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Sammlung Herzog

Mapping Worlds: Welten verstehen – Aufbruch in die Gegenwart

«Aufbruch in die Gegenwart» heißt das Insert historischer Fotografien. Sie zeigen, wie Schritt für Schritt, Gegenwart sich formt. Die rund 200 dokumentarischen Fotografien zeichnen den Weg eines Landes von einem Agrar zum Industrieland in der Zeit von 1840 bis 1960 nach. Sie sind überraschend, witzig, selten nur nostalgisch und belegen den Experimentiergeist im Umgang mit dem seinerzeit noch jungen Medium. Mit der Fotografie wird das Bild zum Massenmedium und damit in besonderer Weise geeignet, soziale und gesellschaftliche Themen zu reflektieren. Dörfliche Strukturen wandeln sich in urbane, die infrastrukturell verbunden werden. Der Mensch erschließt sich die weißen Flecken der Landkarten, und stellt sich den Herausforderungen der modernen Zeit. Der soziale Wandel wird in Einzel und Gruppenporträts sichtbar.

Aufbruch in die Gegenwart
Die Schweiz in Fotografien 1840–1960 / La Suisse en photographies 1840–1960 / La Svizzera in fotografie 1840–1960
Herausgegeben von Dieter Bachmann und den Schweizerischen Landesmuseen
184 Seiten, 106 Fotografien, durchgehend 4-farbig, gebunden mit Fadenheftung, Grossformat
sFr. 48.–, € 31.80
ISBN 978-3-85791-593-2

«Ein hervorragender Band zur Ausstellung.» Neue Zürcher Zeitung

D-73726 Esslingen am Neckar

Villa Merkel, Bahnwärterhaus, Galerie im Heppächer
Pulverwiesen 25

T: +49 (0) 711 3512-2640
F:  
E: kanzlei@slm.admin.ch
W: www.villa-merkel.de.ch

27.06.2010
bis 19.09.2010

 
 

Beat Portmann

Lesung

Beat Portmann liest aus seinem Roman «Durst»
Am Akkordeon: Faruk Muslijevic


Beat Portmann
Durst
Roman
288 Seiten, Pappband
sFr. 34.50, € 21.50
ISBN 978-3-85791-561-1

Ein junger, abgebrannter Schriftsteller, der sich als Detektiv ausgibt, gerät immer tiefer in die Wirren des ehemaligen jugoslawischen Bürgerkriegs, und das mitten in Emmenbrücke, wo Rechtspolitiker Unterschriften für die Initiative «Einbürgerungen vors Volk» sammeln.

«Dem Luzerner Autor und Musiker ist mit seinem Erstling ein flüssig erzählter, packender Krimi gelungen.» News

«Besonders an der Geschichte ist der Tatort. Es ist Emmenbrücke. Ein politisch und sozial brisanter Ort wird kritisch beleuchtet.» P.S.

6005 Luzern

Buvette
Inseli

T:  
F:  
E:
W:

10.09.2010
 

19:00:00
 

Isolde Schaad

Lesung

Doppellesung mit Georg Klein

Sind wir denn die, für die man uns hält? Nur noch verbrauchte Ideengestalten? Fragt Eva am Frauenabend. Und Julia sagt leider und reckt sich. Es ist also höchste Zeit aufzubrechen. Auch Bonnie, als Gangsterbraut erschöpft, möchte endlich selbstbestimmt arbeiten. Und was tun die Männer in diesem erotischen Entwicklungsroman, der Theorie und Praxis in heißer Hingabe verquickt? Sie heißen Jean-Paul und Bauer Josef Clever, sind Denker und Banker und fallen aus ihren Führerkabinen weich oder hart. Isolde Schaad erzählt in einem sprachmächtigen Sog, wie die Heldinnen von einst zu Berufsfrauen von heute werden. Mit hinreißender Komik und unverfrorener Lust an der Erotik wird geschildert, wie aus der Urmutter aller Frauengeschichte eine Eva Müller wird, ja, Müller, überzeugend und einmalig wie alle. Als Restauratorin, Videokünstlerin und Modell von Lukas Cranach, dem Schönheitsspezialisten der Stunde, der sie diskret liftet und streckt.

Isolde Schaad
Robinson und Julia
Roman
… und kein Liebestod
Roman
364 Seiten, gebunden
sFr. 39.50, € 26.80
ISBN 978-3-85791-600-7

Sprüht vor Einfällen» NZZ
«Aussergewöhnliche Hellhörigkeit» Tages-Anzeiger

A–6060 Hall in Tirol

Sprachsalz 8. Internationale Literaturtage
Parkhotel

T:  
F:  
E:
W:

10.09.2010
 

20:00:00
 

Isolde Schaad

Lesung

Sind wir denn die, für die man uns hält? Nur noch verbrauchte Ideengestalten? Fragt Eva am Frauenabend. Und Julia sagt leider und reckt sich. Es ist also höchste Zeit aufzubrechen. Auch Bonnie, als Gangsterbraut erschöpft, möchte endlich selbstbestimmt arbeiten. Und was tun die Männer in diesem erotischen Entwicklungsroman, der Theorie und Praxis in heißer Hingabe verquickt? Sie heißen Jean-Paul und Bauer Josef Clever, sind Denker und Banker und fallen aus ihren Führerkabinen weich oder hart. Isolde Schaad erzählt in einem sprachmächtigen Sog, wie die Heldinnen von einst zu Berufsfrauen von heute werden. Mit hinreißender Komik und unverfrorener Lust an der Erotik wird geschildert, wie aus der Urmutter aller Frauengeschichte eine Eva Müller wird, ja, Müller, überzeugend und einmalig wie alle. Als Restauratorin, Videokünstlerin und Modell von Lukas Cranach, dem Schönheitsspezialisten der Stunde, der sie diskret liftet und streckt.

Isolde Schaad
Robinson und Julia
Roman
… und kein Liebestod
Roman
364 Seiten, gebunden
sFr. 39.50, € 26.80
ISBN 978-3-85791-600-7

Sprüht vor Einfällen» NZZ
«Aussergewöhnliche Hellhörigkeit» Tages-Anzeiger

A-6060 Hall i.T.

7. Internationale Literaturtage
Kurhaus

T:  
F:  
E:
W: www.sprachsalz.com

11.09.2010
 

15:00:00
 

Frauenstadtrundgänge Zürich

Kino Küsse Knieverrenkungen

Wie Frauen sich früher in Zürich vergnügten

Frauenstadtrundgang

Chratz & quer
Sieben Frauenstadtrundgänge in Zürich
Herausgegeben vom Verein Frauenstadtrundgang Zürich
320 Seiten, Fotos und Abbildungen, Pappband
sFr. 48.–, € 33.–
ISBN 978-3-85791-445-4

8001 Zürich

Treffpunkt: Opernhaus (beim Haupteingang)
 

T:  
F:  
E:
W: www.frauenstadtrundgangzuerich.ch

11.09.2010
 

16:15:00
 

Ernst Strebel

Buchvernissage

Einführung und Moderation: Dr. Reinhold Bruder

In den Neunzigerjahren des 19. Jahrhunderts arbeitet der Kantonsschüler Konrad Liechti für einen Sommer als Praktikant in der «Heil- und Pflegeanstalt» Königsfelden. In der Klinik hält sich auch der berühmte Dichter Conrad Ferdinand Meyer auf. Als dessen persönlicher Begleiter soll Konrad Liechti letzte Informationen für seinen Deutschlehrer und ersten Biografen des Dichters sammeln.
Der alte Dichter aber erzählt ihm nicht seine eigene Geschichte, sondern die von Doktor Rainer Ernst. Der Arzt hatte sich in eben dieser Klinik ein Jahr zuvor in die Patientin Adelheid verliebt, deren Krankheit unheilbar schien. Nach kurzem, intensivem Liebesglück brachte er sie auf ihr Bitten um und folgte ihr in den Tod.
In den täglichen Notizen Konrads vermischen sich die Wahnwelten aus dem Klinikalltag mit der unsicheren Suche des Schülers nach sich selbst und den letzten Versuchen des alten Dichters, eine dichterische Ordnung zu schaffen.

Ernst Strebel
Ein Letztes noch
Das Königsfelder Tagebuch von Konrad Liechti
Roman
sFr. 34.–, € 23.50
176 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-85791-608-3

< «Diese spannend erzählte tragische Liebesgeschichte verknüpft Strebel mit einem Porträt des berühmten Poeten, bettet beides ein in eine sozialkritische Darstellung des damaligen Alltags innerhalb und ausserhalb der Klinik ein mit einer Vielzahl skurriler Patientenschicksale.» Aargauer Zeitung

5600 Lenzburg

Müllerhaus
Bleicherain 7

T: 0041 (0)62 888 01 40
F: 0041 (0)62 888 01 01
E:
W: www.muellerhaus.ch

16.09.2010
 

19:15:00
 

Ursula Fölmli

Sprechspektakel

«igajanumenechligaluege»
Poetische Schweizerreise in Mund-Arten
Stimme: Ursula Fölmli
Töne: Doris Brügger

igajanumenechligaluege
Poetische Schweizerreise in Mund-Arten
Herausgegeben von Ursula Fölmli
200 Seiten, gebunden
sFr. 34.–, € 21.60
ISBN 3 85791 499 8

«Allein wie Fölmli die Stimmen, Generationen, Motive und Genres verzahnt, macht ihr Buch zu einem Ereignis.» Aargauer Zeitung

«Es finden sich hier nicht die heimattümelnden Oden, sondern Freches und Nachdenkliches, Verspieltes zumal.» St. Galler Tagblatt

4657 Dulliken

Gemeindebibliothek Dulliken
Alte Landstrasse 12

T: 076 457 58 22
F:  
E: bibliothek.dulliken@yetnet.ch
W: www.bibliothekdulliken.ch.ch

16.09.2010
 

19:30:00
 

Sabina Altermatt

Lesung

Klassentreffen in den Bergen, fünfzehn Jahre nach der Matur. Was als Rundwanderung gedacht war, endet für drei Frauen und zwei Männer unfreiwillig in einer Berghütte. Marina, grosse Hoffnung und Liebling der Lehrer, hat einen fünfzehnjährigen Sohn und das Tal nie verlassen. Sandra lebt in Kanada und ist nach zehn Jahren erstmals wieder in der Schweiz. Eveline ist ein Kontrollfreak und hat die Auseinandersetzungen mit Marina, damals ihre beste Freundin, nicht verdaut. Adrian, Sandras Jugendliebe, versauert als Dokumentalist, obwohl er immer hatte Künstler werden wollen. Und Frido entspricht ganz dem Bild eines Anwalts mit Frau und zwei Kindern.
Eine lange Nacht beginnt. Während Adrian und Frido sich betrinken, erzählt Sandra, warum sie wirklich in die Schweiz gekommen ist, und Eveline lässt Marinas Intrigen, die sie vor fünfzehn Jahren gesponnen hat, auffliegen. Ein Roman über das Leben der Mittdreissiger, voller aufgeschobener Entscheidungen, verpasster Chancen und ungelebter Träume.

Sabina Altermatt
Fallhöhe
Roman
160 Seiten, gebunden sFr. 32.–, € 22.50
978-3-85791-607-6

7000 Chur

Bündner Volksbibliothek
Arcas 1

T:  
F:  
E: volksbibliothek.chur@spin.ch
W: www.volksbibliothek.ch

16.09.2010
 

20:00:00
 

Roman Graf

Buchvernissage

Nach seinem mehrfach ausgezeichneten Romandebüt «Herr Blanc» jetzt Roman Grafs erster Gedichtband

Roman Graf
Zur Irrfahrt verführt

Gedichte
88 Seiten, gebunden
ca. sFr. 28.–, € 18.50
ISBN 978-3-85791-611-3

Ein ertrunkenes Kind, nach dem gesucht wird. Die Ungewissheit, ob im Zug eine Bombe mitfährt. Und wer weint um eine Heimat? Nach dem mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Romandebüt «Herr Blanc» liegt nun von Roman Graf ein erster Gedichtband vor: feine, zeitlose Gedichte, die berühren; dunkle Verse voller Klarheit, die an Wert gewinnen durch ihre überall spürbare visuelle und klangliche Dimension. Das Abgründige, Unerhörte findet Ausdruck in durchdachten, heterogenen Formen. Wohl komponiert, geht durch den Band eine Bewegung, und er erhält eine Offenheit, die immer neue Entdeckungen ermöglicht.

Im Zentrum des Buches finden sich Roman Grafs Nachdichtungen der griechischen Dichterin Sappho, auszugsweise publiziert in der Literaturzeitschrift «Akzente».

«Eine grosse Sprach- und Bildgenauigkeit, eine überall spürbare Lust am Klang» Martin Zingg

8400 Winterthur

Stadtbibliothek am Kirchplatz
Obere Kirchgasse 6

T:  
F:  
E: stadtbibliothek@win.ch
W:

16.09.2010
 

20:15:00
 

Dora Stettler

Verdingkinder reden

Eine Ausstellung mit Hörstationen und Diskussionen unterwegs durch die Schweiz

Was geht in einem Kind vor, das von seinen Eltern getrennt wird und in einem ganz neuen Umfeld aufwächst? Wie bewältigt es das Fremdsein, das Fehlen der Eltern, die Ausgrenzung? Wie wird ein Kind durch derartige Erfahrungen geprägt? Und wie integriert es diese in sein späteres Leben?

Im Zentrum der Ausstellung VERDINGKINDER REDEN stehen Hördokumente von Betroffenen, ausgewählt aus Interviews, die im Rahmen zweier verschiedener Forschungsprojekte über die Fremdplatzierung von Kindern und das Verdingkinderwesen in der Romandie und in der Deutschschweiz geführt wurden. Ehemalige Verdingkinder und Heimkinder berichten über ihr Leben, ihre Erinnerungen und den Umgang mit ihren Erfahrungen. Diese persönlichen Zeugnisse, die sich auf die Zeit zwischen 1920 bis 1960 beziehen, werden mit zahlreichen Daten und Fakten angereichert. Allein im Kanton Bern wurden in dieser Phase über 500‘000 Kinder fremdplatziert.

Die Wanderausstellung schafft auf ihren Stationen Bezüge zu den unterschiedlichen regionalen Ausprägungen des Phänomens der Fremdplatzierung. Sie bildet ein Forum für Betroffene, beleuchtet die aktuelle Situation in der Schweiz und stellt Fragen zur Zukunft.

Dora Stettler
Im Stillen klagte ich die Welt an
Als «Pflegekind» im Emmental
Mit einem Nachwort von Jacqueline Fehr
3. Auflage, 180 Seiten, Fotos, Pappband
sFr. 29.80, € 19.90
ISBN 978-3-85791-467-6

«Dora Stettlers erschütternde Erinnerungen an ihr Leben als ‹Verdingkind› gehören in jeden Schweizer Haushalt.» Mittellandzeitung

7000 Chur

Rhätisches Museum
Hofstrasse 1

T: ++41 81 254 16 40
F:  
E: info@raetischesmuseum.gr.ch
W: www.raetischesmuseum.gr.ch

17.09.2010
bis 09.01.2011

 
 

Roman Graf

Lesung

Roman Graf zu Gast im Lehrgang Literarisches Schreiben

Roman Graf
Herr Blanc
Roman
220 Seiten, gebunden
sFr. 34.–, € 22.80
ISBN 978-3-85791-585-7

«In dieser Hinsicht und in dem streng melancholischen Duktus, der genug Raum für Komik lässt und einen zuweilen fast befreit auflachen lässt, ist Herr Blanc den Figuren Wilhelm Genazinos verwandt. Damit ist das Buch keineswegs zu hoch gehängt. Ihm ist etwas streng Wissendes eingeschrieben, dem Ausflüge ins handelsüblich Kauzige vermutlich zu bequem, zu billig erschienen. Das ist bei Schriftstellern dieses Alters selten.» Frankfurter Allgemeine Zeitung

8008 Zürich

EB Zürich
Riesbachstr. 11

T:  
F:  
E:
W: www.eb-zuerich.ch

18.09.2010
 

09:30:00
 

Isolde Schaad

Leseperformance

mit Isolde Schaad, Ruth Schweikert und anderen
30 Jahre Rote Fabrik

Sind wir denn die, für die man uns hält? Nur noch verbrauchte Ideengestalten? Fragt Eva am Frauenabend. Und Julia sagt leider und reckt sich. Es ist also höchste Zeit aufzubrechen. Auch Bonnie, als Gangsterbraut erschöpft, möchte endlich selbstbestimmt arbeiten.

Isolde Schaad
Robinson und Julia
Roman
… und kein Liebestod
Roman
364 Seiten, gebunden
sFr. 39.50, € 26.80
ISBN 978-3-85791-600-7

«Sprüht vor Einfällen» NZZ

«Aussergewöhnliche Hellhörigkeit» Tages-Anzeiger

8038 Zürich

Kulturzentrum Rote Fabrik
Seestrasse 395

T:  
F:  
E: sekretariat@gzbuchegg.ch
W: www.rotefabrik.ch

18.09.2010
 

14:00:00
 

Frauenstadtrundgänge Zürich

Zapfhahn und Suppenhuhn

Ein historischer Rundgang zu Essen und Trinken

Frauenstadtrundgang

Chratz & quer
Sieben Frauenstadtrundgänge in Zürich
Herausgegeben vom Verein Frauenstadtrundgang Zürich
320 Seiten, Fotos und Abbildungen, Pappband
sFr. 48.–, € 33.–
ISBN 978-3-85791-445-4

8001 Zürich

Treffpunkt: Rathausbrücke (Gemüsebrücke)
 

T:  
F:  
E:
W: www.frauenstadtrundgangzuerich.ch

25.09.2010
 

16:15:00
 

Dieter Bachmann

Lesung

10. internationales literaturfestival / Literaturen der Welt
Dieter Bachmann und ein Mann fortgeschrittenen Alters, der über die Tierwelt nachdenkt
Moderation: Wilfried F. Schoeller

Dieter Bachmann
Unter Tieren
160 Seiten, gebunden
ca. sFr. 30.00, € 19.80
ISBN 978-3-85791-610-6

Dass Noah die Arche nicht den Tieren allein überlassen hatte, erschien Hebel unverzeihlich.

Hebel, ein Mann fortgeschrittenen Alters, hat die Menschheit zunehmend satt. Er will keine neuen Menschen mehr kennenlernen. Lieber vereinsamt er, und das mit Behagen. Er geht zu den Tieren: Gegenstand niemals ermüdender Anschauung, der Bewunderung, des Nachsinnens. So war die Schöpfung gemeint, denkt Hebel. Er beobachtet, macht Notizen, legt Zeitungsmeldungen beiseite. Und während sein Freund Anderberg in seinem Haus tote Käferchen und Fliegen in einem Schaukästchen sammelt, ordnet Hebel seine «Zettelwirtschaft» zu einer Art Tagebuch mit Tieren.
«Unter Tieren» ist formal und inhaltlich ein Buch ungewohnter Art, ein erzählerischer Essay in knappen, pointierten Texten. Die immer erneute, immer anders gefasste Verwunderung über die Kreatur: «Das Tier dir anheim gegeben, der du doch nur ein Mensch bist: tiefste Rührung, Verzückung.» Die Verletzbarkeit dieser sprachlosen Welt vor Augen, hegt Hebel die bittere Vermutung, dass der Mensch seiner Welt nicht würdig war.

«Ein Autor der virtuosen Formulierung, der schönen Sätze, einer ganz hohen Stilkunst.» Die Zeit

D–10117 Berlin

Collegium Hungaricum Berlin
Dorotheenstraße 12

T:  
F:  
E: info@helvetiabuch.ch
W: www.hungaricum.de

25.09.2010
 

19:00:00
 

Heinz Nigg

Ausstellung

GLOBAL TOWN BADEN
Baden ist eine typische Schweizer Kleinstadt – oder eben doch nicht? Heinz Niggs Porträts von Menschen zwischen 15 und 87 Jahren lassen eine urbane Region entdecken mit spannenden Bezügen zur Welt – dank des Kurbetriebes und des Industriekonzerns BBC, heute ABB und Alstom, aber auch dank der vielen Zugezogenen. Die Porträtierten kommen aus Südindien, Kalabrien, Naters oder Wettingen, sie sind Gewerbetreibender, Kulturvermittlerin, Informatikerin oder Slampoet, sie sind erst wenige Monate in Baden oder aber da aufgewachsen. So verschieden ihr Hintergrund ist, etwas verbindet sie: Sie leben gerne hier.
In ausführlichen Gesprächen zeichnen Christian Schmid, Professor an der ETH Zürich, und Gianni D’Amato, Direktor des Schweizerischen Forums für Migrations- und Bevölkerungsstudien an der Universität Neuenburg, die Probleme urbaner Entwicklung und der Bürgerrechte nach.
Barbara Welter, Leiterin des Historischen Museums der Stadt Baden, zeigt den Beitrag der Kulturvermittlung zur Integration verschiedener Wertsysteme und Lebensvorstellungen auf.

Heinz NIgg
Global Town Baden
30 Porträts aus einer urbanen Region
Herausgegeben vom Historischen Museum Baden, mit Beiträgen von Barbara Welter, Christian Schmid und Gianni D'Amato und Fotografien von Stephan Rossi
Herausgegeben vom Historischen Museum Baden
200 Seiten, 30 Fotos farbig, Pappband
ca. sFr. 29.50, € 19.50
ISBN 978-3-85791-617-5

5406 Baden

Historisches Museum Baden
Landvogteischloss

T:  
F:  
E:
W: www.museum.baden.ch

26.09.2010
bis 30.01.2011

 
 

Heinz Nigg

Buch- und Ausstellungsvernissage

GLOBAL TOWN BADEN
Mit Daniela Berger, Stadträtin Ressort Kultur / Yahya Bajwa, Präsident Integrationsforum Baden / Hansulrich Glarner, Leiter Abteilung Kultur Kanton Aargau / Heinz Nigg, Autor und Gastkurator / Barbara Welter, Museumsleiterin

Baden ist eine typische Schweizer Kleinstadt – oder eben doch nicht? Heinz Niggs Porträts von Menschen zwischen 15 und 87 Jahren lassen eine urbane Region entdecken mit spannenden Bezügen zur Welt – dank des Kurbetriebes und des Industriekonzerns BBC, heute ABB und Alstom, aber auch dank der vielen Zugezogenen. Die Porträtierten kommen aus Südindien, Kalabrien, Naters oder Wettingen, sie sind Gewerbetreibender, Kulturvermittlerin, Informatikerin oder Slampoet, sie sind erst wenige Monate in Baden oder aber da aufgewachsen. So verschieden ihr Hintergrund ist, etwas verbindet sie: Sie leben gerne hier.
In ausführlichen Gesprächen zeichnen Christian Schmid, Professor an der ETH Zürich, und Gianni D’Amato, Direktor des Schweizerischen Forums für Migrations- und Bevölkerungsstudien an der Universität Neuenburg, die Probleme urbaner Entwicklung und der Bürgerrechte nach.
Barbara Welter, Leiterin des Historischen Museums der Stadt Baden, zeigt den Beitrag der Kulturvermittlung zur Integration verschiedener Wertsysteme und Lebensvorstellungen auf.

Heinz NIgg
Global Town Baden
30 Porträts aus einer urbanen Region
Herausgegeben vom Historischen Museum Baden, mit Beiträgen von Barbara Welter, Christian Schmid und Gianni D'Amato und Fotografien von Stephan Rossi
Herausgegeben vom Historischen Museum Baden
200 Seiten, 30 Fotos farbig, Pappband
ca. sFr. 29.50, € 19.50
ISBN 978-3-85791-617-5

5406 Baden

Historisches Museum Baden
Landvogteischloss

T:  
F:  
E:
W: www.museum.baden.ch

26.09.2010
 

11:00:00
 

Sabina Altermatt

Lesung

Klassentreffen in den Bergen, fünfzehn Jahre nach der Matur. Was als Rundwanderung gedacht war, endet für drei Frauen und zwei Männer unfreiwillig in einer Berghütte. Marina, grosse Hoffnung und Liebling der Lehrer, hat einen fünfzehnjährigen Sohn und das Tal nie verlassen. Sandra lebt in Kanada und ist nach zehn Jahren erstmals wieder in der Schweiz. Eveline ist ein Kontrollfreak und hat die Auseinandersetzungen mit Marina, damals ihre beste Freundin, nicht verdaut. Adrian, Sandras Jugendliebe, versauert als Dokumentalist, obwohl er immer hatte Künstler werden wollen. Und Frido entspricht ganz dem Bild eines Anwalts mit Frau und zwei Kindern.
Eine lange Nacht beginnt. Während Adrian und Frido sich betrinken, erzählt Sandra, warum sie wirklich in die Schweiz gekommen ist, und Eveline lässt Marinas Intrigen, die sie vor fünfzehn Jahren gesponnen hat, auffliegen. Ein Roman über das Leben der Mittdreissiger, voller aufgeschobener Entscheidungen, verpasster Chancen und ungelebter Träume.

Sabina Altermatt
Fallhöhe
Roman
160 Seiten, gebunden sFr. 32.–, € 22.50
978-3-85791-607-6

8750 Glarus

Buchhandlung Wortreich
Abläschstrasse 79

T:  
F:  
E: info@wortreich-glarus.ch
W: www.wortreich-glarus.ch

30.09.2010
 

20:00:00
 

Isolde Schaad

25 Jahre Züri littéraire

Podiumsgespräch

Isolde Schaad
Robinson und Julia
Roman
… und kein Liebestod
Roman
364 Seiten, gebunden
sFr. 39.50, € 26.80
ISBN 978-3-85791-600-7

«Isolde Schaad hat Witz und Biss beim Schreiben, einen gnadenlosen Blick und eine scharfe Zunge.» Tages-Anzeiger

«Fröhliche Dekonstruktion und spielerische Selbstironie, ‹Robinson und Julia› sprüht vor Einfällen.» Neue Zürcher Zeitung

8001 Zürich

Kaufleuten Pelikanbar
Pelikanplatz

T: +41 44 225 33 00
F: +41 44 225 33 15
E: info@kaufleuten.com
W: www.kaufleuten.com/

04.10.2010
 

19:00:00
 

Frauenstadtrundgänge Zürich

Das Recht der Weiber

«Ob die Frauen auch zum Volke gehören? Das ward zart erörtert.»

Frauenstadtrundgang

Chratz & quer
Sieben Frauenstadtrundgänge in Zürich
Herausgegeben vom Verein Frauenstadtrundgang Zürich
320 Seiten, Fotos und Abbildungen, Pappband
sFr. 48.–, € 33.–
ISBN 978-3-85791-445-4

8001 Zürich

Treffpunkt: Rathausbrücke (Gemüsebrücke)
 

T:  
F:  
E:
W: www.frauenstadtrundgangzuerich.ch

09.10.2010
 

16:15:00
 

Sabina Altermatt

Lesung mit Musik

im Rahmen der Kulturtage Feldis

Klassentreffen in den Bergen, fünfzehn Jahre nach der Matur. Was als Rundwanderung gedacht war, endet für drei Frauen und zwei Männer unfreiwillig in einer Berghütte. Marina, grosse Hoffnung und Liebling der Lehrer, hat einen fünfzehnjährigen Sohn und das Tal nie verlassen. Sandra lebt in Kanada und ist nach zehn Jahren erstmals wieder in der Schweiz. Eveline ist ein Kontrollfreak und hat die Auseinandersetzungen mit Marina, damals ihre beste Freundin, nicht verdaut. Adrian, Sandras Jugendliebe, versauert als Dokumentalist, obwohl er immer hatte Künstler werden wollen. Und Frido entspricht ganz dem Bild eines Anwalts mit Frau und zwei Kindern.
Eine lange Nacht beginnt. Während Adrian und Frido sich betrinken, erzählt Sandra, warum sie wirklich in die Schweiz gekommen ist, und Eveline lässt Marinas Intrigen, die sie vor fünfzehn Jahren gesponnen hat, auffliegen. Ein Roman über das Leben der Mittdreissiger, voller aufgeschobener Entscheidungen, verpasster Chancen und ungelebter Träume.

Sabina Altermatt
Fallhöhe
Roman
160 Seiten, gebunden sFr. 32.–, € 22.50
978-3-85791-607-6

7404 Feldis

Schulhaus Feldis
 

T:  
F:  
E: profeldis@bluewin.ch
W: www.feldis.ch

15.10.2010
 

20:00:00
 

Corina Lanfranchi, Arlette Schnyder, Katharina Tanner

Buchvernissage

Anton Strittmatter, Mitglied der Geschäftsleitung des Dachverbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer /LCH) und Leiter der Pädagogischen Arbeitsstelle
Hans Georg Signer, Leiter BIldung BS
Markus Harznemoser, Lehrer, Primarschule Theodor, Basel
Ruth Oechsli, Lehrerin, Co-Leiterin Schule für Offenens Lernen (SOL), Liestal

Eine Podiumsdiskussion anlässlich des Erscheinens des Porträtbandes:

Schulbesuch
Wie Lehrerinnen und Lehrer heute unterrichten – 14 Porträts
Mit Texten von Corina Lanfranchi, Katharina Tanner und Arlette Schnyder
Fotografien von Annette Boutellier
180 Seiten, 92 Fotografien, Pappband
ISBN 978-3-85791-618-2

4001 Basel

Literaturhaus Basel
Barfüssergasse 3

T: 061 261 29 50
F:  
E: info@literaturhaus-basel.ch
W: www.literaturhaus-basel.ch

19.10.2010
 

19:00:00
 

Mutter, wo übernachtet die Sprache

Buchvernissage

Es lesen und diskutieren Daniela Janjic und Marius Daniel Popescu
Moderation Francesco Micieli

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von artlink Literatur mit dem Limmat Verlag
www.artlink.ch

Mutter, wo übernachtet die Sprache?
14 Porträts mehrsprachiger Autorinnen und Autoren in der Schweiz
Melinda Nadj Abonji, Arno Camenisch, Wen-huei Chu, Simon Froehling, Zsuzsanna Gahse, Dmitrij Gawrisch, André Vladimir Heiz, Daniela Janjic, Saïda Keller-Messahli, Ingrid Lukas, Marius Daniel Popescu, Leta Semadeni, Vincenzo Todisco und Yusuf Yesilöz

Texte von Ursula Binggeli, Roland Maurer, Beat Mazenauer, Frank von Niederhäusern, Bruno Rauch, Charlotte Staehelin, Willi Wottreng und Karl Wüst

Vorwort von Francesco Micieli
Fotografien von Alessandro Della Bella

3011 Bern

ONO Bühne
Kramgasse 6

T: 031 312 73 10
F:  
E:
W: www.onobern.ch

19.10.2010
 

20:00:00
 

Ernst Strebel

Lesung

In den Neunzigerjahren des 19. Jahrhunderts arbeitet der Kantonsschüler Konrad Liechti für einen Sommer als Praktikant in der «Heil- und Pflegeanstalt» Königsfelden. In der Klinik hält sich auch der berühmte Dichter Conrad Ferdinand Meyer auf. Als dessen persönlicher Begleiter soll Konrad Liechti letzte Informationen für seinen Deutschlehrer und ersten Biografen des Dichters sammeln.
Der alte Dichter aber erzählt ihm nicht seine eigene Geschichte, sondern die von Doktor Rainer Ernst. Der Arzt hatte sich in eben dieser Klinik ein Jahr zuvor in die Patientin Adelheid verliebt, deren Krankheit unheilbar schien. Nach kurzem, intensivem Liebesglück brachte er sie auf ihr Bitten um und folgte ihr in den Tod.
In den täglichen Notizen Konrads vermischen sich die Wahnwelten aus dem Klinikalltag mit der unsicheren Suche des Schülers nach sich selbst und den letzten Versuchen des alten Dichters, eine dichterische Ordnung zu schaffen.

Ernst Strebel
Ein Letztes noch
Das Königsfelder Tagebuch von Konrad Liechti
Roman
176 Seiten, gebunden
sFr. 34.–, € 23.50
ISBN 978-3-85791-608-3

«Diese spannend erzählte tragische Liebesgeschichte verknüpft Strebel mit einem Porträt des berühmten Poeten, bettet beides ein in eine sozialkritische Darstellung des damaligen Alltags innerhalb und ausserhalb der Klinik ein mit einer Vielzahl skurriler Patientenschicksale.» Aargauer Zeitung

5200 Brugg

ODEON BRUGG das Kulturhaus beim Bahnhof
Bahnhofplatz 11

T: 056 450 35 65
F:  
E: info@odeon-brugg.ch
W: www.odeon-brugg.ch

22.10.2010
 

20:15:00
 

Frauenstadtrundgänge Zürich

«Dass mir das Herz im Leib ist kalt»

Ein Frauenstadtrundgang

Die Frauen und der Tod. Ein historischer Rundgang auf dem Friedhof Sihlfeld

Chratz & quer
Sieben Frauenstadtrundgänge in Zürich
Herausgegeben vom Verein Frauenstadtrundgang Zürich
320 Seiten, Fotos und Abbildungen, Pappband
sFr. 48.–, € 33.–
ISBN 978-3-85791-445-4

8001 Zürich

Treffpunkt: Haupteingang Friedhof Sihlfeld A
Ämtlerstrasse 151

T:  
F:  
E:
W: www.frauenstadtrundgangzuerich.ch

23.10.2010
 

16:15:00
 

Roman Graf

Lesung

gemeinsam mit Svenja Hermann
Nach seinem mehrfach ausgezeichneten Romandebüt «Herr Blanc» veröffentlicht Roman Graf seinen ersten Gedichtband

Ein ertrunkenes Kind, nach dem gesucht wird. Die Ungewissheit, ob im Zug eine Bombe mitfährt. Und wer weint um eine Heimat? Nach dem mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Romandebüt «Herr Blanc» liegt nun von Roman Graf ein erster Gedichtband vor: feine, zeitlose Gedichte, die berühren; dunkle Verse voller Klarheit, die an Wert gewinnen durch ihre überall spürbare visuelle und klangliche Dimension. Das Abgründige, Unerhörte findet Ausdruck in durchdachten, heterogenen Formen. Wohl komponiert, geht durch den Band eine Bewegung, und er erhält eine Offenheit, die immer neue Entdeckungen ermöglicht.
Im Zentrum des Buches finden sich Roman Grafs Nachdichtungen der griechischen Dichterin Sappho, auszugsweise publiziert in der Literaturzeitschrift «Akzente».
«Eine grosse Sprach- und Bildgenauigkeit, eine überall spürbare Lust am Klang» Martin Zingg

Roman Graf
Zur Irrfahrt verführt
Gedichte
88 Seiten, gebunden
sFr. 26.50; € 18.50
ISBN 978-3-85791-611-3

Zürich

Literaturhaus
Limmatquai 62

T: 044 254 50 08
F: 044 252 44 09
E: info@literaturhaus.ch
W: www.literaturhaus.ch

25.10.2010
 

20:00:00
 

Sabina Altermatt

Lesung

Krimilesung mit den «Swiss Crime Ladies» Mitra Devi, Sabina Altermatt und Jutta Motz

Sabina Altermatt
Alpenrauschen
Roman
200 Seiten, Pappband
sFr. 28.50; € 17.50
ISBN 978-3-85791-548-2

«Ein Paradebeispiel für ungute Verquickungen von Wirtschaft und Gesellschaft in unserer Zeit: nach aussen gibt man sich kommunikativ, offen und demokratisch; tatsächlich zählen nur Erfolge, Rendite und Kapital. Dass die Geschichte nicht zum blossen Lehrstück über den Spätkapitalismus verkommt, dafür sorgt der zweite, der private Strang der Journalistin Flurina Filli. Beide Stränge sind sprachlich reduziert ausgestaltet und dabei dramaturgisch klug verzahnt, so dass sie zwei Geschichten erzählen und letztlich doch eine ergeben. Das Ergebnis ist ein reduzierter, ein lakonischer und dabei atmosphärisch treffender Kriminalroman. Keine Frage, unter den jüngeren deutschsprachigen Kriminalschriftstellern gehört Sabina Altermatt zu den Besten.» Westdeutscher Rundfunk

3054 Schüpfen (BE)

Bibliothek Schüpfen
Sägestrasse 6

T:  
F:  
E: bibliothek@schuepfen.ch
W: www.schuepfen.ch/de/bildung/bibliotheken

27.10.2010
 

20:00:00
 

Emil Zopfi

Lesung

im Rahmen der Frauenfelder Krimitage

Moderation Peter Zeindler

Diesmal erwischt es die Bergführerin Andrea Stamm selbst. Am Ende der Kletterwoche in Finale Ligure stürzt sie ab und verletzt sich schwer. Während der chaotischen Rettungsaktion kommt sie wieder zu Bewusstsein. Wurde ihr die eigene Routine zum Verhängnis? Oder machte der schweigsame Alte der Gruppe einen Fehler beim Sichern? Die einzige Augenzeugin verschwindet ohne jede Spur.
Eine rätselhafte SMS lässt Andreas Freund Daniel an einem Unfall zweifeln. Er fügt Erinnerungsfetzen zusammen, und ein erschreckendes Bild entsteht. Während er vor Ort recherchiert, läuft die Zeit für seine Bewerbung zum Chefarzt ab. Eine Entscheidung ist gefragt – Beziehung oder Karriere?

Emil Zopfi
Finale
240 Seiten, gebunden
sFr. 34.50, € 24.50
ISBN 978-3-85791-609-0

«Zopfis packende Fabulierlust bestätigt sich nicht nur am Berg. Er verflicht ebenso gekonnt wie unterhaltsam mehrere Handlungsstränge und entwickelt seine Figuren auf überzeugende Art.» Neue Zürcher Zeitung

8501 Frauenfeld

Rathaus
Rathausplatz 4

T:  
F:  
E:
W: www.frauenfelderkrimitage.ch

11.11.2010
 

19:30:00
 

Emil Zopfi

Lesung

Emil Zopfi liest aus seinem neuen Kriminalroman

musikalische Untermalung von Martin Lehmann

Diesmal erwischt es die Bergführerin Andrea Stamm selbst. Am Ende der Kletterwoche in Finale Ligure stürzt sie ab und verletzt sich schwer. Während der chaotischen Rettungsaktion kommt sie wieder zu Bewusstsein. Wurde ihr die eigene Routine zum Verhängnis? Oder machte der schweigsame Alte der Gruppe einen Fehler beim Sichern? Die einzige Augenzeugin verschwindet ohne jede Spur.
Eine rätselhafte SMS lässt Andreas Freund Daniel an einem Unfall zweifeln. Er fügt Erinnerungsfetzen zusammen, und ein erschreckendes Bild entsteht. Während er vor Ort recherchiert, läuft die Zeit für seine Bewerbung zum Chefarzt ab. Eine Entscheidung ist gefragt – Beziehung oder Karriere?

Emil Zopfi
Finale
240 Seiten, gebunden
sFr. 34.50, € 24.50
ISBN 978-3-85791-609-0

«In seiner schnörkellosen, geduldigen Sprache meisselt Zopfi die Handlung in eine alpine Szenerie, in der die Luft so dünn und der Alltag weit weg genug ist, dass in den Figuren bald ungeahntes auf funkelt wie klarer Bergkristall.» Züritipp

8762 Schwanden

Hänggiturm
Mühleareal

T:  
F:  
E:
W:

11.11.2010
 

19:30:00
 

Katharina Tanner

Lesung

Literatur in der Mensa

Das Gespräch mit der Autorin führt Dr. Mario Andreotti

Katharina Tanner
Da geht sie
Roman
140 Seiten, gebunden
sFr. 28.–

«Die Autorin bringt das Kunststück fertig, durch ironische Distanz, eine sorgfältig durchgearbeitete Sprache und den gekonnten Aufbau der Erzählung ein unsentimentales Portrait ihrer Baby-Boomer-Generation zu zeichnen.» der freitag, berlin

«Katharina Tanner ist Buchhändlerin und Theaterautorin - nun ist ihr Debütroman ‹Da geht sie› erschienen, und der Leser staunt über einen so ausgereiften, gelungenen Erstling. In all die kleinen Dingen vermag die Autorin etwas Größeres, Existentielles hineinzulegen, so dass in den leicht klingenden Sätzen immer auch das Gewicht eines ganzen Lebens mitklingt. Beeindruckend.» Literaturkurier/Literaturkalender FAZ

D–88662 Überlingen

Gymnasium Überlingen
Obertorstr. 16

T:  
F:  
E:
W: www.ueberlingen.ch/

13.11.2010
 

19:00:00
 

Emil Zopfi

Diner littéraire

Dichter am Berg
Alpine Literatur aus der Schweiz
Ein Panorama alpiner Literatur aus der Schweiz, ihrer Höhen und Tiefen, ihrer politischen und gesellschaftlichen Bezüge vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den schreibenden Extrem- und Himalayabergsteigern und den «jungen Wilden» von heute

4500 Solothurn

Hotel Baseltor
Hauptgasse 79

T: 032 622 34 22
F: 032 622 18 79
E: dl@baseltor.ch
W: www.baseltor.ch/

16.11.2010
 

19:00:00
 

Roman Graf

Lesung und Diskussion

Literatur als Seismogramm und Widerstand des Zeitgeists

3012 Bern

Uni Bern
Hochschulstrasse 4

T:  
F:  
E:
W:

07.12.2010
 

18:15:00
 

Isolde Schaad

Diner littéraire

Reservation empfohlen und 2 Monate im Voraus möglich
Eintritt und Nachtessen Fr. 60.–
(ohne Getränke)

Sind wir denn die, für die man uns hält? Nur noch verbrauchte Ideengestalten? Fragt Eva am Frauenabend. Und Julia sagt leider und reckt sich. Es ist also höchste Zeit aufzubrechen. Auch Bonnie, als Gangsterbraut erschöpft, möchte endlich selbstbestimmt arbeiten.

Isolde Schaad
Robinson und Julia
Roman
… und kein Liebestod
Roman
364 Seiten, gebunden
sFr. 39.50, € 26.80
ISBN 978-3-85791-600-7

«Isolde Schaad hat Witz und Biss beim Schreiben, einen gnadenlosen Blick und eine scharfe Zunge.» Tages-Anzeiger

«Fröhliche Dekonstruktion und spielerische Selbstironie, ‹Robinson und Julia› sprüht vor Einfällen.» Neue Zürcher Zeitung

4500 Solothurn

Hotel Baseltor
Hauptgasse 79

T: 032 622 34 22
F: 032 622 18 79
E: dl@baseltor.ch
W: www.baseltor.ch/

11.01.2011
 

19:00:00
 

Isolde Schaad

Risotto und rote Geschichten

Sind wir denn die, für die man uns hält? Nur noch verbrauchte Ideengestalten? Fragt Eva am Frauenabend. Und Julia sagt leider und reckt sich. Es ist also höchste Zeit aufzubrechen. Auch Bonnie, als Gangsterbraut erschöpft, möchte endlich selbstbestimmt arbeiten.

Isolde Schaad
Robinson und Julia
Roman
… und kein Liebestod
Roman
364 Seiten, gebunden
sFr. 39.50, € 26.80
ISBN 978-3-85791-600-7

«Isolde Schaad hat Witz und Biss beim Schreiben, einen gnadenlosen Blick und eine scharfe Zunge.» Tages-Anzeiger

«Fröhliche Dekonstruktion und spielerische Selbstironie, ‹Robinson und Julia› sprüht vor Einfällen.» Neue Zürcher Zeitung

8004 Zürich

Volkshaus, Weisser Saal
Stauffacherstr. 60

T: 044 241 42 32
F:  
E: info@helvetiabuch.ch
W: www.spstadtzh.ch

05.02.2011
 

19:00:00
 

Oscar Peer

Lesung

Moderation in Deutsch: Mevina Puorger

Oscar Peer
Das alte Haus / La chasa veglia
Erzählung / Raquint
Rätoromanisch und deutsch
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Mevina Puorger
208 Seiten, gebunden
sFr. 34.–, € 22.80
ISBN 978-3-85791-599-4

Gisep Fluri versinkt in Melancholie, nachdem sein leichtsinniger Sohn Domenic nach einem Streit spurlos verschwindet und kurz darauf seine Frau stirbt. Abends sitzt er im Gasthaus und trinkt Cognac, den er sich gar nicht leisten kann. Lemm, der Wirt und Gemeindepräsident schreibt an.
Als Gisep Fluri stirbt, hinterlässt er seinem anderen Sohn Chasper ein überschuldetes Heimwesen, das Lemm bereits als seines betrachtet. Chasper versucht, Geld aufzutreiben, er will in dem alten Haus der Familie bleiben. Johanna, seine große Liebe, die inzwischen mit einem anderen Mann verlobt ist, will ihm helfen.
Der Wirt schickt Betreibungen, Touristen besichtigen ungefragt das Haus. Aber noch gibt Chasper nicht auf …
Eindrücklich schildert Oscar Peer, wie sich die Menschen in dem kleinen Dorf gegenüber dem unschuldig ins Unglück geratenen Chasper verhalten. Und er beschreibt die Gefühle, die Chasper im Kampf um sein Haus durchlebt.

«In Augenhöhe mit Charles Ferdinand Ramuz» Der Bund

5724 Reinach

Theater am Bahnhof Reinach TaB
Tunaustrasse 5

T:  
F:  
E:
W: www.tab.ch

27.02.2011
 

10:30:00
 

Dora Stettler

Verdingkinder reden

Eine Ausstellung mit Hörstationen und Diskussionen unterwegs durch die Schweiz

Was geht in einem Kind vor, das von seinen Eltern getrennt wird und in einem ganz neuen Umfeld aufwächst? Wie bewältigt es das Fremdsein, das Fehlen der Eltern, die Ausgrenzung? Wie wird ein Kind durch derartige Erfahrungen geprägt? Und wie integriert es diese in sein späteres Leben?

Im Zentrum der Ausstellung VERDINGKINDER REDEN stehen Hördokumente von Betroffenen, ausgewählt aus Interviews, die im Rahmen zweier verschiedener Forschungsprojekte über die Fremdplatzierung von Kindern und das Verdingkinderwesen in der Romandie und in der Deutschschweiz geführt wurden. Ehemalige Verdingkinder und Heimkinder berichten über ihr Leben, ihre Erinnerungen und den Umgang mit ihren Erfahrungen. Diese persönlichen Zeugnisse, die sich auf die Zeit zwischen 1920 bis 1960 beziehen, werden mit zahlreichen Daten und Fakten angereichert. Allein im Kanton Bern wurden in dieser Phase über 500‘000 Kinder fremdplatziert.

Die Wanderausstellung schafft auf ihren Stationen Bezüge zu den unterschiedlichen regionalen Ausprägungen des Phänomens der Fremdplatzierung. Sie bildet ein Forum für Betroffene, beleuchtet die aktuelle Situation in der Schweiz und stellt Fragen zur Zukunft.

Dora Stettler
Im Stillen klagte ich die Welt an
Als «Pflegekind» im Emmental
Mit einem Nachwort von Jacqueline Fehr
3. Auflage, 180 Seiten, Fotos, Pappband
sFr. 29.80, € 19.90
ISBN 978-3-85791-467-6

«Dora Stettlers erschütternde Erinnerungen an ihr Leben als ‹Verdingkind› gehören in jeden Schweizer Haushalt.» Mittellandzeitung

5400 Baden/AG

Historisches Museum Thurgau
Schloss Frauenfeld

T: 052 724 25 20
F:  
E:
W: historisches-museum.tg.ch/

07.05.2011
bis 16.10.2011

 
DI–SO, 14 bis 17 Uhr

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