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Laure Wyss Was wir nicht sehen wollen, sehen wir nicht Journalistische Texte 1987, broschiert, 180 Seiten ISBN 3-85791-131-X |
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| Kurze Inhaltsangabe | |||
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Als wir noch im Laufgitter waren und als von Klugen und Einsichtigen die Stäbe des Laufgitters beim Namen genannt wurden, handelte es sich um einen Kampf der Unterdrückten gegen ihre Unterdrücker. Nun sind die Eckpfeiler des Gitters gefallen, viele, noch nicht alle, sind ausgebrochen, tun erste Schritte im «Freien». Es ist aber eine Männerwelt, in der wir uns bewegen, von Männern bestimmt, von ihnen geprägt, nach ihrem Gesetz, ihrem Dafürhalten, ihrem Wohlwollen, ihrer Preisverteilung eingerichtet. Das Spiel der Unterdrückung geht weiter, schreien die Feministinnen, entlarven und verweigern Kinder. Zu Recht. Wer den Feminismus nicht als Hauptberuf wählte –, wer sich dieser Welt ausserhalb des Laufgitters anpasste, wer seine berufliche Karriere selbstverständlich absolvierte, der sieht nach einiger Zeit, dass er sich in einer Welt befindet, in der ein Frauenleben sich nicht verwirklichen lässt. Vorläufig muss Störung sein. |
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| Pressestimmen | |||
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«Wer das Buch einmal in den Händen hält und sich vornimmt, hier nun wenigstens genau hinzuschauen, könnte etwas entdecken: journalistische Kultur. Dass sie heute selten ist, bedeutet ja nicht, dass es sie nicht gibt.» Die Weltwoche «Die Sprache von Laure Wyss ist knapp und einfach, ist prägnant, pointiert, angriffig, ist sachlich und betont beiläufig - und schliesst Leserinnen und Leser in eine gemeinsame Verbindlichkeit ein. Ich wünsche diesem Buch auch viele männliche Leser.» Neue Zürcher Zeitung «Laure Wyss ist in all den Jahren ihren eigenen Weg gegangen, unbeeinflusst von journalistischen Trends und Modethemen. Diese starke und mutige Haltung gibt den Texten, auch aus zeitlicher Distanz gelesen Aktualität.» Der Bund |
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