und über den politischen Alltag hinaus. Auf die Reden und Texte von Moritz Leuenberger treffen in diesem Buch die Fotografien von Damaris Betancourt: ein urban geprägter Magistrat und eine junge Fotografin, die in Kuba aufgewachsen ist, werfen ihren Blick auf die Schweiz. Die Reden wurden gelegentlich gekürzt, wo sie zu sehr der tagespolitischen Aktualität verhaftet und im Detail nicht mehr leicht zugänglich waren. Die ganzen Texte sowie weitere, in diesem Buch nicht publizierte Reden können nachgelesen werden unter www.moritzleuenberger.ch
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Inhalt
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«… eine geistreiche, persönliche und witzige Rede. Jedermann rätselt, wer sie ihm wohl geschrieben hat …», lautet ein nicht ganz untypischer Zeitungskommentar zu einer der in diesem Buch abgedruckten Reden. So wie niemand einem Bundesrat zutraut, allein in ein Flugzeug zu
steigen, weswegen die Fluggesellschaften weltweit Und dennoch, ich erarbeite meine Reden nicht allein. Ich entwerfe ein Gedankengerüst mit teilweise ausformulierten, teilweise unausgegorenen Passagen, unterbreite diese je nach Thema meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, interessierten Freundinnen und Freunden, welche mir ihre Ideen zurückmelden, mich vor Fettnäpfen bewahren und Neues vorschlagen, was ich dann alles wieder verarbeite, ein Prozess, der sich mehrmals wiederholen kann, bis der Gongschlag für den Auftritt weitere Veränderungen verunmöglicht. Ohne das Fallbeil des Redetermins wären die hier abgedruckten Gedanken alle logischer, vollständiger, missverständnisfreier, aber sie wären wahrscheinlich alle gar nie geäussert worden. Die Reden sind also entstanden, indem andere mit mir redeten, jedoch nicht nur vor, sondern durchaus auch während des Auftrittes: Manch eingeflochtene Anekdote, beschwichtigende Ergänzung oder zurückweisende Klarstellung ist die Reaktion auf eine lächelnde Aufmunterung, auf ein stirnrunzelndes Kopfschütteln oder einen Zwischenruf aus dem Publikum. Der Vortrag einer Rede lebt von der aktiven Präsenz des Publikums, und er bleibt leblos, wenn dieses apathisch verharrt. Das Zwiegespräch mit den Zuhörerinnen und Zuhörern stellt sich
aber bereits bei der Erarbeitung einer Rede ein: Ich bemühe mich, auf
die Grundhaltung des jeweiligen Zuhörerkreises einzugehen, mir
mögliche Fragen oder Gegenfragen vorzustellen, sie aufzunehmen, zu
diskutieren, zu beantworten, aber auch, sie offen zu lassen, wenn ich
selber keine Antwort finde. So ist es mir ein Anliegen, mit dem Publikum
zu reden, es nicht zu überreden, denn die Sprache haben wir ja, um
miteinander im Gespräch zu sein. Eine Rede ist nicht ein Monolog,
sondern ein Dialog. Ich lernte in meiner politischen Arbeit, dass es nie
einfache und eindeutige Antworten gibt, dass diese immer nur gefunden
werden, wenn zu jeder Behauptung die Gegenfrage gestellt wird, wenn jede
These in Zweifel gezogen wird. In einer Rede möchte ich das Publikum an Moritz Leuenberger |
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Rezensionen |
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Berner Zeitung vom 22. November 2000
«Träume & Traktanden» Leuenbergers Gespräche mit dem PublikumMoritz Leuenberger lässt an seinen Gedankengängen teilhaben. Eine
Auswahl seiner Reden erscheint jetzt in Buchform. So wortkarg er sich zuweilen in der Öffentlichkeit gibt, so wortgewandt kann er sein. Feilen bis zum Gongschlag Witzig, bisweilen bissig (...) Karin Burkhalter |
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Neue Zürcher Zeitung vom 23. November 2000 Ein Bundesrat denkt in UnterkapitelnLeuenberger stellt im Literaturhaus sein Reden-Buch vorhof. Gewohnt ist man es sich in der Schweiz nicht, dass ein Exekutivmitglied während der Regierungszeit ein eigenhändig geschriebenes Buch veröffentlicht. Solch magistrale (durchaus sympathische) Gesten kennt man eher in den umliegenden Staaten. Der SP-Bundesrat Moritz Leuenberger hat es gewagt, den Schritt in die schriftstellerische Öffentlichkeit zu tun. Wobei: Es ist lediglich ein halber Schritt. Denn was Leuenberger nun in Buchform gebracht hat, erprobte er zuvor bereits am Publikum, nämlich 20 seiner zahlreichen bundesrätlichen Reden. Am Mittwochabend hat er sein Buch «Träume und Traktanden» im Literaturhaus in Zürich vorgestellt. Da man Reden, die zu einem bestimmten Zweck und für ein bestimmtes Publikum verfasst wurden, schlecht zweimal halten kann, wie Leuenberger in seiner kurzen Ansprache ausführte, um die er «aus Gründen der Tradition» nicht umhin kam, wurde er vom Fernsehmoderator Charles Clerc interviewt. Die Fragen drehten sich rund ums Redenschreiben. Dabei erfuhr man, dass John F. Kennedys berühmte Berliner Rede die erste politische Rede war, die Leuenberger bewusst hörte. Und seine erste Rede hielt Leuenberger als 14-Jähriger vor der Basler Jugendanwaltschaft, als er sich und seine Kollegen wegen eines Lausbubenstreichs verteidigte. Sie wurden «freigesprochen». (...) © Neue Zürcher Zeitung |
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Tages-Anzeiger
vom 24. November 2000
Über Politik, Strassenbau und MayonnaiseMoritz Leuenbergers Reden in Buchform: ironisch und gescheit, gelegentlich pasteurisiert. Er wirkt als Minister für Energie, Umwelt, Verkehr und Medien und hat in diesen multiplen Funktionen einen Haufen Reden gehalten. Diese zeigen, was er sonst noch ist: ein Anwalt mit dem Bestreben, die Argumente der Gegenseite zu entkräften; ein Protestant mit Hang zur Selbstbefragung, ein Introvertierter auf Distanz, ein Ästhet mit einer Abscheu vor allem Derben; ein Gebildeter, der Hölderlin, Hegel, Shakespeare, Luther und Keller zitieren kann, ohne dass es klingt wie abgeschrieben. Ein Humorist schliesslich, dessen Ironie oft mit der Leichenbittermiene kontrastiert, die er jeweils aufsetzt. So hält Moritz Leuenberger am Mittwochabend im Zürcher Literaturhaus eine heitere Rede, die davon handelt, warum er jetzt keine seiner Reden vorlesen könne, die er da als Buch präsentiere. Die Gesellschaft ergeht sich in perlendem Gelächter, er selbst verzieht keine Miene. Träumen mit offenen Augen(...) So verschieden wie die Themen ist der Zugang. Die Pensionierung von ETH-Professor Adolf Muschg handelt Leuenberger mit den abgestuften Amtsformeln ab, mit denen der Bundesrat seine Bundesangestellten in die Pension entlässt. In einem Vorwort zu Karikaturen von Nico kommt er zu absonderlichen Mutmassungen über die etymologische Herkunft der Karikatur. Bei einem Volksfest im Zürcher Volkshaus wendet er eine wissenschaftliche Links-rechts-Skala an und bekennt, dass ihm die Unterscheidung zwischen bürgerlich und sozialistisch nicht mehr eingeleuchtet habe, er aber schnell rückfällig geworden sei. (...) Zirkus im BundeshausAm stärksten geraten ihm jene Interventionen, die Politik und Kultur ironisch miteinander kollidieren lassen. Beziehungsreich vergleicht er im Programmheft des Circus Knie den Zirkus mit dem Bundeshaus und die Elefanten mit den grossen Tieren aus Wirtschaft und Politik. Den Schweizer Förstern gegenüber bekennt er: "Vor 15 Jahren engagierte ich mich politisch gegen das Waldsterben und lag damit im Trend. Kaum im Bundesrat, liess ich Hodlers "Holzfäller" in meinem Büro an die Wand hängen, und er schockierte nur wenige meiner Besucher." Die schönste Rede aber ist die erste im Buch: Sie spielt vor Managern der Hochschule St. Gallen virtuos mit den unterschiedlichen Tempi von Wirtschaft und Politik, Musik und Strassenbau, Philosophie und Mayonnaise. Man glaubt ihm, dass er als Ghostwriter seiner selbst fungiert, dass er seine Reden mit dem Team abspricht, sie aber nicht von diesem montieren lässt. Von den sieben im Bundesrat ist er jedenfalls der Einzige, dessen Ansprachen man freiwillig nachlesen würde. Wobei man gelegentlich sogar vergisst, mit welchem Gesicht er sie vorgetragen hat.
Jean-Martin Büttner |
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Der Bund vom 25. November 2000 Geträumt und traktandiert
jae. «Der Lebensrhythmus variiert je nach Alter, Temperament oder sozialer
Umgebung.» Lohnt solch ein Satz den Preis für ein Buch? Schwer zu sagen, wenn
der Autor Bundesrat ist. Denn Bundesräte müssen noch mehr Rücksicht nehmen als
die anderen Schweizer. Sie können nicht alles sagen, wie sie möchten. In einer
eben veröffentlichten Recyclage von 20 gehaltenen - und selbst verfassten -
Reden legt Moritz Leuenberger offen, dass sein Versuch gescheitert sei, eine
offizielle Stellungnahme zu Lawinenschäden mit einem Dürrenmatt-Zitat zu
beginnen. Der Einwand - wessen? - habe damals gelautet: «Die Leute wollen Geld
und nicht Literatur.» Leuenberger will Literatur und mehr Kunst im Leben.
Lebenskunst, welche den «Röstigraben zwischen Kultur, Politik und Intelligenz»
einebnet. Das belegt er durch unermüdliches Erwähnen grosser Namen von Büchner
bis Shakespeare.
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20
Minuten vom 4. Dezember 2000
Die Reden eines LandesvatersREDEN - Es gibt Bundesräte, deren Wirken sich am besten mit Bildbänden dokumentieren lässt. Es gibt aber auch Magistraten, deren Worte nachträglichen Druck und Lektüre lohnen. Letzteres gilt für jenen Landesvater, der am Mittwoch von der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten für 2001 bestellt wird: für Moritz Leuenberger. Ein smarter Band dokumentiert, dass dem Verkehrs-, Energie- und Umweltminister Ironie erheblich besser liegt als Pathos – egal, ob es sich beim Publikum um die Gesellschaft zu Hugo Loetschers 70., die Eröffnungsgäste der Mustermesse Basel oder die Gemeinde im Berner Münster zu Neujahr handelt. Leuenberger, der sich keine Ghostwriter hält, geht meist von persönlichen Bezügen aus, um zielsicher zu landen, wo das Publikum zu Hause ist. Das machen die 21 ausgewählten Reden aus den vergangenen beiden Jahren deutlich. Den gediegenen Rahmen zu den Gedanken von A wie Auf tritt bis Z wie Zeitung bilden. Schwarzweissfotos der in der Schweiz lebenden kubanischen Fotografin Damaris Betancourt. © 20 minuten |
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Aargauer Zeitung vom 3.
Januar 2000
Bundesratsreden sind kein EintopfgerichtBeispiel Leuenberger Der neue Bundespräsident ist unter anderem auch begabter Redenschreiber Alle Bundesräte müssen Reden halten. Und sie tun es auch, ziemlich oft, unterschiedlich gut. Völlig miserable Bundesratsreden sind in jüngerer Zeit nicht bekannt - die Magistraten können schliesslich, wenn sie wollen, auf «Ghost Writers» zurückgreifen oder mindestens auf «Formulierer». Sogar blosse Entgleisungen sind äusserst rar: Willi Ritschards «Gloschli»-(Unterrock-)Abschweifung im Zusammenhang mit dem Besuch von Königin Elisabeth II. war ein verzeihlicher Ausrutscher, und als Rudolf Gnägi einmal vor den Hornussern von der «Ausmerzung alles Unschweizerischen in uns» schwadronierte, hatte es «Rüedu» zweifellos nicht wörtlich gemeint. Brillante Redner - in ihrer Art total verschieden - gab es auch: Eben Willi Ritschard, dann Jean-Pascal Delamuraz, nicht zu vergessen Kurt Furgler. Ihre Rhetorik produzierte nicht einfach Wortkaskaden (ab und zu allerdings auch), sondern (nicht immer, aber manchmal) richtige Ereignisse. Nein: Von unseren Bundesräten war und ist fast immer untadelig Staatstragendes zu vernehmen. In verschiedener Qualität und Originalität freilich - zum Glück, sonst wäre die bundesrätliche Rednerei todlangweilig. Einigen Magistraten war ein unverkennbarer Stil eigen: Ernst Brugger etwa hatte etwas Väterlich-Pädagogisches an sich, Hans Hürlimanns Reden gerieten unweigerlich pathetisch (was bei ihm glaubwürdig wirkte), Arnold Koller sprach professoral-ausgewogen, und Flavio Cotti pflegte eine italienische Redekultur, die in der Deutschschweiz nicht immer goutiert wurde. Leuenberger hält gern Reden Jetzt also Moritz Leuenberger und seine Reden. «Was ist denn das für ein linker Chorknabe?», fragte seinerzeit spöttisch ein Bundeshausjournalist bei einem der ersten Auftritte des jungen SP-Nationalrats Leuenberger aus Zürich. Treffend und gleichzeitig daneben: Moritz Leuenberger, ein zartes Bürschchen mit ebensolcher Stimme, wirkte zwar unscheinbar, wusste aber als Redner im Parlament zu überzeugen. Inzwischen ist viel Wasser die Aare und die Limmat hinuntergeflossen. Leuenberger ist seit 1995 Mitglied der Landesregierung und ein Konkordanz-Politiker der ersten Garnitur geworden. Einer allerdings, der sein Wesen nicht völlig verändert hat: Eine gewisse Introvertiertheit, eine gemessene Distanz zum Medienrummel, ein diskreter «Intellektualismus» sind geblieben - aber auch eine geistige Neugier und die Fähigkeit zur scharfen Analyse. Eher erstaunlich: Moritz Leuenberger hält offenbar gern Reden - nicht unbedingt vor grossem, aber mindestens vor erwartungsvollem Publikum. Und: Er scheint den Dialog mit politischen Gegnern genauso zu schätzen wie das Eintauchen in die Zustimmung linker Auditorien (die auch einem SP-Bundesrat nicht mehr automatisch zufällt). Die Auswahl seiner jetzt publizierten Reden - Spannweite der Zuhörerschaft: Manager bis linke Festgemeinde - beweist dies deutlich. Leuenbergers Themen stecken ein weites Feld ab: Verkehr, Umwelt, Energie, Medien - immerhin alle in enger Verbindung zu seinem Departement -, aber auch andere Bereiche: Kultur besonders (wozu bei Leuenberger auch Gastronomie gehört), Theologie (über die Bergpredigt), Minderheitenfragen (Juden in der Schweiz zum Beispiel), Wirtschaft, sogar Landwirtschaft (an der Olma 1999). Vom jungen Sozi zum eigenwilligen Magistraten Einfach ein bundesrätlicher Vielredner, der seine rhetorischen Ergüsse nun schon für verewigungswürdig hält? Ohne Zweifel nicht. Moritz Leuenberger ist ja nicht als besonders eitler und mediensüchtiger Spitzenpolitiker bekannt. Vor allem aber hat der SP-Bundesrat seine Reden sorgfältig (und selber) abgefasst - immer im Hinblick auf das Publikum, dem er etwas mitteilen und das er wohl auch überzeugen wollte. Mit dem grossen Säbel tritt Leuenberger nie an, vielmehr mit feinem Florett. Brandreden sind Leuenbergers Sache nicht; seine «Waffen» sind die klare Argumentation (mitsamt Pro und Kontra), der diskrete Appell an Anstand und Vernunft, die Absage an kurzsichtigen Egoismus. Weiteres Merkmal des durchaus eigenwillig gebliebenen Zürchers: Die wohltuende Ironie, bis hin zum leichten Sarkasmus, der auch die eigene Person nicht verschont. Aber der einst ziemlich bissige «Sozi» bleibt immer kultiviert, kann allerdings im Grundsätzlichen - Demokratie, Toleranz, soziale Gerechtigkeit, kurz: «eine Schweiz ohne Graben» (Leuenberger nach seiner Bundesratswahl) - beharrlich wirken. Immer sprachlich ausgefeilt, gut zu hören und gut zu lesen. Dies in einem gediegenen Büchlein, dem Ästheten Leuenberger angemessen, festzuhalten, hat sich durchaus gelohnt. Theo Kunz |
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© Limmat Verlag |