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Laure Wyss Lascar Gedichte Zeichnungen von Klaus Born 1994, 96 Seiten, Pappband |
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| Kurze Inhaltsangabe | |||
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»Zugegeben, diese Sammlung von Texten unterscheidet sich von dem, was ich früher publizierte. Und vielleicht ist es schon eine Frage der eigenen Jahreszahl, dass ich mir ihre Veröffentlichung erlaube.« Was so halb entschuldigend klingt, darf getrost ironisch gelesen werden: Laure Wyss' lyrische Prosa besitzt eine geschmeidige Kraft, die den Dingen an ihr Innerstes rührt. Der Abschied vom Kind, ein alter Eukalyptusbaum, eine Tramfahrt oder der Tote am Strand — in allem leuchtet die leise und doch beharrlich gestellte Frage nach der eigentlichen condition humaine auf. Was sind wir? Wozu sind wir? Und wohin gehen wir? Bewältigung des Daseins, Natur und Tod sind vor allem die Themen, die als wehmütige Klagegesänge oder auch als schelmisch-zärtliche Liebeserklärungen in immer neuen Facetten wiederkehren. Die Autorin nähert sich ihnen mit dem Urvertrauen in die Sprache, sie zu fassen: «Nein,
Buchstaben sind tauglich |
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| Pressestimmen | |||
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«Untergänge, Übergänge – Vergänglichkeit: Laure Wyss thematisiert die existentielle Heimatlosigkeit gerade auch im vermeintlich Sicheren, Gewohnten der Alltagswelt.» Tages-Anzeiger, Zürich «Dass Laure Wyss jetzt den journalistischen Texten und Erzählungen lyrische Prosa folgen lässt, ist kein Gegensatz, sondern Konsequenz ihrer Arbeit, genau das zu beschreiben, was ist, hier und jetzt, für jede und jeden.» Emanzipation, Bern «Ein wunderschön gemachtes, schmales Buch, dessen Aufmachung durchaus seinen Teil zum sinnlichen Erleben der Texte beiträgt.» Zürcher Oberländer «Das Engagement der Journalistin Laure Wyss war immer wieder gekennzeichnet durch eine Neigung zur Literatur, zur Fiktion, zum Erzählen. So gelassen (gewissenlos heiter sozusagen) wie in Lascar hat Laure Wyss der Neigung noch nie Auslauf gelassen. Die stärksten ihrer Texte beschwören private Erinnerungen und Träume, halten flüchtige Lebenseindrücke und -augenblicke fest. Oder sie sind Klagen über die Verluste und die verpassten Gelegenheiten auch eines reichen Lebens. Die Klage bleibt leise. So leise, wie das Pathos der Sätze, die insistieren auf dem, was gewesen ist und was bleibt: Das Lichtdurchflutete eines Einnachtens im Norden; oder, am Ende eines Sommers, die Erinnerung an die Gespräche, die untrennbar mit ihm verbunden sind.» Basler Zeitung |
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