Raimund Meyer, Guido Magnaguagno, Hans Bolliger, Judith Hossli, Juri Steiner
Dada global
Die Dada-Sammlung des Kunsthauses Zürich
978-3-85791-224-5
«Tretet Dada bei!» Dieses Buch bietet die Gelegenheit: «Dada global» zeigt einmalig die weltweite Bewegung dieser künstlerischen Revolte von 1915 bis 1925, mit Blick aufs Ganze, aber mit all ihren vielfältigen Facetten. Das «Mouvement Dada» war neben dem Futurismus der erste Versuch einer weltumspannenden ... [mehr]
«Die Schweiz hat im Ausland das Image der Harmlosigkeit. Nun ist wohl Harmlosigkeit, wenn auch verachtet, an und für sich nichts Schlechtes. Alles nicht als schlimm erscheinen lassen, die Tendenz zum Harmlosen. Meienberg übertreibt, wird man sagen, weil er entharmlost und zurückführt in den Ernst. [mehr]
«Warum steigt ihr auf Berge?» Ludwig Hohl hat die Frage gestellt, und Emil Zopfi gibt immer wieder neue Antworten, seit er vor über dreissig Jahren zum ersten Mal eine Felswand erkletterte. Was ist der Sinn des scheinbar Sinnlosen? «Der Fels ist für mich wie ein Buch. [mehr]
Christoph Kuhn beschreibt Pariser Interieurs und Exterieurs, spürt Wasserläufen nach, von Monet bis an die normannische Küste. Proust wird beschworen und Rimbaud, Zola und Maupassant. [mehr]
Nach einer Demonstration kommt es im Zürcher Niederdorf zu einer Schlägerei zwischen rechten und linken Militanten, Skinheads und Autonomen. Francesco Färber, ein Skin aus Mödlingen, bleibt tot liegen. [mehr]
«Zugegeben, diese Sammlung von Texten unterscheidet sich von dem, was ich früher publizierte. Und vielleicht ist es schon eine Frage der eigenen Jahreszahl, dass ich mir ihre Veröffentlichung erlaube.» [mehr]
Dinge machen Leute, und Leute gehen Beziehungen ein mit Labels oder Prestigeobjekten. Es entsteht die «Folie à deux», die unentrinnbare Verfallenheit, oder dann die solide Ehe, die ein Leben lang hält. [mehr]
«Unsere deutsche Literatur wird immer langweiliger, sterbenslangweilig würde ich sagen. Selbstmitleid, Nabelschau, jeder ist sein eigener Herr Hiob oder Herr Atlas, der die Weltkugel persönlich trägt. [mehr]
Dora Kosters Briefe über den Tanz der Soliden: ein Kulturbild von unten über das letzte Jahrzehnt, kraftvoll, ohne falsche Rücksichtnahmen. [mehr]









