Die Vermengung
Julia Weber

Die Vermengung

352 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
April 2022
SFr. 30.–, 26.– €
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978-3-03926-041-6

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Schlagworte

Literatur
     
«Meisterin des sinnlichen Schreibens»

Julia Weber arbeitet an ihrem zweiten Roman, als sie schwanger wird. Ein zweites Kind? Wie wird ihr Leben sein? Woher Kraft und Zeit nehmen für zwei Kinder und das Schreiben?

In der Angst, dass das Leben und seine Forderungen ihre Kunst auffressen könnten, beginnt Julia Weber schreibend ein Gespräch mit ihren Romanfiguren. Der Alltag drängt sich in ihre Kunst und die Kunst drängt sich in den Alltag, dazu die Frage, wie es gelingen könnte, das Leben zu viert mitsamt ihrer Kunst. Sie protokolliert Gespräche mit H., ihrem Mann, sammelt Briefe an ihre Freundin A., Nachrichten ihrer Mutter, Erinnerungen an das eigene Kindsein, das Hineinwachsen in einen Frauenkörper, in einen erwachsenen Alltag der Notwendigkeiten, das Dagegenhalten gegen die Notwendigkeiten mit Hilfe der Kunst, das Dagegenhalten gegen die grosse Traurigkeit, gegen die Angst, und immer wieder die Anläufe in den Roman, die Verwandlung des Lebens in Literatur, Bewusstheit, Glück.

«Die Vermengung» ist eine eindrückliche Beschreibung des weiblichen Körpers und seiner Transformationen und die Erkundung einer weiblichen Biografie von heute zwischen Berufstätigkeit und Familie, zwischen Leben und Kunst, Freundschaft und Gesellschaft. Sie entwirft zugleich eine Poetik weit abseits einer hartnäckig überlieferten Genietradition, eine radikale und doch weiche, auf das Leben gerichtete Auffassung von Kunst. Ein hochpoetischer Text von grosser Kraft und Aktualität!

Julia Weber

Julia Weber wird 1983 in Moshi (Tansania) geboren. 1985 kehrt sie mit ihrer Familie nach Zürich zurück. Nach der Schule macht sie eine Lehre als Fotofachangestellte und absolviert die gestalterische Berufsmaturität. Von 2009 bis 2012 studiert Julia Weber literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Im Jahr 2012 gründet sie den Literaturdienst (www.literaturdienst.ch) und ist 2015 Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe «Literatur für das, was passiert» zur Unterstützung von Menschen auf der Flucht.

Im Frühjahr 2017 erscheint ihr erster Roman «Immer ist alles schön» der vielfach nominiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wird, unter anderem mit dem internationalen Franz-Tumler-Literaturpreis, der Alfred Döblin Medaille der Universität Mainz, 2017 steht der Roman auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises.

2019 gründet Julia Weber mit sechs weiteren Schriftstellerinnen das feministische Autorinnen Kollektiv «RAUF», welches Aktionen und Veranstaltungen organisiert, um die Sichtbarkeit und Position der Frau innerhalb des Literaturbetriebs zu stärken. Julia Weber schreibt regelmässig eine Kolumne für den Tages-Anzeiger und Geschichten für Radio SRF1, sporadisch Auftragstexte für die NZZ am Sonntag, die Wochenzeitung WOZ sowie für verschiedene Zeitschriften, Theaterproduktionen und Anthologien. Zurzeit lebt die Autorin mit ihren zwei Töchtern und ihrem Mann in Zürich. Sie arbeitet an ihrem nächsten Romanprojekt.

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Leseprobe S. 1-20

Tsüri, 16. März 2022
SRF Gesichter & Geschichten, 07. April 2022

TagesAnzeiger, 07. April 2022
CH Media, 08. April 2022 
SRF Kultur Aktualität, 8. April 2022 
SRF Buchzeichen, 12. April 2022
Buchjahr, 26. April 2022
ZEIT Schweiz, 28. April 2022
Blattgold, 03. Mai 2022
SRF Zwei mit Buch, 06. Mai 2022
Luzerner Zeitung, 07. Mai 2022
SonntagsBlick Magazin, 8. Mai 2022
Wobei (Beilage der WOZ), 19. Mai 2022
Kulturtipp, Mai 2022
SRF-Bestenliste, 26. Mai 2022
NZZ, 27. Mai 2022
Schweizer Buchjahr, 27. Mai 2022
Schweizer Buchjahr, 29. Mai 2022
srf.ch, 30. Mai 2022
Literatur Pur: Esther Schneider trifft, 01. Juni 2022
Viceversa, 06. Juni 2022
Deutschlandfunk, 08. Juni 2022
Dresdner Neuste Nachrichten, 10. Juni 2022


 «Meisterin des sinnlichen Schreibens»  Julian Schütt, CHMedia

«Julia Weber erzählt einfühlsam, in simplen Sätzen, aber dennoch mit wuchtigen, und manchmal verblüffenden Bildern. ‹Die Vermengung› ist ein persönliches und berührendes Buch voller Poesie und Feinsinn, in das man sich gern verstricken lässt.»  Simon Leuthold, SRF Kultur

«Überwältigt von diesem sprachlichen Genie, der verletzlichen Rohheit intimster, gar existentieller Gedanken, die Julia Weber in ihrem zweiten Roman ‹Die Vermengung› in Worte gefasst hat. Jedes Wort hat mich gefangen genommen. Ein Jahreshighlight.» Frederike Zabel, Bloggerin

«Julia Weber beschreibt die Suche nach einem Ausweg aus ihrer Beengung auf 350 Seiten so präzise und mit immer neuen Sprachbildern, dass man ihr fasziniert nach draußen folgt»  Salome Müller, ZEIT Schweiz

«En Buch aus dem Leben, das mittendrin entstand» Sonntags Blick Magazin

«‹Die Vermengung› steht für einen Aufbruch in eine neue Ära des Feminismus und der Gleichstellung. Nicht nur, weil Weber es wagt, über ihr Muttersein zu schreiben, sondern weil sie es ganz dezidiert im Modus der Kunst tut.» Martina Süess, Wobei

 «So bringt ‹die Vermengung› nicht nur Kunst und Privatleben, sondern auch gesellschaftliche Prägungen, Erwartungen und Visionen miteinander ins Spiel. Weber verfährt mit autobiografischer Schonungslosigkeit und literarischer Experimentierlust.» Florian Bissig, Kulturtipp

«Inmitten der Ernüchterung der Familie versucht Julia Weber eine Transzendenz herzustellen, ohne die es Literatur nicht geben kann. Wenn das Care-Thema gerade unter Schriftstellerinnen wichtig ist, dann ist ‹Die Vermengung› der Roman dazu.» Paul Jandl, NZZ

«Die Vermengung ist viel mehr als ein autobiographischer Erfahrungsbericht. Neben Denkanstössen rund um die Themen Kunstschaffen, Muttertum, Frau- und Menschsein ist dieses Buch dank Julia Webers unverwechselbarer, zuweilen geradezu schmerzhaft-intensiven Sprache auch ein zutiefst literarisches Werk. Dieser Genrehybrid zeigt gekonnt und facettenreich auf, dass das Leben keine runde Sache ist, sondern eine wundersame Amöbe, die ihre Form laufend verändert, unberechenbar und vielgestaltig. » Tamara Schuler, Viceversa

«‹Die Vermengung› ist ein großartiger Roman über die Suche nach einer gleichberechtigten Beziehung und über die täglichen Rollenkonflikte einer Frau, Mutter und Künstlerin. Er ist voller Poesie und Sinnlichkeit, und er ist verwirrend und zeigt damit, wie sehr Literatur am Leben hängt.» Annett Groh, Dresdner Neueste Nachrichten

Wann Was Wo
02. Okt. 22
10.30 Uhr
Die Vermengung
Lesung mit Julia Weber
Gasthaus Schlosshalde
8404 Winterthur
06. Okt. 22
19:30 Uhr
Schreibende Paare
Kurzlesung und Gespräch mit Julia Weber und Heinz Helle
Literaturhaus Thurgau
8274 Gottlieben
 
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