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viceversa Jahrbuch der Literaturen der Schweiz 1 Herausgeber Service de Presse Suisse 304 Seiten, 6 Fotografien, Pappband
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| Mit der ersten Ausgabe lädt Viceversa Literatur ein, Autoren und Autorinnen aus den anderen Sprachregionen in Essays, Gesprächen und erstmals auf Deutsch übersetzten Texten zu entdecken.Wie vielfältig und lebendig die Schweizer Literaturen sind, zeigen die Porträts von Pascale Kramer, Maurice Chappaz,Vic Hendry,Aurelio Buletti, Grisélidis Réal oder Corinne Desarzens. Einen Blick in die Übersetzungswerkstatt erlauben die Dossiers zu Friedrich Glauser und Gerda Scheffel / Robert Pinget. Der Themenschwerpunkt dieser Ausgabe lässt «Texte hören»: Verglichen werden die unterschiedlichen Praktiken der Literaturvermittlung in der Schweiz – von der intimen Lesung bis zum Literaturevent. Ein umfassender Überblick über das «Literatur-Jahr 2006» vervollständigt das Jahrbuch. | ||
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Redaktion Viceversa Christa Baumberger (verantwortlich Viceversa Literatur), Francesco Biamonte (Projektleitung Viceversa), Aline Delacrétaz, Pierre Lepori, (verantwortlich Viceversa Letteratura), Anne-Laure Pella, Arno Renken, Mathilde Vischer (verantwortlich Viceversa Littérature) Übersetzerinnen und Übersetzer von Viceversa Literatur Jacqueline Aerne, Bernhard von Arx, Christoph Ferber, Annette Kappeler, Andreas Münzner, Maja Pflug, Susanne Spahni, Andrea Spingler, Beat Steinmann, Pia Todorović, Barbara Traber, Irma Wehrli, Mürra Zabel, Daniel Zahno Viceversa im Internet: www.culturactif.ch/viceversa |
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Porträts Pascale Kramer | von Aline Delacrétaz und Pierre Lepori Fokus Junge Lyrik aus der italienischen Schweiz: eine Begegnung Übersetzen Gerda Scheffel/Robert Pinget | von Jean Kaempfer Thema Texte hören Leseszenen in der Deutschschweiz | von Beat Mazenauer Das Literatur-Jahr 2006 Deutschschweiz | von Christine Lötscher, Charles Linsmayer,
Samuel Moser, Daniel Rothenbühler Literaturzeitschriften 2006 Deutschschweiz | von Bettina Spoerri Medienecho: Ins Deutsche übersetzte Bücher aus der Schweiz im Jahr 2006 Viceversa Literatur und Überblick Feuxcroisés (1999–2006) |
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Viceversa Letteratura | Viceversa Littérature | Viceversa Literatur! Vor acht Jahren erschien erstmals ein Jahrbuch der Literaturen der Schweiz: Feuxcroisés. Das redaktionelle Konzept war neu; es hatte zum Ziel, in der Romandie die Literaturen der anderen Sprachregionen der Schweiz bekannt zu machen. Auf Französisch präsentierte es die Literaturen der deutschen, rätoromanischen und der italienischen Schweiz. Bald erklangen auch die Stimmen der Migration, und einen besonderen Platz erhielt von Anfang an die literarische Übersetzung. Als wichtiges Referenzorgan für den Austausch zwischen den Kulturen und als überaus nützliches Arbeitsinstrument fand Feuxcroisés in der ganzen Schweiz Anerkennung bei Fachleuten und in den Medien. Dennoch ist die Ausstrahlung über die Fachkreise hinaus klein geblieben, und dies, obwohl sich das Jahrbuch – trotz seines anspruchsvollen Inhalts – hütete, einen akademischen Ton anzuschlagen. Das vom unermüdlichen Leser Jean-Luc Badoux entworfene Projekt erwies sich in den von Engstirnigkeit und Misstrauen gefärbten Neunzigerjahren als wertvoll. Reale oder vermutete Spaltungstendenzen zwischen den schweizerischen Sprachgemeinschaften wurden besonders von den Westschweizer Medien aufgegriffen. Ausserdem fand der Krieg in Jugoslawien seinen Widerhall in der Schweiz, die zahlreiche Flüchtlinge aufnahm. Die Vermittlung der Landessprachen in den Deutschschweizer Schulen sollte bald in Frage gestellt werden. Und zwar von Kreisen, die vom einzigartigen kulturellen Wert dieser «Willensnation», gegründet auf der Vereinigung verschiedener Kulturen und Sprachgemeinschaften, nur wenig Kenntnis haben. Trotz dieser politischen Dimension war Feuxcroisés von Anfang an und grundsätzlich ein literarisches Projekt. Die Leserschaft hat in jeder Ausgabe die Vielfalt der Literaturen dieses kleinen Landes ermessen können. In acht Jahren und mehr als 2400 veröffentlichten Seiten sind über siebzig Autoren und Autorinnen vorgestellt worden. Manche von ihnen waren in ihrer Sprachregion bereits bekannt, in der frankophonen Welt blieben sie noch zu entdecken. Feuxcroisés hat den unterschiedlichsten Schreibweisen eine Plattform geboten: der vitalen Deutschschweizer Literaturszene wie auch der neu aufblühenden Literatur der italienischen Schweiz, dem einmaligen kulturellen Leben in Romanischbünden ebenso wie Beiträgen von Autoren aus Lateinamerika, Osteuropa und Russland É Immer wieder haben die Deutschschweizer und Tessiner Medien die Einzigartigkeit von Feuxcroisés hervorgehoben. Es wurde auch bedauert, dass weder die Deutschschweiz – ungeachtet ihrer Grösse – noch die italienische Schweiz – als Minderheit – ein entsprechendes Publikationsorgan hervorgebracht haben. Diese Lücke wird nun gefüllt: Die erste Nummer von Viceversa tritt die Nachfolge von Feuxcroisés an. Von jetzt an erscheint Viceversa Letteratura, Viceversa Littérature und Viceversa Literatur jedes Jahr in drei eigenständigen Ausgaben auf Italienisch, Französisch und Deutsch. Das Projekt stützt sich auf die Erfahrungen von Feuxcroisés und untersteht derselben Organisation, dem Service de Presse Suisse (SPS): Der Name klingt offiziell, und doch ist es eine kleine Organisation. Der SPS wurde 1943 aus Sorge um den nationalen Zusammenhalt gegründet. Bis heute bewahrt er stolz seine Unabhängigkeit, wird dabei jedoch substanziell vom Bundesamt für Kultur unterstützt. Mit Viceversa führt der SPS seine Kernaufgabe weiter: das literarische Schaffen der Schweiz bekannt zu machen, den kulturellen Dialog zu fördern und ganz allgemein das Interesse für die Literaturen der Schweiz über die Sprachgrenzen hinweg zu wecken. In diesem Sinne stellen wir in jeder Ausgabe nur Autorinnen und Autoren aus den jeweils anderen Sprachregionen vor. Deutschschweizer Autoren werden also im französischen und italienischen Jahrbuch präsentiert, nicht aber im deutschsprachigen, damit genug Platz für die anderen Stimmen bleibt. Im Gegensatz dazu beleuchtet eine Rubrik jeweils einen thematischen Schwerpunkt, der für alle Sprach- und Kulturregionen der Schweiz von Interesse ist. Im zweiten Teil der Nummer lassen wir das Literatur-Jahr in jeder Sprachregion Revue passieren. Um Viceversa als Arbeitsinstrument zu vervollständigen, sind diese Übersichten in allen Nummern enthalten. Weitere Autoren-Porträts können auf der Website des SPS in der Originalsprache konsultiert werden: www.culturactif.ch. Die dreisprachige Website (französisch – deutsch – italienisch) hat sich in den letzten Jahren als wichtigste Plattform für das literarische Schaffen in der Schweiz profiliert. Diese erste Ausgabe von Viceversa mit seinem aussergewöhnlichen editorischen Konzept bedeutete eine Horizonterweiterung für die Redaktion. Wir freuen uns, diese Nummer nun Ihrem aufmerksamen Blick anzuvertrauen. Francesco Biamonte |
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«Ein epochales Ereignis in Sachen Vermittlung und Übersetzung.» Der Bund «Ein ausführliches und anregendes Dossier geht schliesslich der Frage nach, wie in den vier Sprachregionen der Schweiz Literatur öffentlich inszeniert wird, wo und unter welchen Vorzeichen Lesungen und verwandte Veranstaltungen stattfinden. Was den Band zu einem wertvollen Nachschlagewerk macht, ist der umfassende und sehr sorgfältig gearbeitete Teil, der sich unter anderem mit Kurzrezensionen, in denen wichtige belletristische Werke aus der gesamten Schweiz vorgestellt werden. ‹Viceversa› ist ein unentbehrlicher Begleiter für alle, die an der Schweizer Literatur interessiert sind.» Neue Zürcher Zeitung «Dem Europäischen wie der einheimischen Literaturwelt fühlt sich die neue Zeitschrift ‹Viceversa› verpflichtet. Sie ist das Jahrbuch der Schweizer Literatur und erscheint in jedem Landesteil. Man findet – und auf der Internetseite – ausgewählte Informationen.» Frankfurter Allgemeine Zeitung «So dass ‹viceversa›, so es die sinnvolle und informative Plattform weiterhin gibt, künftig Jahr für Jahr einen repräsentativen Überblick über die literarischen Neuerscheinungen anbieten kann und somit für all jene unverzichtbar sein wird, denen die viersprachige Schweiz als ein lebendiger Organismus am Herzen liegt.» Der Bund «Eine Horizonterweiterung für die gesamte Schweizer Literaturszene.» Glarean Magazin «Für Leser, denen die Literatur der Schweiz nahe steht, ist ‹Viceversa› ein Glücksfall: Chronik, Lesebuch, Poträtsammlung und Bestandesaufnahme in einem.» Schweizer Monatshefte |
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