Maiser
Fabiano Alborghetti

Maiser

Roman

Übersetzt von Maja Pflug, Klaudia Ruschkowski

gebunden, ca. 224 Seiten

Schweizer Literaturpreis 2018

ersch. Oktober 2020
Ca. SFr. 32.–, 29.– €
zur Zeit nicht lieferbar
978-3-85791-895-7

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Schweizer Literaturpreis 2018

«Maiser» erzählt von Bruno und seiner Familie, die in der ersten Hälfte der 1950er-Jahre aus der umbrischen Kleinstadt Amelia ins Tessin einwandern. «Maiser» wurden damals abschätzig die italienischen Landarbeiter in der Schweiz genannt.

Auch Bruno will nichts anderes als das, wovon so viele Menschen träumen: sich ein «normales» Leben erarbeiten. Eines der zentralen Themen unserer Zeit. Bis ins Jahr 2013 folgt Alborghetti dem Weg der Familie, berichtet von Ankunft, Sehnsucht und Ausgeschlossensein, vom emotionalen Zwischen-den-Stühlen-Sitzen, aber auch davon, wie das zuerst so fremde Land immer mehr zur Heimat wird.

Die Versform, die Alborghetti für seine bildstarke Erzählung wählt, macht «Maiser» zu einem besonderen, zu einem «mutigen Buch» (Fabio Pusterla), und mit der «hohen Form» des Versepos für «kleine Leute» bringt er auf eine bestechende Weise Dichtung mit sozialer Erzählung in Einklang.

Fabiano Alborghetti
© Markus Maeder

Fabiano Alborghetti

Fabiano Alborghetti, geboren 1970 in Mailand, lebt und arbeitet im Tessin. Er ist Poet, schreibt für Literaturzeitschriften und ist als Fotograf tätig. Zudem verbreitet er Poesie über verschiedene Kanäle wie Radio Gwendalyn und lanciert Poesieprojekte an Schulen, in Gefängnissen und Krankenhäusern. Er setzt sich auch für die Übersetzung italienischsprachiger Autoren in andere Sprachen ein.

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Maja Pflug
© Georg Pflug

Maja Pflug

Geboren in Bad Kissingen, Übersetzerausbildung in München, Florenz und London, übersetzt seit über dreissig Jahren italienische Literatur ins Deutsche, u.a. P.P. Pasolini, Cesare Pavese, Natalia Ginzburg, Fabrizia Ramondino, Rosetta Loy, Alberto Nessi, Anna Felder, Giovanni Orelli und Anna Ruchat. Als Autorin veröffentlichte sie 1995 «Natalia Ginzburg. Eine Biographie», die auch ins Italienische übersetzt wurde. Sie lebt in München und Rom. Sie wurde 1987 mit dem Premio Montecchio, 1999 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis und 2007 mit dem Jane Scatcherd-Preis ausgezeichnet. 2011 erhält sie für ihr Lebenswerk den Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis.

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Klaudia Ruschkowski

Klaudia Ruschkowski

Klaudia Ruschkowski, geboren 1959 in Dortmund, ist eine deutsche Dramaturgin, Autorin, Übersetzerin und Kuratorin. Sie lebt in Berlin und in Volterra (Toskana).

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Wann Was Wo
24. Okt. 20
20:00 Uhr
Zürich liest 2020
Cari Vicini: Tessiner Abend mit Fabiano Alborghetti, Fabio Andina und Anna Ruchat
Literaturhaus Zürich
8001 Zürich
 
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