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Daniele Muscionico Starke Schweizer Frauen 24 Porträts Vorwort von Margrit Sprecher sFr. 34.–, € 30.– ISBN 978-3-85791-637-3
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| Sie schrieben Geschichte und gingen vergessen. Sie leisteten
Pionierarbeit und blieben unbekannt. Sie kämpften im Heer von Napoleon und
opferten ihm ihre Kinder, sie reisten allein um die Welt und waren zu Gast
beim Kaiser von China, sie politisierten in den Salons von Paris und
brachten in Weimar Schiller zur Weissglut, sie forderten früh «gleichen Lohn
für gleiche Arbeit!» und andere Frauenrechte ein. Die Schweizer Geschichte
ist reich an Frauen, die Grosses geleistet haben, die aufmüpfig waren, sich
nicht um Konventionen scherten. Die sich durchsetzten und wieder vergessen
gingen. In 24 brillanten Porträts stellt Daniele Muscionico eine überraschende Auswahl aussergewöhnlicher Schweizerinnen vor. Sie hat dabei viele Vergessene wiedergefunden, aber auch Bekannte wie Meret Oppenheim oder Madame de Staël in ein neues Licht gerückt. «Eine Lektion und ein Déjà-vu, die manche Leserin so rasch nicht vergessen wird.» Margrit Sprecher |
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Daniele
Muscionico, geboren 1962, aufgewachsen im St.Galler Rheintal.
Germanistikstudium an der Universität Zürich, langjährige Redaktorin für
Theater und Fotografie der «Neuen Zürcher Zeitung». Gewinnerin des Zürcher
Journalistenpreises und des Medienpreises für Freischaffende, seit 2008
freie Publizistin. Veröffentlichte u. a. die Monografie über die Zürcher
«Kronenhalle», «Jetzt erst Hecht. 50 Jahre Theater am Hechtplatz» und eine
Monografie zur Deutschschweizer Kabarett und Comedyszene, «Backstage». |
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| Mabel
Zuppinger-Westermann Lydia Welti-Escher Meret Oppenheim Emilie Lieberherr Catherine von Wattenwyl Emma Kunz Gertrud Woker Ella Maillart Marie-Anne Calame Isabelle Eberhardt Elisabetha Grossmann Anne-Marie Im Hof-Piguet Alfonsina Storni Emilie Gourd Elsie Attenhofer Madame de Staël Heilige Wiborada Marie Heim-Vögtlin Sophie Taeuber-Arp Elisabeth Kübler-Ross Lina Bögli Anna Waser Emilie Kempin-Spyri Regula Engel-Egli |
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| «Daniele Muscionico schenkt in
ihren genau recherchierten und wunderbar formulierten Kurztexten den
historischen Frauenfiguren eine lebendige Gegenwart. Man erfährt Neues über
die bekannten (etwa die Künstlerin Meret Oppenheim) und entdeckt die
vergessenen (wie Frauenrechtlerin Emilie Gourd). Hoffentlich der Anfang
einer mehrbändigen Reihe.» SonntagsZeitung «Simona Ryser versteht es ausgezeichnet, mit dem Bild des Helenenplatzes die moderne Online-Gesellschaft zu charakterisieren, deren Leben sich real auf einem kleinen Raum hinter Mauern und Türen abspielt, obwohl sie virtuell in der ganzen Welt zu Hause sind. Die Atmosphäre der Anonymität wird noch verstärkt durch die Vogelperspektive, aus der Ryser immer wieder auf den Platz blickt, und den Schnee, der die ganze Stadt zu einer Fläche ohne Farben oder Konturen werden lässt. Ausdrucksstark und anspruchsvoll.» ekz Bibliotheksservice «Daniele Muscionicos Verdienst ist es, dass es ihr in den meisten Fällen gelingt, die bemerkenswerten Frauen durch ihre präzisen und einfühlsamen Porträts zu neuem Leben zu erwecken.» Saiten «In 24 wunderbaren Porträts zeigt sie, wie reich das Land an Frauen ist, die Grosses geleistet haben.» Schweizer Familie «Ein brillant geschriebener Porträtband.» Annabelle «Daniele Muscionico beherrscht die Kunst des Anfangs, greift an einem entscheidenden Punkt einen Faden ihres Gewebes auf, und schon versetzt sie uns mitten ins Lebensgewühl ihrer unerschrockenen Frauen.» NZZ «…ein starkes Stück Schweizer Frauengeschichte im praktischen Handtaschenformat. Nicht nationale oder feministische Erbauung wird hier geliefert, sondern eigenwillige Kurzprosa, die, jenseits der Quellenlage, als erlebte Rede keinen Hehl aus dem Kunstcharakter ihrer personalen Perspektive macht.» Entwürfe «Die langjährige NZZ-Redaktorin Daniele Muscionico hat akribisch recherchiert für die 24 kurzen Porträts, die sie ursprünglich für die ‹Weltwoche› verfasste, und korrigiert so manches (Männer-)Urteil, ohne ihren Protagonistinnen die Ecken und Kanten zu nehmen.» Programm Zeitung «Auf jeweils 4-5 Seiten bringt es die Autorin fertig, die Persönlichkeiten, aber auch ihr Umfeld, zu beschreiben und die Leserin zu fesseln. Ich hatte jeweils Mühe, das Buch wegzulegen. Eine kurze Chronik der Vorreiterinnen für Frauenrecht und Emanzipation, die es sich zu lesen lohnt.» Frauenstimme |
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