![]() |
Isolde Schaad Mein Text so blau Der Sound der Literatur 1997, 303 S., gebunden Buch des Jahres 1997 der Schweizerischen Schillerstiftung
|
||
|
|
|
|
|
|
Im Pfuhle der Einschaltquote räkeln sie sich, als die Mimen des Bedeutenden. Früher hießen sie Kritiker und kritisierten. Nun sind sie Darsteller geworden, die Darsteller der Literatur. Denn der kleinste Teil des Literaturbetriebs ist die Literatur. In Klagenfurt versammelt sich der Betrieb, Dichter und Juroren, Vertreter und Mütter, Doyens und Adabeis, Platzhirsche und Groupies, und Ingeborg Bachmann kehrt heimlich an den Tatort der Literatur zurück. Schriftsteller und Kritiker, eine unheilbare Beziehung, das letzte Passionspaar oder handelt es sich um eine tragfähige Ehe? Was Sie schon immer über Marcel Reich-Ranicki wissen wollten, und über sein Leben mit Günther Grass, Sie werden es endlich erfahren. Vom Tatort Literatur handelt das neue Buch von Isolde Schaad. Von Nobelpreisträgern und schreibenden Frauen, vom Fleiss und vom Preis. Und natürlich von Ihnen, denn Sie kommen vor. Ob im Essay, der Erzählung oder im Drama, immer basiert die köstliche Lektüre auf der fundierten Recherche, auf der Analyse mit Scharfsinn und Ironie und auf der fulminanten Sprachkraft einer Autorin mit dem ethnologischen Blick. |
|||
|
|
|||
«Wenn das Gelingen am Können läge, hätte ich keine Angst um Sie, hat Adolf Muschg einmal zu Isolde Schaad gesagt. Ein Satz wie ein Fluch. Denn die Autorin kann wirklich alles. Sie suhlt sich im Lifestyle-Genre, lässt Marcel Reich-Ranicki und Günter Grass aus dem Jenseits in einem Streitgespräch Bilanz ziehen, dass man dem Schweizer Fernsehen nur dringend raten muss, Isolde Schaad solle künftig Victor Giaccobos Dialoge schreiben - und lässt Liesl und Karl über den Bücherfrühling lästern, als wär die Szene von Karl Valentin. Das soll ihr zuerst einmal einer nachmachen!» WochenZeitung «Sie hat reportiert, kolportiert, verdichtet. Und wieder ist sie eine Meisterin der Bildsphären, eine agile Spielerin auf dem Feld der Referenzen. Mit Vergnügen liest man ihre Tatortberichte ... Der Sound der Literatur klingt wirklich aus diesem Buch.» Facts, Zürich «Die Essays, Erzählungen oder Minidramen basieren auf genauen Recherchen. Bei aller Ironie, Satire und witziger Posse.» Züri-tip «Alle Stärken der Isolde Schaad sind in ihrem neuen Buch versammelt: der ausgreifende Essay neben dem kurzen Poem. Sprachmächtig, geistreich, blitzgescheit, brillant, komisch. Und wunderbar poetisch ... Mich macht Isolde Schaad mit ihrem Stoff zur Komplizin.» Buchjournal, Düsseldorf «Sie kann schreiben, beherrscht alle Register ihres Metiers.» Schweizer Monatshefte «Mit Scharfsinn und Spott geht die Schweizerin ans Werk.» Neue Zeitung, Budapest «Unterhaltsames, gehobenes Lesevergnügen für Literaturfreunde, die auch über sich selbst schmunzeln können.» Schweizer Bibliotheksdienst «Komisch und traurig, weise und humorvoll.» Südkurier, Konstanz |
|||
|
|
|||
|
© Limmat Verlag |