al shahmani usama

Alemannischer Literaturpreis für Christoph Keller

für den Roman «Der Boden unter den Füßen»

«Aus der Konfrontation mit wirklichen wie unwirklichen Personen, Phänomenen und Vorgängen entwickelt Keller eine so fantastische wie facettenreiche Auseinandersetzung mit Schuld und Verantwortung. Für die sprachlich und kompositorisch meisterhafte Annäherung an die drängenden Fragen unserer Zeit gebührt Christoph Keller nach Auffassung der Jury der Alemannische Literaturpreis 2020.​»

Begründung der Jury

«Ein feinsinniges, weises, poetisches Buch.» NZZaS

Im Fallen lernt die Feder fliegen
Usama Al Shahmani

Im Fallen lernt die Feder fliegen

Roman

Die irakischstämmige Aida verleugnet ihre Herkunft, was immer wieder zu Streit mit ihrem Freund führt. In ihrer Not setzt sie sich hin und beginnt aufzuschreiben, was sie nicht sagen kann. [mehr]

Weltpremiere am ZFF, bald im Kino: BEYTO

Hochzeitsflug
Yusuf Yeşilöz

Hochzeitsflug

Roman

«Man reist mit diesem Buch in einen Familienkosmos, in dem wie in jeder Familie ausgesprochene und unausgesprochene Rituale gepflegt werden. Yeşilöz schreibt Kopfkino vom Feinsten.» Radio SRF 3 [mehr]

Die Diagnose heisst «Leben»

Jeder Krüppel ein Superheld
Christoph Keller

Jeder Krüppel ein Superheld

Splitter aus dem Leben in der Exklusion

Warum Krüppel «Krüppel» sagen dürfen, alle anderen aber unter keinen Umständen. Und warum Behinderung ein Grund zum Stolz ist [mehr]

Ein Klassiker der Tessiner Literatur

Nicht Anfang und nicht Ende
Plinio Martini

Nicht Anfang und nicht Ende

Roman

Hunger, Armut und Allgegenwärtigkeit des Todes treiben Gori um 1927 aus dem kargen Alltag im Maggiatal ins ferne Kalifornien. Zurück lässt er seine erste Liebe, Maddalena, seine Familie und Freunde. [mehr]

Ein Buch, das sich unerschrocken dem Tod zuwendet

Brief an meinen Vater
Daniel de Roulet

Brief an meinen Vater

Als seine Mutter ihren Tod ankündigt, bleiben noch zwei Wochen [mehr]

«Ein wegweisendes Sachbuch» Forum für Sterbekultur

Reden wir über das Sterben
Kathryn Schneider-Gurewitsch

Reden wir über das Sterben

Vermächtnis einer Ärztin und Patientin

Als Kathryn Schneider-Gurewitsch zum dritten Mal an Krebs erkrankt, weiss sie, dass er diesmal unheilbar ist. Es wird ihr klar, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. [mehr]

«Ein poetisches und zuversichtliches Buch» WDR5

Der Boden unter den Füßen
Christoph Keller

Der Boden unter den Füßen

Eine Fantasie

Alemannischer Literaturpreis 2020

«Eine so fantastische wie facettenreiche Auseinandersetzung mit Schuld und Verantwortung und eine sprachlich und kompositorisch meisterhafte Annäherung an die drängenden Fragen unserer Zeit.» Jury des Alemannischen Literaturpreises 2020 [mehr]

Erstmals in einem Band: Texte und Selbstaussagen

Meine Nacht schläft nicht
Annemarie von Matt

Meine Nacht schläft nicht

Ein Porträt in Originaltexten

Erstmals werden die bedeutendsten Texte und Selbstaussagen der Stanser Sprachkünstlerin Annemarie von Matt separat in einem Band veröffentlicht. Dabei sind die zentralen Themen in der Form eines Nachschlagewerks alphabetisch angeordnet nach Stichworten wie Alleinsein, Brief, Brünig, ... [mehr]

«Eine aussergewöhnliche Geschichte» Zürcher Tagblatt

Die illegale Pfarrerin
Christina Caprez

Die illegale Pfarrerin

Das Leben von Greti Caprez-Roffler 1906–1994

«Wenn unser Pfarrer keinen anderen Fehler hat, als dass er einen Rock trägt, dann behalten wir ihn.» Einwohner von Furna [mehr]

Die legendäre Luisa Famos – in neuer Übersetzung!

Unterwegs / In viadi
Luisa Famos

Unterwegs / In viadi

Gedichte Rätoromanisch und Deutsch

«Man kann die Gedichte mit Kristallen vergleichen, rein und durchsichtig, mit geraden klaren Kanten und von lichter Schönheit.» Frankfurter Rundschau [mehr]

«Meisterhaft!» NZZ am Sonntag

Neptunjahre
Anna Ruchat

Neptunjahre

Erzählungen

Schweizer Literaturpreis 2019

Eine betagte Mutter beobachtet nach einem Sturz bei sich zu Hause die Unruhe ihrer einzigen Tochter, die sich von ihrer Arbeit herbemüht hat, um ihr beizustehen. Ein nicht mehr junger Mann sitzt frühmorgens an seinem Arbeitstisch und schickt sich a [mehr]

Eine Recherche zwischen Natur- und Selbstbetrachtung

Wurzelstudien
Anna Ospelt

Wurzelstudien

«Ein Text, der mit seiner wunderbar bildhaften, subtil ironischen Sprache die gemeinhin für selbstverständlich gehaltenen Grössen Herkunft und Abstammung in eine lyrische Schwebe versetzt.» Antje Ravik Strubel [mehr]

«Einzigartige sprachliche Intensität» FAZ

Terra-Nova-Schillerpreis
Förderpreis der Stadt Frauenfeld


«So erzählt dieses Buch ... von einem Land und seinen Menschen, die um ihre Zukunft betrogen worden sind, die sich trotzdem nicht beugen lassen wollen, nicht von Gotteskriegern und auch von keinem Despoten.» NZZ [mehr]

«Betörende Gedichte» Roman Bucheli, NZZ

Ein anderer Traum / Un altro sogno
Lina Fritschi

Ein anderer Traum / Un altro sogno

Gedichte Italienisch und Deutsch

Mit mehr als achtzig Jahren veröffentlicht die seit ihrer Geburt in Italien lebende Schweizerin Lina Fritschi ihren sechsten und letzten Gedichtband, die «Poesie estreme», in denen Gedanken über ihr Schreiben, ihre Blindheit und über die letzten Dinge zentrale Themen sind. Aber auch der frühe, ... [mehr]

Ein zärtlicher Erfahrungsbericht

Ein Bruder lebenslänglich
Margrith Lin

Ein Bruder lebenslänglich

Vom Leben mit einem behinderten Geschwister

Im Jahr 1952 erkrankte der Bruder von Margrith Lin an einer tuberkulösen Meningitis, er war zweieinhalb Jahre alt. Bereits totgesagt, überlebte er seine schwere Krankheit, nach zwei Jahren Spital- und Kuraufenthalt kehrte der Bruder wieder nach Hause zurück: «körperlich geheilt dank neuzeitlichen ... [mehr]

«Ein lebenskluges Buch mit Humor» Aargauer Zeitung

Der Staubwedel muss mit
Christoph Schwyzer

Der Staubwedel muss mit

Prosa

«Dieser Autor weiss um die Kraft seiner Geschichten, und er vertraut ihrer unmittelbaren Wirkung.» Luzerner Zeitung [mehr]

Neue Brücken, alte Meister und QR-Codes in Venedig

Der digitale Dandolo
Hannes Binder

Der digitale Dandolo

Graphic Novel

An einem unschuldigen Tag wird Hannes Binder zu einer Tagung nach Venedig eingeladen mit dem Titel «Der digitale Dandolo». Als Künstler soll er den Kongress zur Zukunft Venedigs begleiten. [mehr]

«Es lohnt sich» Schweizer Buchjahr

Zehn unbekümmerte Anarchistinnen
Daniel de Roulet

Zehn unbekümmerte Anarchistinnen

Roman

1872 weilt Bakunin in der Uhrenstadt Saint-Imier im Schweizer Jura, wo die Antiautoritäre Internationale gegründet wird. Zehn Frauen werden von den Freiheitsideen angesteckt und beschliessen, nach Südamerika auszuwandern, um dort ein herrschaftsfreies ... [mehr]

«Ein feines und berührendes Buch» Doppelpunkt

90plus
Marianne Pletscher, Marc Bachmann

90plus

mit Gelassenheit und Lebensfreude. Sieben Frauen, ein Mann und ein Ehepaar erzählen

«Lebensqualität im hohen Alter? Wie das geht, zeigt Marianne Pletscher mit ihren Porträts.» Migros-Magazin [mehr]

«Voller Hintersinn, leichtfüssig, witzig» DLF Kultur

Die Wölfin / La luffa
Leo Tuor

Die Wölfin / La luffa

Roman. Rätoromanisch und Deutsch

«Mit anarchischer Frechheit wird an Morschem im heimatlichen Tal gerüttelt.» Neue Zürcher Zeitung [mehr]

«Herrlich bildhafte, beschwingte Sprache.» Kulturtipp

Die Brille des Nissim Nachtgeist
Lotte Schwarz

Die Brille des Nissim Nachtgeist

Roman. Die Emigrantenpension Comi in Zürich 1921–1942

Lisette, eine junge Hamburgerin, emigriert im Sommer 1934 aus politischen Gründen nach Zürich, wo sie Arbeit und Unterkunft in der Pension Comi findet. Diese wird vom russisch-jüdischen Ehepaar Paksmann geführt, das einst selbst geflüchtet ist und ... [mehr]

«Starke Bilder» St. Galler Tagblatt

Paradies möcht ich nicht
Eric Bergkraut

Paradies möcht ich nicht

Roman einer Familie

«Eric Bergkraut schreibt die Erinnerungen seiner Familie auf und baut eine Brücke über den Tod, die Pfeiler sind die wunderbaren, atmenden Details, welche die Vergänglichkeit abschaffen.» Michail Schischkin [mehr]