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Soukous, Kathak und Bachata Musik und Tanz aus Afrika, Asien und Lateinamerika in der Schweiz Herausgegeben von Mauro Abbühl, Chudi Bürgi und Dagmar Kopše, mit Fotos von Driss Manchoube
2004, 280 Seiten, 14 s7w-Fotos, 1 CD, Pappband ISBN 3-85791-468-8 |
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Eine musikalische Weltreise durch die Schweiz Schweizer Secondos steigen ins
Hiphop-Business ein, arabische und schweizerische Musiker fusionieren ihre
Musik und touren durch die Schweiz. In Basel trifft man sich zum indischen
Tanz, in Zürichs Langstrassenquartier in Bachata-Clubs: Eingewanderte
Musikerinnen und Tänzer aus Afrika, Lateinamerika und Asien spielen in der
Schweizer Musikszene immer häufiger eine immer wichtigere Rolle. Sie bewegen
sich an den Schnittstellen unterschiedlicher Traditionen und Schulen,
zwischen Mitgebrachtem und Vorgefundene. Und sie arbeiten wie ihre
einheimischen Partner im Spannungsfeld zwischen lokaler Verankerung und der
globalen Vermarktung von Musik. Eine Gratis-CD macht Teile davon hörbar. Die HerausgeberInnen:
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Inhalt
Aus Liebe in der Schweiz?
Anpassung und Eigensinn Samir Essahbi, Marokko/Schweiz Sonia Levitán, Argentinien/Schweiz François Campana: Tradition, Anpassung und Moderne Zur Situation eingewanderter Künstler in Europa Tony Martinez, Kuba/Schweiz Wolfgang Böhler: «Ich dachte, ich müsse mich sehr anstrengen ...» Eduardo Costa, ein brasilianischer Musiker in der Schweiz
Marianne Mühlemann: «Ohne unsere Wurzeln sind wir verloren» Begegnungen mit indischen Tanzkünstlern Kara Ka Sylla, Senegal/Schweiz Alejandro Panetta, Argentinien/Schweiz Thomas Burkhalter: «Wir sind die wahren Netzwerker» «Secondos» und junge «Primos» in der
DJ- und Elektroszene
Von der unmöglichen Fusion zur Samba Helvetica Mauro Abbühl: Zwischen mündlicher Überlieferung und körperloser Schönheit. Ein Gespräch über Töne, Partituren, Improvisation und Grammatik
Sandeep Bhagwati: Meistern, Warten, Vergessen, Finden Zwölf Bedingungen für intermusikalische Zusammenarbeit: Ein Vademecum
Sandeep Bhagwati: Musik als Suche nach der Wirklichkeit des Seins Zur Unvereinbarkeit von indischer und westlicher Musik Ling Ling Yu, China/Schweiz Saadet Türköz, Ostturkestan/Türkei/Schweiz Kjell Keller: Dissonante Harmonie. Musiker und Musikerinnen aus arabischen Ländern und der Schweiz im Dialog
Vinz Vonlanthen: Ein Maqâm in C-Moll? Beobachtungen zur Harmonisation in der Musik von Stephan Athanas’ ContempArabic Jazz Ensemble
Vincent Zanetti: Afrikanisch tanzen in der Schweiz Chronik einer schwierigen Migration Stephan Rigert, Schweiz Christoph Stiefel, Schweiz
Funkstille Thomas Burkhalter: Mit neuen Ideen aus der Krise Migrierte Musiker und die Probleme des Musikmarkts
Benedikt Güntert: Nix zu hören? Über Weltmusik in gespaltenen Märkten und am Schweizer Radio
Est-ce que ça va, verehrtes Publikum? Hans Keller: Bachatabarrio und Sambaland Gänge durch das Zürcher Langstrassenquartier
Tania Cordero: Timba und Buena Vista. Kubanische Musik in der Schweiz zwischen Tradition, Kommerz und Brisanz Tania Nerfin, Kuba/Schweiz Marianne Berna: Welten dazwischen Über Schweizerinnen und Afrikaner, Konzerte und Soirées
Patrik Dasen: Musik der Welt von Genf Die Ateliers d’ethnomusicologie und ihr Publikum
Mutombo Kanyana: Beats explosion. Veränderte Gemeinschaften als Prüfstein für die afrikanische Musik in der Schweiz
Trommeln macht Schule Laurent Aubert: In der Schule einer anderen Musik Eine transkulturelle Erfahrung
Marianne Berna: Mit Abaya auf dem Weissenstein Ein Ausflug in die Workshopszene
Dagmar Kopše: Mit den Sinnen lernen. Die Arbeit von Künstlern aus anderen Kulturen an der Schule
Wem hilft die Entwicklung? Rea Brändle: «Wer wird es tun, wenn wir es nicht machen?» Zur Förderung von Südkunst in der Schweiz
Al Imfeld: Plädoyer für die Entgeografisierung der Kultur Zu zwei Jahrzehnten Entwicklung und Kultur
Mauro Abbühl: Zwischen Ausgrenzen und Fördern Das brachliegende kreative Potential der Migration
Ein Ausblick Desmond Meyer, Südafrika/Schweiz
Zu den Autoren Die CD zum Buch Intessante Links Personen- und Gruppen-Register
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Stimmen «Einem Buch den Titel «Soukous, Kathak und Bachata» zu geben, ist ganz schön gewagt - aber es klingt gut und macht neugierig. Die drei Begriffe stehen für die drei Erdteile, mit denen sich Kultur und Entwicklung, die Dokumentations- und Vermittlungsstelle für Kunst und Kultur aus Afrika, Asien und Lateinamerika, seit zwanzig Jahren beschäftigt. Die Kulturstelle wurde 1984 von den Hilfswerken Brot für alle, Fastenopfer, Heks, Swissaid und Terre des hommes gegründet und erhält zusätzliche Unterstützung von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) und der Pro Helvetia. Das Buch dokumentiert die Arbeit der vergangenen Jahre, lässt MusikerInnen und TänzerInnen aus den drei Erdteilen, die es auf verschlungenen Wegen in die Schweiz verschlagen hat - erstaunlich oft war es die Liebe -, in Interviews zu Wort kommen. Das Einbürgerungstrauma wird aber auch immer wieder angesprochen, denn erst der Schweizer Pass legitimiert zur Teilnahme am öffentlichen politischen Leben. Die Gespräche mit den Kulturschaffenden, die Texte von Journalisten und Ethnologinnen vermitteln aus unterschiedlichen Perspektiven vertiefend oder beschreibend Einsichten, die oft etwas im Verborgenen liegen oder an denen man bisher achtlos vorbeigegangen ist.» WochenZeitung WoZ «Dass Missverständnisse gelöst werden können, das zeigt die beigelegte CD eindrücklich. Sie enthält 15 Tracks und bildet damit die Vielfalt der in der Schweiz ansässigen ausländischen Musik ab. Darüber hinaus zeigt sie, was aus einem musikalischen Dialog entstehen kann: lebendige, schöne Musik.» Schweizer Musikzeitung |
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