Peter K. Wehrli

365 Nummern aus dem «Katalog von Allem»

Mit Peter K.Wehrli durch das Jahr 2005

370 Blätter als Abreisskalender, 140x200 mm

Eine Gemeinschaftsproduktion von Limmat Verlag und Edition Howeg

ISBN 3-85791-456-4 (Limmat Verlag)
ISBN 3-85736-231-6 (Edition Howeg)

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Kurze Inhaltsangabe

Auf einer seiner Reisen merkte der Schriftsteller Peter K. Wehrli, dass er seinen Fotoapparat vergessen hatte. Nach anfänglicher Wut über sich selber kam ihm die Idee, die Erinnerungsbilder statt mit der Kamera nun mit den Mitteln der Sprache anzufertigen. So entstand der «Katalog von Allem», eine Aufzählung der Dinge, die nicht Bild werden konnten und deshalb Sprache werden mussten. Seit nunmehr 35 Jahren ist Peter K. Wehrli mit dem Erarbeiten seines Katalogs beschäftigt. Was zuerst in Einzellieferungen an Abonnentinnen und Abonnenten verschickt wurde, erschien 1999 in Buchform und war kurze Zeit später vergriffen.

Der Kalender «Mit Peter K. Wehrli durch das Jahr 2005» versammelt 365 alte und neue Nummern aus dem «Katalog von Allem», von denen die meisten dem Tag zugeordnet sind, an dem sich das Beobachtete zugetragen hat. Auch die Auswahl im Kalender bewahrt den Verve dieser originellen, witzigen, erhellenden Aufzeichnungen eines Wahrnehmungsvirtuosen und Sprachkünstlers.

Peter K. Wehrli, geboren 1939, Studium der Kunstgeschichte in Zürich und Paris. Reisen durch die Sahara und zur Piratenküste. Längere Aufenthalte in Südamerika. Redaktor beim Schweizer Fernsehen DRS. Tätigkeit als Herausgeber. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. «Zelluloid-Paradies» (1978), «Eigentlich Xurumbambo» (1992), «Katalog von Allem» (1999).

Textprobe

Pressestimmen / Rezensionen

Rd_tri.gif (202 Byte) SonntagsZeitung vom 26. Dezember 2004
Rd_tri.gif (202 Byte) Kulturmagazin vom 29. Dezember 2004
Rd_tri.gif (202 Byte) Neue Luzerner Zeitung vom 30. Dezember 2004

 

«Mag der eine beim Lesen an Beat-Prosa denken, ein anderer Verwandtschaften zum Gedankenblitz-Labor des alten Georg Christoph Lichtenberg spüren: Diese Wort-Vignetten drehen den Blick aufs wirklich Wichtige.» Der Spiegel

«Diese eigenwillige literarische Form zwischen Kürzestgeschichte und Aphorismus hat Wehrli in mehr als 30 Jahren hartnäckiger Arbeit zu seiner Spezialität, seiner Marotte und seinem Markenzeichen perfektioniert.» SonntagsZeitung

«Obwohl darin von H. C. Artmann über Bob Dylan, Peter Handke und John Huston bis zu Andy Warhol und Orson Welles die ganze Film- und Literaturszene präsent ist, bleibt Wehrlis Buch konsequent bei seiner asketischen Anlage und macht nicht einen Augenblick auf Klatsch und Sensation, ja auch über den Verfasser selbst erfährt man aus all den Notaten nie etwas Privates oder Intimes. Und dies, obwohl man eigentlich nicht ungern erfahren würde, wer er denn nun eigentlich sei, dieser schreibende TV-Regisseur, der die Chuzpe hat, die ganze Welt in einem trockenen Katalog zu versammeln, ohne dem Leser auch nur ein einziges Mal die Aufgabe abzunehmen, die protokollierten Phänomene und Beobachtungen selbst zu Komödien oder zu Tragödien zusammenzufügen.» Der Bund

 

 

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