Geschichte zweier Leben – Wladimir Rosenbaum und Aline Valangin
Peter Kamber

Geschichte zweier Leben – Wladimir Rosenbaum und Aline Valangin

340 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, etwa 40 Fotografien
Ergänzte Neuauflage, ersch. April 2018
Ca. SFr. 48.–, 48.– €
978-3-85791-850-6

Schlagworte

Literatur Biografie
     

Das Haus von Wladimir Rosenbaum und Aline Valangin galt im Zürich der Dreissigerjahre als Salon der künstlerischen Avantgarde und Zufluchtsort für Verfolgte. Die schweizerisch-faschistische Zeitung «Die Front» machte aus Wladimir Rosenbaum eine Zielscheibe ihrer Hetze. Mäzen, Antifaschist und Lebemann, hatte er als Kind vor den zaristischen Pogromen fliehen müssen und wurde einer der berühmtesten Schweizer Anwälte. Aline Valangin, Pianistin und nach einer Psychoanalyse Schriftstellerin, war Vertraute vieler Autorenkollegen. James Joyce erzählte ihr seine Träume, und Ignazio Silone gehörte zu ihren Geliebten. Geprägt vom Wunsch nach Freiheit, erlebten Rosenbaum und Valangin ihre offene Ehe als erregende Herausforderung der Moderne, nicht als chronique scandaleuse. Die Doppelbiografie zweier aussergewöhnlicher Menschen – mit Originalstellen aus Tagebüchern, Archivakten und Tonbandprotokollen – liest sich wie ein Roman.

Peter Kamber
© Ule Mägdefrau

Peter Kamber

Peter Kamber, geboren 1953 in Zürich, lebt als freier Autor in Berlin. Nach «Geschichte zweier
Leben», das in erster Auflage 1990 erschien, publi-zierte er die Biografie «Charles Ferdinand Vaucher»,
die Buchreportage «Die ‹Luftguerilla› der Schweiz gegen die Alliierten» und den Essay «Ach, die Schweiz … Über einen Kleinstaat in Erklärungsnöten». 2010 folgte der historische Roman «Geheime Agentin» über die Geheimdienst dreh scheibe Schweiz im Zweiten Weltkrieg.

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