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Michail Schischkin

«Schreiben ist ein Verschlingen von all dem, was einen umgibt, der Vergangenheit, der nahen Menschen, der Stadt, des Windes, des Todes.» Michail Schischkin

«Schischkin erweist sich als einer der originellsten Autoren der russischen Literaturszene.» Neue Zürcher Zeitung

Werke
Bibliografie
Das Wort ist die einzige glaubwürdige Unsterblichkeit
 

 

Zur Biographie

Michail Schischkin, geboren 1961 in Moskau, Studium der Germanistik und Anglistik an der Pädagogischen Hochschule in Moskau, Arbeit als Journalist bei der Jugendzeitschrift Rovesnik, Lehrer für Deutsch an einer Moskauer Schule, Übersetzer bei einer deutschen Firma.

1994 Preis «für das beste Debüt des Jahres» für seinen Roman «Wsech oschydaet odna notsch» («Omnes una manet nox»)

1995 Übersiedlung in die Schweiz/Zürich, Arbeit als Russischlehrer und Übersetzer und Lehrer.
In der Schweiz sind u.a. sein Buch «Die russische Schweiz. Ein literarisch-historischer Reiseführer»  sowie sein zweiter Roman «Wsjatie Ismaila» («Die Eroberung von Ismail») entstanden, daneben schrieb er Artikel für die «Neue Zürcher Zeitung».

Im Dezember 2000 erhielt Michail Schischkin für seinen Roman «Wsjatie Ismaila» den renommierten russischen Booker-Preis für den besten Roman des Jahres, 2002 wird er für Montreux—Missolunghi—Astapowo von der Stadt Zürich mit einem Werkjahr ausgezeichnet.

«Während Autoren wie Sorokin oder Pelewin existierende Schreibtraditionen bewusst zerstören, zielt Schischkin auf eine Aneignung und Weiterentwicklung der literarischen Tradition. Die russische Literaturgeschichte vergleicht er mit einem Baum, dessen Stamm von der slawischen Bibelübersetzung über die mittelalterlichen Chroniken in die grossen Romane von Turgenjew, Dostojewski und Tolstoi wächst und im 20. Jahrhundert eine verästelte Krone bildet. Autoren wie Platonow stellen dabei geniale, aber unproduktive Zweige dar. Seine eigenen literarischen Vorbilder erblickt Schischkin im Werk von Tschechow, Bunin, Nabokov und Sascha Sokolow.» Neue Zürcher Zeitung

Zum Schreiben von Michail Schischkin siehe auch Einem Phantom kann man nicht die Füße berühren (Zürich 2003)

 

Die Werke von Michail Schischkin im Limmat Verlag

Montreux—Missolunghi—Astapowo

Auf den Spuren von Byron und Tolstoj: Eine literarische Wanderung vom Genfersee ins Berner Oberland

Pressestimmen

 

«Seine siebentägige Reise ist auch ein Marsch auf Europa zu: eine von der russischen Wildnis abgesetzte Welt überschaubarer Bedeutungen und geregelter Beziehungen.» Der Tagesspiegel

Die russische Schweiz

Ein literarisch-historischer Reiseführer

Pressestimmen

 

«Ein ungewöhnliches Buch über die Vermischungsgeschichte Europas, das sich wie ein Familienroman liest.» DIE ZEIT

         
         

Bibliografie

Wsech oschydaet odna notsch (Omnes una manet nox)

erschienen in der russischen Literaturzeitschrift «Snamija», Nr. 7 + 8/1993.

«Урок каллиграфии» (Kalliegrafiestunde), Kursgeschichte, ‘Znamya’, Moskau, Nr.1/1993; ‘Vagrius’, Moskau, 2001;

Prize for the best Debut of the year, Moscow 1994

Französisch: La leçon de calligraphie 1997 ‘Albin Michel’, Paris, publiziert in der Anthologie Les Fleurs du Mal russe; durchgesehene Übersetzung 2005, ‘Fayard’, Paris in der Anthologie «La prose russe contemporaine».

«Русская Швейцария / Литературно-исторический путеводитель» ‘Pano-Verlag’, Zürich, 2000; ‘Vagrius’, Moskau, 2006

 Werkbeitrag des Kantons Zürich, 2000, Zürich;

Deutsch: Die russische Schweiz / Ein literarisch-historischer Reiseführer, Limmat Verlag, Zürich, 2000.
French:  - La Suisse russe, Fayard, Paris, 2007.

 «Взятие Измаила» (Die Eroberung von Isamil),  ‘Znamya’, Moskau, Nr. 10/11/12-1999; ‘Vagrius’, Moskau, 2000, 2006.

Booker-Preis für den besten russischen Roman, Moskau 2000.
Globus-Prize,
Moskau, 2000.

 French:  La Prise d’Izmail, Fayard, Paris, 2003 (Prix de traduction Halpérine Kaminski Découverte, décerné par la Société des gens de lettres de France, pour Marc Veinstein)

Italienisch: Presa di Izmail, Voland edizione, Rom, 2007.

Serbisch:  Zauzimanije Izmaila, Paideia, Beograd 2005

Chinesisch: People’s literature, Peking, 2003.

 

 «Montreux-Missolunghi-Astapowo. Auf den Spuren von Byron und Tolstoj: eine literarische Wanderung vom Genfer See ins Berner Oberland» Limmat Verlag, Zürich 2002. (Keine russische Originalfassung!)

Werkjahr Stadt Zürich  2002

Französisch Dans les Pas de Byron et Tolstoi Noir sur Blanc, Paris, 2005
Le prix du meilleur livre étranger 2005 (essai)”

 «Венерин волос» (Maiden’s hair) ‘Znamya’, Moscow, Nr. 4/5/6-2005; ‘Vagrius’, Moscow, 2005.

Nationaler Bestseller-Preis 2005, Sankt-Petersburg.
National
er Grosser Buchpreis 2006, Moscow

Französisch La cheveu de Venus  Fayard, Paris, 2007 (Prix de traduction Halpérine Kaminski Découverte, décerné par la Société des gens de lettres de France, pour Laure Troubeckoy)

 Italienisch: Capelvenere  Voland edizione, Rom, 2006

 Shortlist Giuseppe Berto Prize 2007
Grinzane Cavour Prize 2007

Serbisch: Paideia, Beograd, 2006 (Iovan Maksimovich für die beste Übersetzung 2007 für Liubinka Milinchich)

Polnisch: Noir sur Blanc, Warsaw, 2008

Bulgarisch:  Fakel, Sofia, 2007

Chinesisch: People’s literature, Peking, 2006.
The Prize of the publishing house People’s literature, Peking: “The best foreign book of the year of the 21st centuary

 

 

• Urok Kalligrafii (Die Kalligraphiestunde),  «Snamija» Nr.1/1993, (Erzählung, französisch 1997 bei Albin Michel, Paris, in der Sammlung «Les Fleurs du Mal russe» erschienen.

• Slepoj musykant (Der blinde Musiker), «Snamija» Nr.1/1994.

• Nemzy w russkoj literature (Essay. Die Deutschen in der russischen Literatur), in «Nesawisimaja gaseta», deutsch ausgestrahlt im Sender «Deutsche Welle»,  6. April 1994.

• Willkommen in Z, Erzählung, in: «Küsse und eilige Rosen. Die fremdsprachige Schweizer Literatur», Limmat Verlag 1998.

• Zweiunddreissigste Vorlesung, gekürzte Version des Anfangs einer alten Fassung des Romans Wsjatie Ismaila, deutsch 1998 im «Drehpunkt».

• Russkaja Schwejzarija. Literaturno-istoritscheskij putewoditel (Die russische Schweiz. Ein literarisch-historischer Reiseführer), Russisch im Pano-Verlag, Zürich 2000.

• Wsjatie Ismaila (Die Eroberung von Ismail), hrsg. 1999 in  «Snamija» Nr. 10/11/12 und 2000 als Einzelausgabe beim Vagrius-Verlag, Moskau.

französisch: Michail Chichkine: La Prise d'Izmail. Trad. de Marc Weinstein. Fayard.

 

 

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