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Die Übersetzerinnen und
Übersetzer |
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| Franz Cavigelli | 1946 in Zürich geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte 1976 bis 1992 Lektor beim Diogenes Verlag und nachher Programmleiter beim Manesse Verlag, seit 1992 Leiter des Bücherdienstes der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Übersetzung: Jon Semadeni: Il giat gotschen/Die rote Katze (zusammen mit Mevina Puorger); Arnold Spescha: Zeiten leichtfüssigen Schritts | Ei dat ils muments da pass lev (Übersetzerin zusammen Mevina Puorger); Red. Leonardo Zanier: Den Wasserspiegel schneiden. |
| Christoph Ferber |
geb. 10. Juni 1954 in Singen am Hohentwiel. Aufgewachsen in Sachseln, Obwalden. Studium der Slawistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Lausanne, Zürich und Venedig. Dort, bei Vittorio Strada, Promotion mit einer Arbeit zum russischen Symbolismus. Seit 1983 Tätigkeit als freier Übersetzer sowie Lektor an den Universitäten Catania und Pescara. Wohnt sei 1999 in Ragusa, Sizilien, wo er am Zweitsitz der Universität Catania eine Dozentur für Deutsche Sprache und Übersetzung innehat. Übersetzungen, fast ausschliesslich lyrischer Texte, aus dem Italienischen (Gaspara Stampa, Vincenzo Cardarelli, Eugenio Montale, Salvatore Quasimodo, David Maria Turoldo, Giorgio Orelli und Giovanni Orelli, Pietro de Marchi, Remo Fasani, aus dem Russischen (Michail Lermontow, Fjodor Tjutschew, Sinaida Hippius, Fjodor Sologub, Valerij Brjussow), dem Polnischen (Juliusz Slowacki) und Bulgarischen (Dimtscho Debeljanow). Mitarbeit bei der Neuen Zürcher Zeitung sowie an Lyrikanthologien der Verlage Suhrkamp, Schwabe, S. Fischer. |
| Hanno Helbling | 1930–2005, geboren in Zuoz,
Engadin. Schulen und Studium in Zürich, Promotion in Geschichte,
Deutscher Literatur und Vergleichender Literaturgeschichte 1953. Weitere
Studien in Neapel, München, Rom bis 1956. Verlagslektor in Zürich bis
1958. Redaktor der Neuen Zürcher Zeitung von 1958 bis 1995; Leiter der
Feuilletonredaktion von 1973 bis 1992. Seit 1994 in Rom.
Publikationen zur Geschichtstheorie, zu spätmittelalterlicher Geistesgeschichte und neuester Kirchengeschichte; Essays zu literarischen Themen. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung; Ehrendoktor der Universität Freiburg. Übersetzungen, vorwiegend lyrischer Texte, aus dem Französischen (Charles Ferdinand Ramuz, Benjamin Constant, Marcel Proust), Englischen (William Shakespeare, W. H. Auden) und Italienischen (Giacomo Leopardi, Eugenio Montale, Giuseppe Ungaretti, Giorgio Caproni, Mario Luzi, Dino Campana, Fabio Pusterla). |
| Uwe Hermann | 1942 bis 1980, geboren in Mannheim, Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Fremdsprachen (Italienisch und Französisch) in Bremen und Heidelberg. Unterrichtete Italienisch an der Universität Mainz/Germersheim und war Mitarbeiter des italienischen Bildungswerks ECAP-CGIL in Frankfurt. Er sammelte italienische Volkslieder und veröffentlichte 1980 die Musikkassette Il gallo rosso/Der rote Hahn mit Kampfliedern von Arbeitern und Bauern aus Italien und Deutschland. Nach seinem Tod erschien in Italien die LP Uwe Hermann singt mit deutschen und italienischen Kampf- und Liebeslieder. Übersetzung: Leonardo Zanier: Den Wasserspiegel schneiden. |
| Hans Rudolf Hilty |
1925-1994, in St. Gallen geboren, Schriftsteller, Herausgeber (Zeitschrift «Hortulus», Reihe «Die Quadrat-Bücher» u.a.), Journalist, Übersetzer (Aline Valangin) und freier Publizist. |
| Maria Hoffmann-Dartevelle | 1957 in Bad Godesberg geboren, studierte Romanistik und Geschichte in Heidelberg und Paris. Seit Mitte der Achtzigerjahre u.a. als freiberufliche Übersetzerin tätig. Übersetzte neben Sach- und Kinderliteratur Romane, Essays, ein Hörspiel und Liedertexte französischer, Schweizer, spanischer und südamerikanischer Autoren, darunter René Crevel, Alberto Giacometti, Marcel Lévy, Joseph Bialot, Michel Quint, Tito Topin, Daniel de Roulet, Amélie Plume, Noëlle Revaz, Pascal Rebetez, Rafael Alberti, Manuel Altolaguirre, César Aira, Rubén Blades, Silvio Rodriguez, Fito Paez. |
| Michael von Killisch-Horn | geboren 1954 in Bremen, studierte Romanistik, Germanistik und Deutsch als Fremdsprache. Lebt in München als Übersetzer aus dem Französischen, Italienischen, Spanischen, Portugiesischen und Englischen. Aus dem Französischen übersetzte er u.a. Bücher von Jean Giono, Nancy Huston, Blaise Cendrars, Alain Vircondelet, Thierry de Duve, Marc Augé, Gérard Genette, Yves Bonnefoy, Didier Eribon, Collette Guedj, Gerhart M. Riegner; aus dem Italienischen Bücher von Alberto Moravia, Giorgio Voghera, Alessandro Barbero, Claudio Piersanti, Giuseppe Ungaretti und Anna Felder; aus dem Spanischen einen Roman von Rosa Chacel und aus dem Portugiesischen Lyrik von Al Berto und eine Geschichte Portugals von A.H. de Oliveira Marques, ausserdem Sachbuchübersetzungen aus dem Englischen. Er ist Mitherausgeber der Werkausgabe Giuseppe Ungaretti und der Literaturzeitschrift «metaphorá» |
| Hans-Joachim Lanksch | geboren 1943 in Braunschweig, Deutschland,
studierte Slawische und Balkanphilologie, Volkskunde und Albanologie.
Lebt in München als Übersetzer für Albanisch, Slowenisch und
Serbisch.
Aus dem Albanischen übersetzte er Bücher von Martin Camaj, Kasëm Trebeshina, Azem Shkreli, Ali Podrimja und Vaxhid Xhelili. In Zeitschriften und Anthologien veröffentlichte er Lyrikübersetzungen von Lasgush Poradeci, Mimoza Ahmeti, Primo Shllaku, Jamarbër Marko, Luljeta Lleshanaku, Visar Zhiti, Ledia Dushi, Kate Xukaro, Din Mehmeti, Adem Gajtani, Fahredin Gunga, Rrahman Dedaj, Mirko Gashi, Eqrem Basha, Edi Shukriu, Flora Brovina, Shaip Beqiri u.a. sowie Prosa von Elvira Dones und Anton Pashku. 1999 Nikolaus-Lenau-Preis der Künstlergilde Esslingen. |
| Erich Liebi | 1944 im Aargau als
Kleinbauernsohn geboren. Berufslehre Gemeindeverwaltung,
Gemeindeschreiber. Wechsel in den Journalismus: «Badener Tagblatt»,
Tagesschau des Schweizer Fernsehens. Freiberufliche Tätigkeiten für
Film, Theater, Übersetzungen. Reiseleitung in China. Chefredaktor einer
Fachzeitschrift für Kommunikation. Seit 1996 freiberuflicher Autor, Publizist und Übersetzer. Lebt seit dreissig Jahren in Zürich. Übersetzungen für den Limmat Verlag: Anne Cuneo: Eine Messerspitze Blau, Lisas Lächeln, Garamonds Lehrmeister, Hotel Herzschlag. |
| Maja Pflug |
geboren in Bad Kissingen, Übersetzerausbildung in München, Florenz und London, übersetzt seit über fünfundzwanzig Jahren italienische Literatur ins Deutsche, u.a. P.P. Pasolini, Cesare Pavese, Natalia Ginzburg, Fabrizia Ramondino, Rosetta Loy, Alberto Nessi, Anna Felder und Giovanni Orelli. Als Autorin veröffentlichte sie 1995 «Natalia Ginzburg. Eine Biographie», die auch ins Italienische übersetzt wurde. Sie lebt in München und Rom. Sie wurde 1987 mit dem Premio Montecchio, 1999 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis und 2007 mit dem Jane Scatcherd-Preis ausgezeichnet. 2011 erhält sie für ihr Lebenswerk den Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis: «Maja Pflug ist eine der verdientesten Übersetzerinnen aus dem Italienischen. Als deutsche Stimme von Natalia Ginzburg, Cesare Pavese und Fabrizia Ramondino hat sie große literarische Vielfalt und stilistisches Können bewiesen. Wie breit ihr Repertoire ist, zeigt sich auch in ihren Übertragungen von Giovanni Orelli, Alberto Nessi, Rosetta Loy und Cesarina Vighy. Ihre prägnante Übertragung von Fabrizia Ramondino Alltagsfresko La Via (Arche 2010) macht die untergründige Schlitzohrigkeit des Helden ebenso spürbar wie seine Trauer um den Wandel Italiens. Cesare Paveses Roman Die einsamen Frauen (Claassen 2008) gewann in Pflugs Neuübersetzung eine kühle Schärfe.» (Begründung der Jury) |
| Laura Pradissitto | 1955 im Friaul geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Deutschland. Nach dem Studium in Triest und Mainz promovierte sie in Übersetzungswissenschaften. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin für Dolmetschen und Übersetzen an der Universität Udine arbeitet sie freiberuflich als Übersetzerin und Konferenzdolmetscherin. Zu den übersetzten Werken gehören Essays, soziologische und sprachwissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Reiseführer. Übersetzung: Leonardo Zanier: Den Wasserspiegel schneiden. |
| Mevina Puorger |
Mevina Puorger, 1956 geboren, aufgewachsen in Chur. Romanistikstudium an der Universität Zürich mit Abschluss 1985. Verheiratet, drei Kinder, wohnhaft in Zürich. Dozentin für Rätoromanisch an der Volkshochschule und am Romanischen Seminar der Universität Zürich. Übersetzung: Jon Semadeni: Il giat gotschen/Die rote Katze (zusammen mit Franz Cavigelli); Herausgeberin: Luisa Famos: ich bin die Schwalbe von einst | eu sun la randolina d’ünsacura; Arnold Spescha: Zeiten leichtfüssigen Schritts | Ei dat ils muments da pass lev (Übersetzerin zusammen mit Franz Cavigelli); Red. Leonardo Zanier: Den Wasserspiegel schneiden. |
| Barbara Sauser |
geboren 1974 in Bern, lebt in Bellinzona. Sie studierte Slawistik und Musikwissenschaft in Freiburg i. Ue., war danach Volontärin im Diogenes Verlag und mehrere Jahre Lektorin und Pressebeauftragte im Zürcher Rotpunktverlag. Seit 2009 ist sie freiberufliche Lektorin und Übersetzerin aus dem Italienischen, Russischen und Polnischen. Sie übersetzte von Fabio Pusterla «Zur Verteidigung der Schule». |
| Peter Sidler | 1950–2004, Journalist, Redaktor bei einer Tageszeitung und einer Presseagentur, Redaktor an der Pressestelle von Schweizer Radio DRS. Hörspielübersetzungen. Seit 1995 freiberuflich als Übersetzer und Lektor tätig. Übersetzte u.a. C.F. Ramuz: «Pastorale», Gérald Froidevaux: «Ich bin Ramuz nichts weiter», die Sachbücher «Die neue Ära des Schweizer Comics», «Montreux: Dreissig Jahre Musikgeschichte» und von Anne Cuneo die Werke «Portrait der Autorin als gewöhnlicher Frau: Vor Tau und Tag», «Portrait der Autorin als gewöhnlicher Frau: Die Zeit der weissen Wölfe», «Der Lauf des Flusses» und «Dark Lady. Ein Roman um Shakespeares grosse Liebe», Herz aus Eisen und Vergessen ist Gold. |
| Flurin Spescha |
1958 bis 2000, geboren in Domat/Ems (Graubünden), wo er zweisprachig aufgewachsen ist. Nach 1978 lebte er längere Zeit in den USA und Kanada. Ausgedehnte Reisen nach Frankreich, Italien und Israel. Nach der Rückkehr in die Schweiz studierte er Romanistik und Literaturkritik an der Universität Zürich. Daneben war er Schriftsteller und Journalist, Lehrer und Taxifahrer. Werke (in deutscher Sprache): Und sei’s nur ein Traum. Gedichte für alle, die noch träumen (und für Pier Paolo Pasolini, den Dichter der Asche), 1981; Das Gewicht der Hügel, 1986; Der zwölfte Tag danach. Geschichten, 1998. Übersetzung: Leonardo Zanier: Den Wasserspiegel schneiden. |
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Geb. 1961 in Teheran/Iran, Studium der Germanistik, Slawistik und englischen Literatur in Zürich, von Herbst 1988 bis Sommer 1989 sowie Feb. 1992 bis Mai 1995 wohnhaft in Moskau, 1995 Geburt Konstantins. Übersetzungen aus dem Russischen: Die Basilius-Kathedrale, hrsg. bei ARS Publications Ltd., London; Der russische Dichter Fjodor Tjutschew. Seine kulturellen und familiären Beziehungen zu Deutschland», Swetlana Dolgopolowa, hg. vom Museum Muranovo bei Moskau, 1997; Michail Schischkin: «Zweiunddreissigste Vorlesung», «Drehpunkt» Nr. 101, 1998; Michail Schischkin: «Willkommen in Z». in: Küsse und eilige Rosen, Limmat Verlag 1998; Michail Schischkin: Montreux—Missolunghi—Astapowo. Auf den Spuren von Byron und Tolstoj: Eine literarische Wanderung vom Genfersee ins Berner Oberland, 2002, Die russische Schweiz. Ein literarisch-historischer Reiseführer, 2003. |
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1967 in Köln geboren, Studium der Romanistik (Französisch und Spanisch), Slawistik, Iberische und Lateinamerikanische Geschichte an der Universität Köln, 1998 Hospitanz im Iberoamerikanischen Programm (ILAP) der Deutschen Welle in Köln, seither Übersetzungen von Texten (Lyrik, Prosa und Theater) süd- und mittelamerikanischer Dichterinnen und Dichter sowie von Reiseliteratur aus dem Spanischen und von Ausstellungskatalogen sowie touristischen Texten aus dem Niederländischen; 2002/3 Mitarbeit an Inszenierungen von Theaterstücken an nicht professionellen Bühnen, lebt in Köln. Übersetzung im Limmat Verlag: Alfonsina Storni: Poemas de Amor / Liebesgedichte |
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geboren 1955, «staatlich geprüfte Übersetzerin in der
französischen Sprache», Kultusministerium Baden-Württemberg, März 1997,
wohnt im Tessin. |
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