Frisch ‒ fromm ‒ fröhlich ‒ frei
Robert E Zehnder

Frisch ‒ fromm ‒ fröhlich ‒ frei

Ein Leben für das Turnen 1878‒1953

Herausgegeben von Paul Hugger

Das volkskundliche Taschenbuch [24]

96 Seiten, Broschur, mit 14 vierfarbigen Abbildungen und 20 Fotos
März 2001
SFr. 28.–, 28.– €
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978-3-85791-359-4

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Schlagworte

Geschichte
     
45 Jahre lang unterrichtete Robert Eugen Zehnder (1878–1953) an der Primarschule Thalwil – vor allem aber war er Turner. Und dies mit unglaublicher Leidenschaft. Er war Oberturner, Mitbegründer der Damenriege und deren langjähriger Leiter, Dirigent der Gesangssektion und des Liederquartetts, Chef der eidgenössischen Oberturnerkurse, Kampfrichter auf allen Stufen, Chefredaktor der Schweizerischen Turnerzeitung, Mitverfasser von Lehrmitteln für die Schulen usw. Die Aufzählung macht einen perplex, und man fragt sich, wie Zehnder überhaupt noch unterrichten konnte. Er tat es offenbar mit Erfolg.

Aus den bescheidenen Lebenserinnerungen erwächst das Bild eines Pioniers der Turnbewegung, der ihr seine ganze Freizeit widmete, aus Idealismus und mit pädagogischem Elan. Zugleich zeigt sich die damalige Bedeutung der Turnbewegung für das Gemeinschaftsleben auf lokaler und nationaler Ebene. Und die vierfarbigen Abbildungen von Festkarten aus Zehnders Sammlung dokumentieren die Entwicklung von Ästhetik und Design von 1875 bis 1910.
Paul Hugger
© Yvonne Böhler

Paul Hugger

Paul Hugger, 1930–2016, Studium der Volkskunde, Ethnologie und Romanistik, em. Ordinarius für Volkskunde an der Universität Zürich. Zahlreiche Publikationen über Schweizer Fotografen, zur Alltagsfotografie, Herausgeber u. a. des Handbuchs der Schweizerischen Volkskultur, «Kind sein in der Schweiz. Eine Kulturgeschichte der frühen Jahre», Herausgeber der Reihe «Das volkskundliche Taschenbuch» und Mitherausgeber «FotoSzene Schweiz» im Limmat Verlag.

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Tages-Anzeiger, 24. August 2001



«Stellenweise kommt der Autor ins Aufschneiden, verliert sich in der Exaktheit des belanglosen Details, und der Untertitel des Buches ‹Ein Leben für das Turnen› wird im Text kaum eingelöst. Zehnder plaudert über Gott und die Welt, wenig übers Turnen. Wer sich aber für regionale Alltagsgeschichte um die Jahrhundertwende interessiert, dem sei das Büchlein empfohlen.» Tages-Anzeiger
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