Neue staubige Tage / Nuovi giorni di polvere
Yari Bernasconi

Neue staubige Tage / Nuovi giorni di polvere

Gedichte Italienisch und Deutsch

Übersetzt von Julia Dengg / Mit einem Nachwort von Fabio Pusterla

160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Juni 2021
SFr. 38.–, 38.– €
sofort lieferbar
978-3-03926-014-0

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Ein Roadmovie in Gedichten durch Europa

«Neue staubige Tage» besucht Gegenden voller Ruinen und Verlassenheit, in denen die Verwüstung nicht bloss Vergangenheit bleibt, sondern immer auch in die Gegenwart ragt. Mit Auto, Zug und Fähre reist der Dichter durch Europa vom zerrissenen Estland über die piemontesischen Berge und die französischen Küsten zu den irischen Mooren und zurück in die Landschaften der Schweiz. Dabei erzählt er in klarer und dringlicher Sprache von Entwurzelung, von der Herkunft aus dem krisenreichen zwanzigsten Jahrhundert und dem Unbehagen, das er überall vorfindet.

Yari Bernasconi ist ein genauer Beobachter. Er schildert die Mauern, den Schutt und den Staub jener vergangenen Tage und skizziert die Möglichkeiten, die der Zukunft bleiben. Wie gehen wir mit der Schuld an den Dingen um, die wir geerbt haben? Und wie leben wir heute im seltsamen Bewusstsein dessen, was uns das vergangene Jahrhundert überlassen hat?

Yari Bernasconi
© Yvonne Böhler

Yari Bernasconi

Yari Bernasconi, 1982 in Lugano geboren, ist Schriftsteller und Kulturjournalist. Nach Publikationen seiner Gedichte in zahlrei­chen Zeitschriften und Anthologien erschie­nen 2009 «Lettera da Dejevo» und 2012 die Gedichtsammlung «Non è vero che saremo perdonati». Für den Gedichtband «Nuovi giorni di polvere» erhielt Yari Bernasconi 2016 den Terra-Nova-Preis der Schweize­rischen Schil­lerstiftung. Er lebt in Hinterkappelen bei Bern.

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Julia Dengg
© Elisabeth Dengg

Julia Dengg

Julia Dengg, geboren 1986 in Steyr (Österreich), studierte Übersetzen und Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien, Genua und Tiflis.

 

Auszeichnungen

  • Preis «Terra nova» 2015 der Schweizerischen Schillerstiftung für die Übersetzung von Giorgio Orellis «Un Giorno della vita»
  • Förderpreis 2015 des Deutsch-Italienischen Übersetzerpreises für die Übersetzung von Giorgio Orellis «Un Giorno della vita»

 

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Fabio Pusterla
© Archiv Marcos y Marcos

Fabio Pusterla

Fabio Pusterla, geboren 1957 in Mendrisio, lebt in Norditalien und unterrichtet in Lugano am Gymnasium. Studium in Pavia. Er ist Essayist und Übersetzer aus dem Französischen und dem Portugiesischen, war Mitherausgeber der Zeitschrift «Idra». Aus dem Französischen hat er ein Grossteil des Werks von Philippe Jaccottet übersetzt. 2007 erhält Fabio Pusterla den Gottfried-Keller-Preis und 2013 den Grand Prix für sein Gesamtwerk.

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nau.ch, 25. Mai 2021
nau.ch, 18. Juni 2021
lyrikatelierfischerhaus.com, 28. Juni 2021
signaturen-magazin.de
NZZ, 4. August 2021


«Eine wunderbare, schonungslose Dichterstimme meldet sich hier zu Wort, mit melancholischem Esprit, der kraftvoll ist. Eine imponierende Poesie.»  lyrikatelierfischerhaus.com

«Yari Bernasconis Verse klingen mitunter wie letzte Mitteilungen aus einer postapokalyptischen Welt, aus einer Welt, die kein Morgen mehr kennt – oder genauer: keine Zeit.»  Roman Bucheli, NZZ 

Wann Was Wo
29. Okt. 21
18:30 Uhr
Giorgio Orelli e Dante
Conversazione con Stefano Prandi e Fabio Pusterla
Casa della Letteratura per la Svizzera italiana
6900 Lugano
 
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