![]() |
Ute Kröger «Zürich, du mein blaues Wunder» Literarische Streifzüge durch eine europäische Kulturstadt 2004, 488 Seiten, 334 Fotos, Dokumente und Karten, Pappband ISBN 3-85791-447-5 |
||||||||||||
|
|
|
|
|
||||||||||
|
Hier hat im 13. Jahrhundert Ratsherr Manesse Minnelieder gesammelt, hier wurden im 18. Jahrhundert Fantasie und Intuition gegen den regelversessenen Leipziger Professor Gottsched verteidigt, von hier aus belieferte Pfarrer Lavater Goethe & Co. mit sturmunddrängerischen Genietheorien, hier dichtete im 19. Jahrhundert das junge Deutschland an der Zensur vorbei, hier lebten und schrieben einheimische, zugezogene und aus anderen Ländern vertriebene Schriftsteller von Georg Herwegh über Elias Canetti bis Max Frisch, von Salomon Gessner über Georg Büchner und Robert Walser bis Ingeborg Bachmann, von Johanna Spyri über Gottfried Keller bis James Joyce und Alfred Döblin. Sieben thematische Streifzüge erschliessen Zürich als europäische Literaturstadt: — Zürichs literarischer
Betrieb |
|||||||||||||
|
|
|||||||||||||
|
|
|||||||||||||
|
Inhalt «Wo nimmt dieser kalte, mittelmässige Streber nur auch den Hochmut her!» Zürichs literarischer Betrieb
«Zürich, du mein blaues Wunder» Von Literaten und ihren Begegnungen mit Zürich Kurt Guggenheim — Thomas Mann — Elias Canetti — Otto Flake — Rosa Luxemburg — Frank Wedekind — Gerhart Hauptmann — Ricarda Huch — der Literatenclan Bondy — Max Frisch — Richard Schweizer — Laure Wyss — Fritz Zorn — Franz Kafka und Max Brod — Friedrich Glauser — Hugo Ball — Carl Spitteler — Albin Zollinger — Gottfried Keller — Hugo Loetscher — Robert Walser — James Joyce — Arnold Küber — Bahnhofstrasse — Walter Matthias Diggelmann — Elisabeth, Michael und Frido Mann — Conrad Ferdinand Meyer — Thomas Mann — Hermann Hesse — Hugo Loetscher — Niklaus Meienberg — Alexander Xaver Gwerder
«Eines der schönsten Bücher der Welt» Die Ritter Manesse und die Folgen Ruine Manegg — Lobpreis der Manessen — Hadlaub-Denkmal — Konrad von Mure — Zuhause bei Manesse — Der Pilger auf der Münsterbrücke — Hadlaub in Zürichs Nobelquartier — Der Erfolg der «Züricher Novellen» — Johann Jacob Bodmer und die Manessische Handschrift
«Wo die deutsche Literatur am meisten blüht» Eine Kulturhauptstadt Europas im 18. Jahrhundert Johann Jacob Bodmer — Johann Heinrich Pestalozzi — Henri Meister — Bäbe Schulthess — Tagblatt der Stadt Zürich — Johann Jacob Breitinger — Verlagsbuchhandlung Schulthess — Judith Heidegger und Salomon Gessner — Spiegelgasse — Orell Füssli — Bibliothek in der Wasserkirche — Frauenzimmergesellschaft — Gasthof zum Schwert — Johann Caspar Lavater — Heiz’sche Lesegesellschaft — Platzpromenade
«… sass Heidi neben Klara und las dieser eine Geschichte vor» Zürcher Kinderliteratur Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien — Bettina Hürlimann — Johanna Spyri — Olga Meyer — Jenö Marton — Ida Bindschedler — Elsa Muschg — Traugott Vogel — Paul Wehrli
«Jetzt Herz, jetzt zeige, ob du lieben kannst!» Liebespaare Ingeborg Bachmann und Max Frisch — Jo Mihaly und Leonard Steckel — Louise Wilhelmine Jaeglé und Georg Büchner — Hedwig Müller und Kurt Tucholsky — Elsie Attenhofer und Karl Schmid — Franca Magnani und Arnold Künzli — Emma und Georg Herwegh — Lydia Welti-Escher und Karl Stauffer-Bern — Mathilde Wesendonck und Richard Wagner
«Ein geistiger Kriegsgewinn, den wir nicht versteuern.» Über die Grenzen: Emigranten in Zürich Georg Büchner, Theodor Mommsen, Gottfried Kinkel — Else Lasker-Schüler, Alfred Kerr, Ernst Glaeser — Die deutsche Sozialdemokratie — August Adolf Ludwig Follen, Julius Fröbel und ihr Litterarisches Comptoir — Ferdinand Freiligrath, August Heinrich Hofmann von Fallersleben — Kurt Hirschfeld, Bertolt Brecht, Hans Weigel, Carl Zuckmayer, Hans Sahl, Franz Werfel, Thomas Mann — Ferdinand Lion, Bruno Schönlank, Ulrich Becher, Max Herrmann-Neisse, Bernard von Brentano — Thomas Mann — Alfred Polgar, Walter Mehring — Ödon von Horvath — Stefan Zweig, Joseph Roth, Alexander Roda Roda, Hans Arp, Ferdinand Hardekopf — Ernst und Karola Bloch, Leonhard Frank, Claire und Yvan Goll — Agnes Mirtse — Peter Weiss, Wolfgang Langhoff — Café Au Petit Dôme — René Schickele — Café littéraire — Café Orsini — Manès Sperber — Hugo Ball, Emmy Hennings, Richard Huelsenbeck, Tristan Tzara — Weisses Schwänli — Alfred Döblin — Georg Kaiser, Robert Musil, Margarete Susman, Richard Beer-Hofmann, Felix Salten, Ossip Kalenter — Walter Serner — Ludwig Rubiner — Albert Ehrenstein, Fritz Hochwälder — Stephan Hermlin, Hans Mayer — Erich Weinert, Ernst Toller, Hans Marchwitza — Ignazio Silone — Erika Mann — Israelitische Cultusgemeinde — Arthur Koestler, Julius Hay |
|||||||||||||
|
|
|||||||||||||
|
Liebe zur Literatur und zu einem Dichterfürsten: Bäbe Schulthess
|
|||||||||||||
|
|
|||||||||||||
|
|
|||||||||||||
|
«Ein Standardwerk! Ach was, ein Buch wie ein riesiges Fass, tief, tief taucht man hinein.» DIE ZEIT «Man begegnet in diesem Buch Vita und Werk bekannter (Thomas Mann, James Joyce) und vergessner (Olga Meyer, Jakob Schaffner) Namen und erhält Einblick in die unglaubliche Lebendigkeit und schillernde Vielfalt des literarischen Zürich über die Jahrhunderte hinweg. Gerne liest man von kuriosen Entdeckungen wie zum Beispiel der kontinuierlichen Aufführung der Hadlaub-Statue im Verzeichnis der Denkmäler obwohl die Figur am Platzspitz vermutlich während der achtziger Jahre zerstört worden war. Spannend sind auch Geschichten vom ehemaligen Hotel Schwert am Weinplatz, in dem Goethe abgestiegen ist. Her beginnen sich Anekdoten, Zitate und Auszüge aus Briefen und Tagebüchern zu einer anmutigen Plauderei aus dem Nähkästchen zu verdichten.» Neue Zürcher Zeitung «Ein bisschen kalauernd kann man jedem literarisch interessierten Leser sein blaues Wunder Versprechen: Das Buch ist eine ungeheure Fundgrube an Namen, Daten, Fakten, Zitaten und Anekdoten, überdies generös illustriert. (…) Ein gutes Verweissystem schliesst das Getrennte immer wieder zusammen und jagt den interessierten Leser bald lustvoll kreuz und quer durch das ganze Buch. (...) Das Ergebnis ist imponierend; es gibt wohl keinen Literaturkenner in der Stadt, der nicht auf etliche unbekannte Namen oder Tatsachen stossen würde.» Tages-Anzeiger «Schon ein flüchtiger Blick in das Buch verrät, dass hier mit viel Mühe und ohne Kosten und Aufwand zu scheuen, ein wahres Meisterwerk geschaffen wurde. Die grosszügig angelegte Publikation beinhaltet alles, was man sich von einem solchen Buch wünschen kann: Fotos, Textzeugnisse, Karten, Skizzen, Dokumente, Personen- und Ortsregister und, das Wichtigste: kenntnisreiche und doch so zugängliche Beschreibungen von Orten, Personen und Ereignissen, von kleinen und grossen Wundern, Freund- und Feindschaften, dass sich das Buch an das breitest vorstellbare Publikum richtet: ZürcherInnen, Geschichtfans, Literaturliebhaber - sie alle werden auf ihre Kosten kommen. Besonders sei das blaue Wunder aber den Zürichverächtern ans Herz gelegt. Sie werden hier ein anderes Zürich finden, als das der gängigen Klischees und vielleicht lassen sie sich ja sogar animieren, einmal in die Höhle des Löwen, sprich: nach Zürich, zu reisen und einigen Orten, die Krögers kurz, aber sehr unterhaltsam porträtiert, einen Besuch abzustatten.» Plebs Netzmagazin «Stadtführer, Nachschlagewerk, literarische Fundgrube, Geschichtsband und Biographielexikon in einem.» Schweizerbibliotheksdienst SBD «In ihrem Buch führt Ute Kröger den Leser mit Leichtigkeit und Charme durch das Netz von Persönlichkeiten, Gesellschaften und Institutionen, die das literarische Leben der Stadt seit Jahrhunderten geprägt und begünstigt haben.» Studia Niemcoznawcze |
|||||||||||||
|
|
|||||||||||||
|
© Limmat Verlag |