Sockenschlacht und Löwenzahn
Katharina Tanner

Sockenschlacht und Löwenzahn

Mädchen und Buben in der Schweiz von früher. Zum Nachlesen, Nachspielen, Nachkochen, Nacherleben

Mit Illustrationen von Laura Jurt

104 Seiten, 3 x 2 cm, fadengeheftet, Leinen, ab 9 Jahre
November 2014
SFr. 39.90, 39.90 €
sofort lieferbar
978-3-85791-758-5

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«Ein Glücksfall für Enkel und Grosseltern.» NZZ am Sonntag

Paul konnte Funken sprühen.
Martha besuchte die Schule nur im Winterhalbjahr.
Giordano sammelte im Herbst Steinpilze.
Esther spielte lieber mit Buben als mit Mädchen.
Patschli las viel.
Erwin langweilte sich am Sonntagnachmittag.

«Sockenschlacht und Löwenzahn» erzählt aus dem Alltag von Kindern von früher, aus sechs Kindheitswelten der Grosseltern und Urgrosseltern von heute, die Katharina Tanner aus ihrer Kindheit berichtet haben: auf dem Land und in der Stadt, von den Dreissiger bis in die Sechzigerjahre, in der Schweiz. In sechs unterschiedlichen Kinderwelten lesen wir von ihren Spielen, Flüchen, Liedern, Krankheiten, Lieblingsessen, ihren Sorgen, ihrer Arbeit und ihren Familien.

«Sockenschlacht und Löwenzahn» ist ein Buch für Kinder und Erwachsene zum Vorlesen und Selberlesen. Spielanleitungen und Rezepte der sechs Kinder laden ein zum Nachspielen, Nachkochen, Nachfluchen und Nachfragen. Das Buch ist für Kinder eine Anregung zum Eintauchen in eine fremde Kindheit und eine fremde Zeit, für Erwachsene ist es eine Anregung zum Nachdenken über die eigene Kindheit und zum Erinnern und Erzählen davon. Es macht die Schweiz von früher für Kinder fassbar und verbindet die Biografien von Generationen, indem es anregt zu fragen: Wie war es bei dir?

Katharina Tanner
© Yvonne Boehler

Katharina Tanner

Katharina Tanner, geboren 1962 in Schaffhausen. Ausbildung zur Buchhändlerin und Schauspielerin. Schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem «Lenz Preis für neue Dramatik der Stadt Jena». Für «Da geht sie» erhielt sie ein Hermann-Lenz-Stipendium. Katharina Tanner arbeitet als Autorin und in der Leseförderung der Stadtbibliothek Basel. Sie lebt in Basel.

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Laura Jurt
© Zvonimir Pisonic

Laura Jurt

Laura Jurt, geboren 1979 in Luzern. Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern und der Belas Artes do Porto (FBAUP), Portugal. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen. Laura Jurt lebt als freischaffende Illustratorin in Zürich.

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Martha, das Hoteliersmädchen in Zermatt
Paul, der Verdingbub in Basel
Esther, das Täufermädchen in Zofingen
Giordano, der italienische Arbeiterbub in Schaffhausen
Patschli, das jüdische Mädchen in St. Gallen
Erwin, der Bauernbub im Luzerner Hinterland

 

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Programmzeitung, Dezember 2014
St. Galler Nachrichten, 2. Dezember 2014
NZZ am Sonntag, 7. Dezember 2014
SRF Musikwelle, 10. Dezember 2014
Basler Zeitung, 10. Dezember 2014
Luzerner Rundschau, 11. Dezember 2014
Mittellandzeitung, 13. Dezember 2014
active live 2015
Schweiz am Sonntag, 21. Dezember 2014
SRF Literaturclub, 23. Dezember 2014
Neue Luzerner Zeitung, 18. Dezember 2014
familienleben.ch, 5. Januar 2015
active live, Nr. 1, Januar 2015
Schulblatt der Kantone Aargau und Solothurn, 1/15, 16. Januar 2015
Buch&Maus, Nr. 1/2015
Neue Zürcher Zeitung, 4. Februar 2015
Sempacher Woche, 5. Februrar 2015
Neue Luzerner Zeitung, 8. September 2015


Literaturclub vom 23. Dezember 2014:

«Man staunt, dass nicht längst ein Lesebuch dieser Art erschienen ist. In exemplarischen Kindheiten wird von sechs Kindern erzählt. Katharina Tanner erzählt von Nöten und Wünschen, von geklautem Geld und rasch verdrückter Glace oder von blossen Füssen in frischen Kuhfladen. So knapp ihre Sprache ist, die Autorin spürt sinnlichen Erfahrungen, Schmerz und Freuden nach. Das Beste, was in diesem Familienbuch steckt, ist der Impuls, dass Grosseltern und Eltern anfangen, eigene Erlebnisse und Erfahrungen neu zu erinnern und zu erzählen.» Hans ten Doornkaat, NZZ am Sonntag

«Sinnlich, zum Staunen.» Programmzeitung

«Spiele, Flüche, Lieder, Krankheiten oder Lieblingsessen: Jeder weiss so manches aus seiner Kindheit zu erzählen. Solche Geschichten von Schweizer Mädchen und Buben von früher enthält das Buch ‹Sockenschlacht und Löwenzahn›. Ein Buch zum Nachlesen, Nachspielen, Nachkochen und Nacherleben.» SRF Musikwelle

Der ganze Beitrag der SRF 1 / SRF Musikwelle:

«Eine Schweiz von einst, die einem da ohne Verherrlichung, aber mit viel Sympathie für das einfache Leben gezeigt wird. Ein grossformatiges, liebevoll produziertes und edel gedrucktes Buch, das sich liest, als würden einem die Grosseltern von den alten Zeiten erzählen. Eltern werden es ihren Kindern gern vorlesen und dabei selbst noch viel Neues erfahren.» Basler Zeitung

«Katharina Tanner und Laura Jurt begleiten sechs Kinder mit schlichten Worten und poetischen Zeichnungen. Und schaffen so ein Schatzkästlein der Schweizer Kultur.» Mittellandzeitung

«Das Buch ist für Kinder eine Anregung zum Eintauchen in eine fremde Kindheit und eine fremde Zeit, für Erwachsene ist es eine Anregung zum Nachdenken über die eigene Kindheit und zum Erinnern und Erzählen davon.» active live

«Es ist ein Gesprächsangebot zwischen Generationen – und zwar nicht nur zum gemeinsamen Lesen und Erzählen, sondern zum Ausprobieren: Kochrezepte, Spiele, Gedichte, sogar Fluchwörter aus der Zeit der Grosseltern und Urgrosseltern ergänzen die Geschichten. Automatisch hat man als LeserIn die Vorlesesituation vor Augen: Sieht, wie die Grossmutter oder die Urgrossmutter das Lied vorsingt, alte Fotos hervorholt, von den eigenen kratzenden Wollstrümpfen erzählt.» Buch&Maus

«Dass auch die (Ur-)Grosseltern einmal Kinder waren, können sich die Enkel kaum vorstellen. In diesem sorgfältig illustrierten und schön geschriebenen Buch werden sechs Kindheiten erzählt [...]. Das Buch ist ein unaufdringliches Mitmachbuch: Die Spiele (wie die Wäscheklammerschlacht) kann man nachspielen und die Kochrezepte nachkochen. Diese Nähe schafft eine Brücke zur überraschend fremden Schweiz. Das alles ist noch keine hundert Jahre her, und doch ist vieles für uns kaum mehr vorstellbar.» Neue Zürcher Zeitung

«Ein Buch zum Reflektieren der eigenen Kindheit, eine Anregung zum Erzählen, wie es früher war und für heutige Kinder ein interessanter Blick in eine fremde Welt, wo es vieles, das heute selbst-verständlich ist, noch gar nicht gab.» Sempacher Woche

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