«Ein lernbegierig Volk»
Ruth Wiederkehr

«Ein lernbegierig Volk»

Geschichte der Volkshochschule Zürich 1920 bis 2020

Mit Fotografien von Giorgio von Arb

180 Seiten, 70 Abbildungen / Fotos farbig und schwarz-weiss
September 2020
SFr. 38.–, 38.– €
sofort lieferbar
978-3-85791-890-2

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100 Jahre Volksbildung!

Nach dem Ersten Weltkrieg führen Zürcher Intellektuelle und Politiker auf dem Hintergrund von Landesstreik und der Spanischen Grippe intensive Diskussionen in Sachen Bildung. Das Volk solle Zugang haben zu den Themen der Wissenschaft, denn wer die obligatorische Schulzeit absolviert habe, sei noch lange nicht gebildet. Bereits ab November 1920 finden erst in der Stadt, dann in zahlreichen weiteren Gemeinden im Kanton Vorlesungen in Mathematik, Frauenmedizin oder Volkswirtschaft statt. Weder die Kritik Privilegierter – «Halbwissen!» – noch der Widerstand einzelner Sozialdemokraten konnten den Siegeszug der neuen Volksbildung stoppen.

«Ein lernbegierig Volk» erzählt beispielhaft die Geschichte einer Bildungseinrichtung, die es in vielen Städten gibt. Ruth Wiederkehr zeigt, wie sich die Inhalte im Lauf der Zeit änderten, welchen Einfluss die geistige Landesverteidigung, die Debatten ums Frauenstimmrecht, der Ruf nach der Nützlichkeit von Weiterbildung oder die Ankunft des PCs hatten. Und sie erzählt nicht nur von klassischen Vorlesungen, Sprachkursen und Kunstworkshops bis hin zu Exkursionen, sondern porträtiert auch Persönlichkeiten, die die Volkshochschule prägten, etwa Ella Wild, die erste Wirtschaftsredakteurin der NZZ, oder Lilian Uchtenhagen, die erste offizielle Bundesratskandidatin.

Ruth Wiederkehr
© Nina Kohler

Ruth Wiederkehr

Ruth Wiederkehr, geboren 1983, Germanistin und Historikerin, hat als Journalistin und Lehrerin gearbeitet. Heute ist sie selbständige Sachbuchautorin, Texterin und Moderatorin mit Fokus auf die Bereiche Kultur, Bildung und Religion. Als Dozentin ist sie zudem in der Ausbildung von Journalistinnen und Kommunikatoren tätig

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NZZ am Sonntag, 18. Oktober 2020


«Besonders interessant ist dabei die Rolle der Frauen - notabene in einer Institution, die über 60 Jahre von zwei Männern in der Direktion geprägt wurde: Hermann Weilenmann und Robert Schneebeli.»  Manfred Papst, NZZ am Sonntag

 

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