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Laure Wyss: Schriftstellerin und Journalistin Hg. von Corina Caduff 1996, 240
Seiten, gebunden |
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Ob sie mit einer Strafgefangenen in Hindelbank spricht, in Rom am Grab der schwedischen Königin Christina steht oder für ihren neusten Europa-Text die Schweizer Grenzen überschreitet; ob sie als Reporterin für die Printmedien unterwegs ist oder ob sie literarische Bücher publiziert: Laure Wyss schaut hin, fragt nach, hört zu und schreibt auf. Als eigenwillige Chronistin hat sie sich in der Schweizer Publizistik einen festen Platz erschrieben. Doch nicht allein die Wahl der Themen macht Laure Wyss bekanntes und besonderes Engagement aus, sondern auch ihre Methode: die Recherche. Das heisst bei ihr: Reisen, Lesen, Befragen ein Verfahren, das auch vor dem schreibenden Umgang mit den eigenen Erinnerungen nicht halt macht. Im vorliegenden Band sind Essays, Aufsätze und Reden von Schriftstellern und Literaturkritikerinnen versammelt. Sie schildern ihre Lektüren und Begegnungen mit Laure Wyss und gehen ihren biographischen Stationen nach: zum Beispiel dem Berlin der frühen dreissiger Jahre oder dem Schwedenaufenthalt während des Krieges. Mit Beiträgen von Gret Haller, Beatrice von Matt, Elsbeth Pulver, Tobias Kästli, Lothar Baier, Monica Nagler-Wittgenstein, Corina Caduff, Hugo Loetscher, Regula Stähli, Ingeborg Kaiser, Madeleine Gustafsson, Sabine Wen-Ching Wang und Irena Sgier, Ansprachen für Laure Wyss von Niklaus Meienberg, Josef Estermann, Adolf Muschg und Heiner Spiess sowie einer «Biographischen Notiz» von Laure Wyss Corina Caduff Geboren 1965, Literaturwissenschaftlerin am Deutschen Seminar der Universität Zürich. 1991 Promotion zu Elfriede Jelinek. 199294 Redaktorin Radio DRS 2. Publikationen zu Musik und Literatur, Geschlechterdifferenz, Theatergeschichte, Gegenwartsliteratur, Intertextualität. Arbeitsprojekt zur Musik in der Literatur Ingeborg Bachmanns (Nationalfonds). Herausgeberin von: Das Geschlecht der Künste. Köln 1996 (zusammen mit Sigrid Weige), und: Figuren des Fremden in der Schweizer Literatur. Limmat Verlag, Zürich 1997. |
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Vorwort Zeitläufte: Begegnungen, Orte, Rezeption Gret Haller: Begegnungen mit Laure Wyss Regula Stähli: Rezeptionsgeschichten Tobias Kästli: Kindheit und Jugend in Biel Lothar Baier: Richtige Sprache kann etwas bewirken. Prägende Erfahrungen der 30er und frühen 40er Jahre. Ein Gespräch mit Laure Wyss Monica Nagler: Ungeahnte Kreuzwege in Schweden Brief an Laure Wyss Schreiben und Medien Beatrice von Matt: Die Magie der neuen Horizonte Zum literarischen Werk von Laure Wyss Corina Caduff: Die Fernseharbeit von Laure Wyss Ein Gespräch mit Doris Werner und Laure Wyss Hugo Loetscher: Eine Erinnerung nicht zu missen Irena Sgier: Laure Wyss — Grenzgängerin zwischen Literatur und Journalismus? Elsbeth Pulver: «Da stehst du plötzlich vor Gericht». Ein verstecktes Leitmotiv im Werk von Laure Wyss Ansprachen an Laure Wyss Niklaus Meienberg: Anstelle eines Nachwortes Josef Estermann: Zur Verleihung des Werkjahres der Max-Frisch-Stiftung an Laure Wyss Adolf Muschg: Laudatio zur Verleihung des Werkjahres der Max-Frisch-Stiftung an Laure Wyss Heiner Spiess: Wie Autorin und Verlag sich finden Bilder Lektüren Ingeborg Kaiser: Störschreiben als Lebenspassion Erkundungen zu Lascar Madeleine Gustafsson: Wer liebt eine mächtige Frau? Laure Wyss' Plädoyer für Königin Christina von Schweden Sabine Weng-Ching Wang: Ich hatte etwas abgekriegt. Ein Leseerlebnis aus Laure Wyss' Enkelinnengeneration Biographische Notizen von Laure Wyss Wie es war war es so? Biographische Notizen Bibliographie zu den Texten von Laure Wyss Die Autorinnen und Autoren |
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«Das gescheit konzipierte und spannend zu lesende Buch Laure Wyss: Schriftstellerin und Journalistin beleuchtet und würdigt mit Beiträgen von Gret Haller, Elsbeth Pulver, Beatrice von Matt, Tobias Kästli, Hugo Loetscher und anderen eine kämpferische und zugleich sensible Autorin, die leidenschaftlich schreibt als Journalistin wie als Schriftstellerin.» Berner Zeitung «Der anregende, informative, nicht zuletzt auch mit ein paar überraschenden Fotos ausgestattete Band erweist einer Autorin rezeptive Gerechtigkeit, die zu den großen, wichtigen Journalistinnen dieses Jahrhunderts gehört. Nicht so sehr ihres geschriebenen Werkes als vielmehr ihrer lebenslang bewiesenen integren, verlässlichen, wachen Haltung wegen, mit der sie in einer Zeit, die jeden Tag mehr vergangenen Glanz zum Erlöschen bringt, vielen Jüngeren immer noch ein Vorbild ist.» Der Bund «Dieses Buch ist eine Art Festschrift, aber keine die die Autorin fest-schreibt, sondern Blickweisen auf ein Lebenswerk öffnet, das immer wieder neu eingesehen werden kann.» WochenZeitung |
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© Limmat Verlag |