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Kulturweg Alpen Zu Fuss vom Lac Léman ins Val Müstair Herausgegeben von den Naturfreunden Schweiz Redaktion Herbert Gruber 1999, 2000, 2001 3. Auflage |
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| Kurze Inhaltsangabe | |||
Kulturweg Alpen quer durch die SchweizEin Weitwanderbuch durch die Kultur der Alpen. In 30 Kapiteln führt dieses Buch vom Lac Léman ins Val Müstair durch die Alpen. 30 Texte vermitteln Begegnungen mit alter und neuer Kultur, sie handeln von Ursteinen bei Falera und der Sprachgrenze im Pays d'Enhaut, sie erzählen vom Alpvogt im Justistal und vom Treichelschmied am Thunersee, von Worldmusic im Bleniotal und vom Fotokünstler auf dem Gotthardpass. Es geht um Natur wie um Architektur, um Saumpfade wie um neue Brücken. Zudem liefert das Buch jene Daten, die es zur Planung einer Wanderung braucht: Distanz von A nach B, Höhenunterschied, Wegbeschaffenheit, dazu ein Kartenausschnitt, An- und Abreisemöglichkeiten, Angaben zu Hotels und Pensionen. Ob Weitwandern am Stück oder in Etappen, dieses Buch hilft weiter. Die Route
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| Textprobe | |||
Herstellung einer SehenswürdigkeitWie Schloss Chillon zu Schloss Chillon wurde Christophe Büchi Nehmen wir an: An einem hellen Tag im finsteren Mittelalter ritt der Graf von Savoyen mit seinem Tross um den Lac Léman ins Waadtland. Nachdem er das östliche Ende des Sees hinter sich gelassen hatte, kam der Trupp an eine Stelle, wo der Fels fast bis ans Wasser reicht und der Durchgang eng wird. Der Graf hiess absitzen, zeigte auf ein Inselchen, auf dem sich ein Turm erhob, und sprach: «Lasst uns hier eine Burg und ein Zollhaus bauen!» Der Savoyer wusste, wie man eine Sehenswürdigkeit herstellt. Darum liess er nicht irgendeine mickrige Burg bauen, sondern ein richtiges Wasserschloss. Er ahnte nämlich, dass sich die Befestigungsanlage in späteren Zeiten, wenn die Druckerkunst erfunden sein sollte, auf Ansichtskarten sehr vorteilhaft ausnehmen würde. Die Grafen von Savoyen waren im Hochmittelalter ein bedeutendes Adelsgeschlecht. Sie herrschten über den Grossen Sankt-Bernhard, die Passstrasse zwischen Aosta und Martigny, eine der bestfrequentierten Alpenübergänge der damaligen Zeit. Ihr Ehrgeiz war es, die Nord- und die Südseite der Alpentransversale zu kontrollieren, denn damit liess sich viel Geld verdienen. Die Gründung von Schloss Chillon war ein Teil dieser Politik, denn Chillon lag auf dem Weg zwischen Martigny und Lausanne. Als jedoch die Innerschweizer im 13. Jahrhundert den Gotthardpass erschlossen, verlor der Sankt-Bernhard an Attraktivität, trotz der einschlägigen Lawinenhunde mit dem Fässchen am Hals. Für den Savoyer Passstaat begann der wirtschaftliche Niedergang. Schloss Chillon verlor im Spätmittelalter an Bedeutung. Auch kam es in späteren Jahrhunderten immer wieder zu Seuchen, die der Bevölkerung zusetzten. Wenn wieder einmal die Pest umging, veranstalteten die christlichen Waadtländer ein Pogrom: Die einheimischen Juden wurden verfolgt, im Schloss eingesperrt und umgebracht. Weil die Seuchen früher oder später zu Ende gingen, waren die Behörden überzeugt, dass sie wirkungsvolle Epidemiebekämpfung betrieben hatten. Gefangene Um Schloss Chillon, der «Bastille» der Savoyer, begannen gruselige Geschichten zu zirkulieren. Man erzählte sich, dass die Kerkergruft durch das Heben einer Schiebetür unter Wasser gesetzt werden konnte, und manch Häftling so ersäuft wurde. Einer der Gefangenen war der Genfer Prior François Bonivard. Er wurde 1532 in Chillon eingekerkert, weil er seine Landsleute gegen die Savoyer Herren aufgehetzt hatte. Um Genf zu befreien, rief er die Eidgenossen zu Hilfe. Für die Savoyer kam dies Hochverrat gleich. Vom rechtlichen Standpunkt hatten sie nicht einmal ganz unrecht, aber das hinderte die eidgenössische Propaganda nicht daran, das tyrannische Regime Savoyens anzuprangern. Die schweizerische Public Relations-Kampagne war nicht ganz uneigennützig: Ohnehin wollten die Eidgenossen, allen voran die Berner, das Waadtland in Besitz nehmen. Schon ein halbes Jahrhundert zuvor waren sie in den Burgunderkriegen ins Waadtland eingedrungen, und hatten festgestellt, dass es am Genfersee wärmer ist als an der Aare. 1536 erklärte Bern Savoyen den Krieg. Mit einigen Tausend Mann zog der bernische Seckelmeister Hans-Rudolph Nägeli in den Milden Westen. Die Eidgenossen galten als Brutalos, die keine Gefangenen machten. Ihre Reputation war so schlimm, dass die Savoyer ihnen Hunderte von Waadtländer Städten und Schlössern fast kampflos überliessen. Auch Schloss Chillon wurde eingenommen, nachdem die Berner mit ihren am steilen Hang aufgestellten Kanonen einige Löcher ins Schlossdach geschossen hatten. Der Häftling Bonivard wurde aus der finsteren Schlossgruft befreit. Man erzählte, er habe sich zuerst geweigert, ans Tageslicht zu gehen. Den Bernern gefiel das Schloss Chillon ungemein. Sie reparierten das Dach und machten sich daran, dem feuchten und etwas baufälligen Bauwerk ein bisschen Berner Wohnlichkeit und Gemütlichkeit zu verpassen. Sie setzten einen «Vogt von Vevey und Hauptmann von Chillon» als Schlossherrn ein und pinselten einen grossen Berner Bär auf die Schlossmauer, damit das Ganze ein bisschen Gattung machte.
Touristen Unter der neuen Herrschaft entdeckte das Waadtland den Tourismus. (...) |
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| Pressestimmen / Rezensionen | |||
| Stimmen | |||
Rezensionen
61 Etappen auf kaum begangenen WegenAm 8. September wird der «Kulturweg Alpen» eröffnet: ein 650 Kilometer langer Wanderweg quer durch die Schweiz, vom Genfersee ins Münstertal, über 15 Pässe und durch alle vier Sprachregionen. Pittoresk ragt der Dent du Jaman über dem stillen Dorf Les Avants in den Himmel. Der Pass auf der linken Seite des Bergs, der Col de Jaman, ist mein erstes Etappenziel. Hinter dem Dorf führt der Weg steil hinauf in den kühlen Wald. Doch schon nach wenigen Hundert Metern öffnet sich das Gelände, und ich werde auf einer prächtigen Blumenwiese von Summen, Zirpen und Düften umfangen. Ein paar Kilometer vom mondänen Montreux entfernt, tauche ich ein in eine andere Welt. So bin ich eingestiegen in den «Kulturweg Alpen». Die neue Weitwanderroute quer durch die Schweiz wird nächste Woche von den Naturfreunden Schweiz lanciert. Das Projekt wird auch von den Schweizer Bäckern unterstützt sowie von der von Prinz Sadruddin Aga Khan präsidierten Stiftung «Alp Action». Es besteht vor allem aus einem Buch, in dem die Route beschrieben ist, mit Hintergrundinformationen und vielen Tipps. Wandern für AusdauerndeWeitwanderungen sind beliebt. Viele Leute fahren dafür ins Ausland, begehen europäische Fernwanderwege, den Kungsleden in Schweden, die Grandes Randonnées in Frankreich, den Jakobsweg nach Spanien oder den amerikanischen John Muir Trail. Immer wieder erscheinen auch neue Publikationen zu Schweizer Weitwanderungen: letztes Jahr das Buch zur Bündner Haute Route in 65 Etappen; heuer die alpinen «Weit- und Rundwanderungen» im Wallis. »Der ganze Kulturweg liesse sich», so Projektleiter René Moor von den Naturfreunden Schweiz, «in 30 Tagen zurücklegen. Aber in diesem Tempo wärs eine Tour de Suisse». Im Wanderbuch «Kulturweg Alpen» ist die 650 Kilometer lange Strecke in 30 Kapitel respektive 61 Streckenabschnitte von ein- bis siebenstündiger Dauer unterteilt. Überall - in Altdorf, Olivone, Vrin oder Klosters - kann man einsteigen und ein, zwei, drei Tage gehen. Kein Lehrpfad, ein KulturwegFür den Kulturweg wurden keine neuen Trassees angelegt, sondern vorhandene Strecken kombiniert. Nach welchen Kriterien? René Moor: «Der Kulturweg sollte alle vier Sprachregionen berühren, dabei nicht die grossen Tourismuszentren, sondern Randregionen berücksichtigen und nicht durchs Hochgebirge führen. Mit diesen Rahmenbedingungen kam das dreiköpfige Projektteam zwangsläufig auf diese Route.» Der Kulturweg ist nicht ein Kulturweg, weil Tafeln aufgestellt wären, auf denen man sich über Sitten und Schlachten zu informieren hätte. Sondern er heisst so, weil er Kultur praktiziert, indem er die Begegnung mit Leuten und Landschaften in andern Sprachgegenden fördert. Und weil das Buch auf sehenswerte Kulturgüter und Museen aufmerksam macht. Zum Teil begeht man alte Handelswege: den Maultierpfad über den Col de Jaman mit der restaurierten 300-jährigen Brücke von Pontet. Oder die landschaftlich wilde Strecke über den kaum bekannten Reidigenpass, die Tremola, den Surenenpass. Die nicht alpine Route kann von jedermann - schwierigere Wegstücke sind angegeben - bewältigt werden. Sie führt durch die untern Bergregionen und die Täler, wo die Menschen leben und arbeiten und mit ihrem Alltag Kulturgeschichte schreiben. So wie im Simmental, wo Hausfassaden bemalt und beschriftet werden: «Dies Haus, es steht in Gottes Gwalt, ist vornen neu u. hinten alt.» Im Simmental folgt die Strecke dem bekannten «Hausweg» und gleicht einem, wenn auch sehr langen, Spaziergang. Durch den an Bahnhöfen erhältlichen Prospekt wird man über die Geschichte der schönsten Bauernhäuser informiert. In der Regel aber führt der Weg nicht über Strässchen, und er ist auch nicht immer ganz einfach auszumachen. Im Emmental z. B. ist die Beschilderung lückenhaft, man tut gut daran, zur Ergänzung der Karten im Buch 25000er-Wanderkarten mitzuführen. Oder man fragt die Einheimischen - sofern man ihnen im richtigen Moment begegnet! Das ist beim Kulturweg nicht unbedingt gegeben, da er oft durch dünn besiedeltes Gebiet führt. An steilen Hängen oder in entlegenen Hütten habe ich wohl Bauern angetroffen, die sich über einen Schwatz freuten. In fünf Tagen haben aber nur vier Wanderer meine Wege gekreuzt. Alle auf der Sichle, dem Übergang am Fuss der Sieben Hengste am Ende des Justistals, wo sich der Blick spektakulär aufs Emmental öffnet. Das Justistal, oberhalb Merligen am Thunersee gelegen, ist für sich einen Ausflug wert. Das haben schon einige gemerkt: Mit dem Car werden Touristen zur Chästeilet auf dem Spicherberg hochgefahren (dieses Jahr am 24. September). Die fand früher dann statt, wenn wegen der Witterung oder wegen Futtermangels der Zeitpunkt für die Alpabfahrt gekommen war. Aus Rücksicht auf die Tourismusunternehmen, die gerne planen, wurde willkürlich ein Datum festgelegt. An der Chästeilet wird der Käse anteilmässig an die Bauern verteilt. Erst nach diesem Zeremoniell darf er verkauft werden. Dann ziehen der Stier und die Kühe, mit Schellen und Treicheln, die besten mit «Meie» und die allerbeste noch mit einem Ring um den Bauch geschmückt, zu Tal. Vorneweg die Ziegen, die sich die Blumen gegenseitig abfressen. Eine Ziege mit HeimwehAls ich auf meiner fünftägigen Wanderung an einem nebelverhangenen Tag Ende Juli das Justistal erreiche, ist es alles andere als überlaufen. Die Sennen gehen ihrer Arbeit nach, und die Alpwirtin findet reichlich Zeit, Geschichten des Tals zu erzählen. Beim Weitergehen heftet sich mir eine Ziege anhänglich an die Fersen. Sie will offenbar über die Sichle mitgehen. Beim Hof Hinterstberg melde ich es etwas ratlos dem Senn. Der kennt die Seele der Ziege: «Sie ist erst ein paar Tage hier oben. «Si hät längi Ziit.» Darum läuft sie den Leuten hinterher. Schon gestern war sie hier.» Und flugs verfrachtet er sie in sein Auto und fährt zu ihrer Herde zurück. Wer übers Justistal und seine «Kuhrechte» oder «Säume» mehr wissen will, erfährt einiges im Buch. Dieser und andere Exkurse - etwa zum Leben auf der Sprachgrenze, zur Architektur oder zur Luchspopulation - machen das Wanderbuch zur anregenden Lektüre. In erster Linie hilft das in 30 Kapitel mit Kartenausschnitten (1 : 100 000) unterteilte Buch aber bei der Planung der Route. Der Weg ist beschrieben, Distanzen, Auf- und Abstiege, Wanderzeiten und Kartennummern sind präzis vermerkt. Man wird über Varianten und Abkürzungen mit Verkehrsmitteln informiert. An- und Rückreisemöglichkeiten sind angegeben, und man erfährt, ob Restaurants, Lebensmittelläden, Post, Bank vorhanden sind, und wo man übernachten kann. Kulinarisch wenig HöhenflügeMan wandert also nicht auf gut Glück los und merkt erst am Abend vor Ort, dass sich hier weder ein Gasthof noch ein Laden befindet. Überraschungen gibts dennoch genug: In Weissenburg im Simmental haben z. B. beide Restaurants zugleich Ruhetage (Mi und Do), und auch das Lädelchen ist geschlossen (Mi). Als sinnvoll hat es sich erwiesen, am Abend vorher am nächsten Etappenort anzurufen und nach Zimmern zu fragen. «Des Alpes» oder «Bellevue»? Ich habe mich einfach immer an den ersten Eintrag im Buch gehalten und gemerkt, dass man in ländlichen Gebieten der Schweiz für wenig Geld (50 bis 85 Franken) in gepflegten Zimmern übernachten kann. Weniger in Begeisterung versetzt einen in der Regel die Gastronomie mit ihren Normsaucen und Standardmenüs. Schön wärs, wenn man in den Landgasthöfen auch mit regionalen Spezialitäten bekannt gemacht würde. Die Schweiz wird ungewohnt weitWachtubel: letzter Halt auf meiner Wanderung. Der Blick geht zum mächtigen Hohgant und schweift nach Marbach. Ich sehe, wohin die nächsten Etappen führen würden: über den Hilferenpass nach Flühli und dann über den Sattelpass nach Giswil. Von der Marbachegg gleiten bunte Schirme ins Tal, als ich absteige. Über Pässe, Berge und Wiesen, durch Schluchten, Moore und Wälder haben mich die Füsse in täglich fünf bis sieben Stunden nach Marbach getragen. Mit Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zwischen Montbovon und Abländschen sowie zwischen Erlenbach und Beatenberg. Fünf Tage, die die Muskeln strapaziert, den Kopf aber leicht und frei gemacht und den Blick verändert haben: Die Schweiz erschien im Gehen ungewohnt weit und vielfältig. Von Peter P. Schneider© TA Media AG |
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| Stuttgarter Zeitung vom 10. September 1999 Ganz langsamIn 30 Tagen durch die SchweizAlpenliebhaber können im goldenen Herbst aufatmen. Zu Jules Vernes 80-Tage-Marathon um die Welt gibt es endlich eine eidgenössische Alternative. 30 Tage dauert die Herausforderung und führt so ziemlich über jeden Kiesel im schweizerischen Hügelland. Von Ost nach West, vom Genfersee bis ins Unterengadin marschiert man durch so zauberhaft klingende Orte wie Villeneuve, Col de Jaman, Flüeli-Ranft, Melchsee-Frutt und Scuol. Sechshundert lange Kilometer zieht sich diese Fusswanderung hin. Das macht einen Monat lang täglich zwanzig Kilometer. Wer einmal angekommen ist, kann eine stolze Bilanz ziehen: 15 Alpenpässe rauf und wieder runter, zehn Kantone durchquert und alle vier Sprachregionen des Landes kennen gelernt. Nicht minder unspektakulär ist das absolvierte Höhenprofil: Ganz unten geht es los, auf gerade mal 372 Metern am Genfersee, im malerischen Örtchen St. Gingolp, um sich dann höher und höher zu kämpfen, bis dann doch irgend wann einmal der Vereinapass mit seinen 2585 Metern erreicht ist. Und man ist in Flüeli-Ranft gewesen. Kulturweg Alpen nennt sich dieser Wandertrip, und die Idee zu diesem Marathon kam von einem überzeugten eidgenössischen Alpinisten: Sadruddin Aga Khan ist Präsident der Alp Action, einer Stiftung der Privatwirtschaft zum Schutz der Umwelt. Er hatte die Idee, wie sich schnell mal ein Jahresurlaub verheizen lässt. Die Schweizer Bäcker fanden die Idee so Klasse, dass sie das Projekt sponsorten. Der Kulturweg Alpen, so die Absicht der Alpinisten, soll mit Brauchtum, Geschichte und Kunsthandwerk der einzelnen Regionen vertraut machen. Die Eidgenossen betrachten ihn als einen Fußweg fürs Volk, als einen Volksweg. Also mal ein Blick auf die Megalithen bei Falera und auf die rätoromanische Sprache und Poesie, dann einer auf Luchse im Saanenland. Nicht zu vergessen: Das Studium der Mentalitäten an der deutsch-französischen Sprachgrenze, alte und neue Simmentaler Häuser, Tessiner Kastanienwälder, Worldmusic aus dem Bleniotal, Jäger und Künstler aus dem Engadin, die braven Tannen des Zimmermanns und so weiter und so fort. Woher die Begeisterung für das Wandern? Die eidgenössischen Naturfreunde schwärmen von einem Gegenpol zum motorisierten Mobilitätswahn und von der Wiederentdeckung der Langsamkeit. Das wiederum kommt uns schon recht bekannt vor. Von Alex Schütz |
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