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Dora Stettler

Verdingkinder reden

Eine Ausstellung mit Hörstationen und Diskussionen unterwegs durch die Schweiz

Was geht in einem Kind vor, das von seinen Eltern getrennt wird und in einem ganz neuen Umfeld aufwächst? Wie bewältigt es das Fremdsein, das Fehlen der Eltern, die Ausgrenzung? Wie wird ein Kind durch derartige Erfahrungen geprägt? Und wie integriert es diese in sein späteres Leben?

Im Zentrum der Ausstellung VERDINGKINDER REDEN stehen Hördokumente von Betroffenen, ausgewählt aus Interviews, die im Rahmen zweier verschiedener Forschungsprojekte über die Fremdplatzierung von Kindern und das Verdingkinderwesen in der Romandie und in der Deutschschweiz geführt wurden. Ehemalige Verdingkinder und Heimkinder berichten über ihr Leben, ihre Erinnerungen und den Umgang mit ihren Erfahrungen. Diese persönlichen Zeugnisse, die sich auf die Zeit zwischen 1920 bis 1960 beziehen, werden mit zahlreichen Daten und Fakten angereichert. Allein im Kanton Bern wurden in dieser Phase über 500‘000 Kinder fremdplatziert.

Die Wanderausstellung schafft auf ihren Stationen Bezüge zu den unterschiedlichen regionalen Ausprägungen des Phänomens der Fremdplatzierung. Sie bildet ein Forum für Betroffene, beleuchtet die aktuelle Situation in der Schweiz und stellt Fragen zur Zukunft.

Dora Stettler
Im Stillen klagte ich die Welt an
Als «Pflegekind» im Emmental
Mit einem Nachwort von Jacqueline Fehr
3. Auflage, 180 Seiten, Fotos, Pappband
sFr. 29.80, € 19.90
ISBN 978-3-85791-467-6

«Dora Stettlers erschütternde Erinnerungen an ihr Leben als ‹Verdingkind› gehören in jeden Schweizer Haushalt.» Mittellandzeitung

8004 Zürich

Schulhaus Kern
Kernstrasse 45

T:  
F:  
E:
W: www.verdingkinderreden.ch

08.11.2011
bis 01.04.2012
  
Paul Joos

Ausstellung

VALENDAS. Die Welt im Dorf

Paul Joos begleitete die knapp dreihundert Einwohner von Valendas GR mit der Kamera. Die eindrucksvollen Schwarz-Weiss-Fotografien zeigen, wie im Dorf gelebt, gearbeitet, gefeiert wird. Christoph Schwyzer lässt die Menschen zu Wort kommen. Sie erzählen von ihren Hoffnungen und Wünschen, erinnern sich an das alte Valendas und machen sich Gedanken über die Zukunft. In literarischen Skizzen erhalten auch das Dorf und die Landschaft eine Stimme.

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung lebt in Berggebieten, die rund zwei Drittel der Landesfläche ausmachen. Viele Bergregionen haben mit Abwanderung zu kämpfen, Post und Schule schliessen – zurück bleiben ältere Menschen und Erinnerungen an bessere Zeiten.

Das Bergdorf Valendas oberhalb der Rheinschlucht zeigt: Das muss nicht so sein. Die Einwohner retteten den Dorfladen und das einzige Gasthaus vor dem Untergang, sie engagieren sich für die Renovation altehrwürdiger Häuser und pflegen in zahlreichen Vereinen die Dorfgemeinschaft.

VALENDAS. Die Welt im Dorf

Fotografien von Paul Joos, Texte von Christoph Schwyzer
152 Seiten, 93 Duplexfotografien, gebunden, ca. Fr. 48.-
ISBN 978-3-85791-646-5

2560 Nidau

Leica Camera AG
Hauptstr. 104

T: 032 332 90 90
F: 032 332 90 99
E: info@leica-camera.ch
W: http://www.leica-camera.ch

09.01.2012
bis 05.04.2012
 MO─DO 08.00–12.00, 13.30–17.00; FR 08.00–12.00 , 13.30–16.30
Nationalmuseum

Ausstellung

C’est la vie
Pressebilder seit 1940

Das Archiv der beiden Pressebildagenturen «Presse Diffusion Lausanne» (PDL) und «Actualité Suisse Lausanne» (ASL) erlaubt einen einzigartigen Blick auf die Geschichte der Schweiz in Bildern. Das Pressebildarchiv umfasst mehrere Millionen Negative und Papierabzüge sowie ca. 600 000 Diapositive aus der Zeit zwischen 1939 und 2000 und ist Teil der historischen Fotosammlung des Schweizerischen Nationalmuseums.
Vielfalt, Bandbreite und Qualität der abgelichteten Themen sind faszinierend. Zu den Beständen gehören u.a. beeindruckende Reportagen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sowie unzählige Berichterstattungen aus Politik und Sport. Bilder von Persönlichkeiten sind ebenfalls gut vertreten, vom überraschenden Schnappschuss bis zur sorgfältig geplanten Homestory. Ausserdem decken die beiden Lausanner Agenturen besonders auch das politische und kulturelle Leben der Westschweiz ab.
Zum ersten Mal erlaubt nun eine Ausstellung der breiten Öffentlichkeit, in diesen reichen Fundus an Bildern einzutauchen und die Schweiz aus dem Blickwinkel der Pressefotografie neu zu erfahren.

C’est la vie
Schweizer Pressebilder seit 1940
Texte von Roland Schlaefli, Alex Anderfuhren, Thomas Bochet, François de Capitani, Ricabeth Steiger und Dario Donati
Dreisprachig Deutsch, Italienisch und Französisch
96 Seiten, etwa 130 Fotografien, durchgehend vierfarbig, Klappenbroschur
sFr. 38.–, € 31.50
ISBN 978-3-85791-655-7

«Einzigartiger Blick auf die Geschichte der Schweiz» Tages-Anzeiger

8021 Zürich

Schweizerisches Nationalmuseum Landesmuseum Zürich
Museumstrasse 2

T: +41 (0)44 218 65 11
F:  
E:
W: www.nationalmuseum.ch

11.01.2012
bis 22.04.2012
 Di–So 10:00–17:00 Uhr Do 10:00–19:00 Uh
Hannes Binder

Ausstellung

Zeitmaschine Schabkunst

Hannes Binder
Glauser
Sieben gezeichnete Geschichten von, zu, mit und um Friedrich Glauser
Mit einem Vorwort von Peter Zeindler zu «Wachtmeister Studer im Tessin», einem Nachwort von Kurt Gloor zu «Knarrende Schuhe» und einem Werkstattgespräch von Frank Göhre in «Der Chinese»
Um die Geschichte «Glauser im Kopf» erweiterte Neuauflage von «Nüüd appartigs …»
566 Seiten, Pappband
sFr. 68.–, € 57.–
ISBN 978-3-85791-652-6

D–10178 Berlin

Galerie Ida Illuster
Sophienstr. 32

T:  
F:  
E:
W: www.idailluster.net

03.02.2012
bis 10.03.2012
 Mi, Sa 11–18 Uhr, Do,Fr 12–20.00 Uhr und nach Vereinb.
Barbara Davatz

Vernissage

Fotografische Reihungen.

Einführung: Katja Herlach, Museumsleiterin a. i.

Die Retrospektive vereint acht Fotoserien von Barbara Davatz (*1944) aus den Jahren 1968 bis 2011. Trotz technischer Präzision und formaler Strenge wirken die enzyklopädischen Reihungen von Portraits und Landschaften lebendig, verbinden Zeitlosigkeit und Zeitgeist. Sie berichten vom Staunen einer Fotografin, die mit ihren typologischen Bildsammlungen Feldforschung in familiären, gesellschaftlichen und natürlichen Biotopen betreibt.

Im Limmat Verlag lieferbar:
Barbara Davatz
Beauty lies within
Porträts aus einer globalisierten Mode-Welt
Mit einem Essay von Barbara Welter

FotoSzene Schweiz 5
108 Seiten, 240 x 220 mm, etwa
102 Abbildungen, davon 86 vierfarbig
ISBN 978-3-85791–530-7

Die Porträtfotografin Barbara Davatz legt mit «Beauty lies within» eine weitere visuelle Forschungsarbeit vor. Mit Referenzen an August Sander, Bernd und Hilla Becher oder Karl Blossfeldt werden die physiognomischen Stimmungen von Verkäuferinnen und Verkäufern einer weltweit operierenden Modekette präzise herausgearbeitet.

4603 Olten

Kunstmuseum Olten
Kirchgasse 8

T: +41 62 212 86 76
F:  
E: info@kunstmuseumolten.ch
W: www.kunstmuseumolten.ch

11.02.2012
 
18:00:00 
Barbara Davatz

Ausstellung

Fotografische Reihungen

Die Retrospektive vereint acht Fotoserien von Barbara Davatz (*1944) aus den Jahren 1968 bis 2011. Trotz technischer Präzision und formaler Strenge wirken die enzyklopädischen Reihungen von Portraits und Landschaften lebendig, verbinden Zeitlosigkeit und Zeitgeist. Sie berichten vom Staunen einer Fotografin, die mit ihren typologischen Bildsammlungen Feldforschung in familiären, gesellschaftlichen und natürlichen Biotopen betreibt.

Im Limmat Verlag lieferbar:
Barbara Davatz
Beauty lies within
Porträts aus einer globalisierten Mode-Welt
Mit einem Essay von Barbara Welter

FotoSzene Schweiz 5
108 Seiten, 240 x 220 mm, etwa
102 Abbildungen, davon 86 vierfarbig
ISBN 978-3-85791–530-7

Die Porträtfotografin Barbara Davatz legt mit «Beauty lies within» eine weitere visuelle Forschungsarbeit vor. Mit Referenzen an August Sander, Bernd und Hilla Becher oder Karl Blossfeldt werden die physiognomischen Stimmungen von Verkäuferinnen und Verkäufern einer weltweit operierenden Modekette präzise herausgearbeitet.

4603 Olten

Kunstmuseum Olten
Kirchgasse 8

T: +41 62 212 86 76
F:  
E: info@kunstmuseumolten.ch
W: www.kunstmuseumolten.ch

12.02.2012
bis 29.04.2012
 Di – Fr 14 –17 Uhr, Do 14 – 19 Uhr, Sa/So 10 – 17 Uhr
Marmotte

«gesagt, gesägt, gesungen – eine alpenländische Unsäglichkeit»

von und mit Beat Hofmann, Jacqueline Brack Lees und Lucia Menz

Tageskasse und Bar eine halbe Stunde vor Konzertbeginn
Eintritt: Erwachsene 26.–/Kinder 14.–

Marmotte ist sinnlich-musikalische Inszenierung. Ein Augentrunk und Ohrenschmaus. Beat Hofmann, Jacqueline Brack Lees und Lucia Menz vertonen Geschichten aus der Schweiz und aus Bayern und setzen sie in Szene.

Mit Geschichten aus zwei im Limmat Verlag erschienenen Büchern:

Frauengeschichte(n).
Dokumente aus zwei Jahrhunderten zur Situation der Frauen in der Schweiz.
Herausgegeben von Elisabeth Joris und Heidi Witzig.
600 Seiten, gebunden Sfr. 58.–, € 37.–
ISBN 978-3-85791-361-7

Chratz & quer
Sieben Frauenstadtrundgänge in Zürich
Herausgegeben vom Verein Frauenstadtrundgang Zürich.
überarbeitete Neuauflage
320 Seiten, Fotos und Abbildungen, Pappband
sFr. 48.–, € 33.–
ISBN 978-3-85791-445-4

8001 Zürich

Theater Stok
Hirschengraben 42

T: Billetservice 044 221 16 71
F:  
E: theater_stok@bluewin.ch
W: www.theater-stok.ch

15.02.2012
 
20:30:00 
Hannes Binder

Gespräch

Hannes Binder im Gespräch mit Marianne Sax über dessen Arbeit am Film («Glauser» von Christoph Kühn) und über sein Verhältnis zu Friedrich Glauser

Hannes Binder
Glauser
Sieben gezeichnete Geschichten von, zu, mit und um Friedrich Glauser
Mit einem Vorwort von Peter Zeindler zu «Wachtmeister Studer im Tessin», einem Nachwort von Kurt Gloor zu «Knarrende Schuhe» und einem Werkstattgespräch von Frank Göhre in «Der Chinese»
Um die Geschichte «Glauser im Kopf» erweiterte Neuauflage von «Nüüd appartigs …»
566 Seiten, Pappband
sFr. 68.–, € 57.–
ISBN 978-3-85791-652-6

8500 Frauenfeld

Cinema Luna
Lindenstrasse 10

T:  
F:  
E:
W: www.cinemaluna.ch

16.02.2012
 
19:00:00 
Marmotte

«gesagt, gesägt, gesungen – eine alpenländische Unsäglichkeit»

von und mit Beat Hofmann, Jacqueline Brack Lees und Lucia Menz

Tageskasse und Bar eine halbe Stunde vor Konzertbeginn
Eintritt: Erwachsene 26.–/Kinder 14.–

Marmotte ist sinnlich-musikalische Inszenierung. Ein Augentrunk und Ohrenschmaus. Beat Hofmann, Jacqueline Brack Lees und Lucia Menz vertonen Geschichten aus der Schweiz und aus Bayern und setzen sie in Szene.

Mit Geschichten aus zwei im Limmat Verlag erschienenen Büchern:

Frauengeschichte(n).
Dokumente aus zwei Jahrhunderten zur Situation der Frauen in der Schweiz.
Herausgegeben von Elisabeth Joris und Heidi Witzig.
600 Seiten, gebunden Sfr. 58.–, € 37.–
ISBN 978-3-85791-361-7

Chratz & quer
Sieben Frauenstadtrundgänge in Zürich
Herausgegeben vom Verein Frauenstadtrundgang Zürich.
überarbeitete Neuauflage
320 Seiten, Fotos und Abbildungen, Pappband
sFr. 48.–, € 33.–
ISBN 978-3-85791-445-4

8001 Zürich

Theater Stok
Hirschengraben 42

T: Billetservice 044 221 16 71
F:  
E: theater_stok@bluewin.ch
W: www.theater-stok.ch

16.02.2012
 
20:30:00 
Marmotte

«gesagt, gesägt, gesungen – eine alpenländische Unsäglichkeit»

von und mit Beat Hofmann, Jacqueline Brack Lees und Lucia Menz

Tageskasse und Bar eine halbe Stunde vor Konzertbeginn
Eintritt: Erwachsene 26.–/Kinder 14.–

Marmotte ist sinnlich-musikalische Inszenierung. Ein Augentrunk und Ohrenschmaus. Beat Hofmann, Jacqueline Brack Lees und Lucia Menz vertonen Geschichten aus der Schweiz und aus Bayern und setzen sie in Szene.

Mit Geschichten aus zwei im Limmat Verlag erschienenen Büchern:

Frauengeschichte(n).
Dokumente aus zwei Jahrhunderten zur Situation der Frauen in der Schweiz.
Herausgegeben von Elisabeth Joris und Heidi Witzig.
600 Seiten, gebunden Sfr. 58.–, € 37.–
ISBN 978-3-85791-361-7

Chratz & quer
Sieben Frauenstadtrundgänge in Zürich
Herausgegeben vom Verein Frauenstadtrundgang Zürich.
überarbeitete Neuauflage
320 Seiten, Fotos und Abbildungen, Pappband
sFr. 48.–, € 33.–
ISBN 978-3-85791-445-4

8001 Zürich

Theater Stok
Hirschengraben 42

T: Billetservice 044 221 16 71
F:  
E: theater_stok@bluewin.ch
W: www.theater-stok.ch

17.02.2012
 
20:30:00 
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