All das hier
Alexander Kamber

All das hier

Roman

192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
August 2018
SFr. 28.–, 24.– € / eBook sFr. 23.80
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978-3-85791-858-2

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Schlagworte

Literatur
     
«Ein verheissungsvolles Debüt!» Buchkultur

Einen Sommer lang waren sie zusammen, haben in Hamburg ein Theaterstück auf die Bühne gebracht und sind danach für unbeschwerte Tage ans Meer gefahren.

Ein Jahr später kommt Finn bei einem Autounfall ums Leben, und mit ihm schwindet das heimliche Gravitationszentrum der Beziehungen. Da ist Anna, einst Finns Freundin, die jetzt mit Malte zusammen ist. Malte, dessen Nähe zu Finn ungeklärt geblieben ist. Und da ist Ben, dem Finn gegen die Drogen zu helfen versucht hat und der Finns Freundin Nessa mehr als zugeneigt ist.

Der Roman erzählt von den wenigen Tagen nach Finns Tod und vom Wiedersehen der Freunde zum Begräbnis in Zürich. Sie streifen durch die Bars und über die Dächer der Stadt und versuchen, das Vergangene wieder zusammenzusetzen. Der noch von Finn geplante gemeinsame Trip nach Südfrankreich verspricht, wieder an jene Tage am Meer anknüpfen zu können.

«All das hier» ist ein Roman von einer melancholisch gelassenen Poesie, der von den Liebesgeschichten eines Freundeskreises und vom Ende der Jugend erzählt.

Alexander Kamber

Alexander Kamber, geboren 1995 in ­Zürich. Ebenda Kindheit, Jugend, erste Short Stories. Zurzeit Studi­um der Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Philosophie an der Universität Lüneburg und arbeitet daneben als freier Journalist.

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1

Mitten in der Nacht vibrierte mein Handy.

Zuerst erkannte ich Bens Stimme nicht. Sie war höher als sonst, passte nicht zu ihm, sie überschlug sich mehrere Male. Ich versuchte ihr zu folgen, den unwirklichen Dingen, die sie sagte. Finn sei gestorben. Ein Auto. Und es habe geregnet. Mehr wisse man nicht. Noch nicht.

Ich konnte das Pochen meines Herzschlags in den Ohren spüren. Wir sagten beide nichts, und ich wägte ab, ob das wahr sein konnte oder ob ich träumte und gleich aufwachen würde.

Ben begann wieder zu sprechen, erst hörte ich ihn gar nicht. Ich lag auf dem Rücken, ohne mich zu rühren. Der Klang seiner Stimme kam von weit her, und da war dieses Gefühl, als sei Finn auf ein mal in diesem Raum.

Dann spulte er einen Text ab, der so klang, als habe er ihn schon Hunderte Male runtergeleiert.
«Es war seine Mutter, die mich angerufen hat. Sie war völlig fertig, konnte nicht mehr aufhören zu reden. Sie hat schon von der Beerdigung gesprochen. Von der Kirche und so. Sie hat sogar schon irgendwas von einem verfickten Sarg gesagt.»

Ich kannte Finns Eltern nicht, versuchte mir sie vorzustellen. Ich wusste nur, dass sie ursprünglich aus Ungarn waren.

«Finn würde sich im Grab umdrehen», sagte er dann leise, und es war seltsam, dass er das sagte. Mir wurde bewusst, dass Finn noch nicht einmal im Grab war, dass er gerade irgendwo sonst war, wo er wartete.Vielleicht war er wirklich hier in diesem Zimmer. Ich setzte mich auf.

«Die Beerdigung ist schon übermorgen», sagte Ben. Sein Tonfall war ernst, aber jetzt klang er wieder wie der Alte. «Seine Eltern wollen es so. Ich glaube, sie wollen es einfach hinter sich bringen. Scheiße, ich versteh sie verdammt gut.»

Ich musste grinsen. Wenn Ben nicht fluchen könnte, könnte er wohl überhaupt nicht mehr sprechen.

«Wenn du und Anna mit dem Zug kommt, dann am besten morgen», sagte er. «Sonst wird das zu knapp.»

«Wir werden kommen.»

«Das ist gut. Nessa wird sich freuen.»

Ich fragte mich, was Nessa gerade machte. Ich stellte mir vor, wie sie in ihrem Bett lag und an die Decke starrte wie ich, sie mit ihren Augen nach irgendetwas absuchte, nach verborgenen Mustern, die auch Finn gesehen haben musste in den Nächten, in denen er neben ihr lag, und ich dachte an ihre Augen, sie waren grün, vielleicht auch braun, braungrün, ich war mir nicht mehr ganz sicher, und doch war es erst ein Jahr her.

«Wenn ihr morgen gegen Mittag losfahrt, seid ihr am Abend da. Lass mich wissen, wann ihr ankommt.»

«Ja», sagte ich.

Ich würde also nach Zürich fahren. Ich war noch nie dort gewesen. Ich stellte sie mir vage als strenge, graublaue Stadt vor. Ich dachte an Banken, hohe Gebäude, an Geld. Von Finn, Ben und Nessa wusste ich, dass Zürich die höchste Clubdichte der Welt hatte. Und dass man die Berge sehen konnte, deren Gipfel angeblich auch im Sommer von Schnee bedeckt sind.

«Ihr könnt bei mir übernachten, ich müsste das aber bald wissen, damit ich eine Matratze besorgen kann. Oder ich kann euch ein Hotel buchen, wenn du willst.»

«Ich sag dir noch Bescheid», sagte ich.

Bens Stimme klang mittlerweile wieder vertraut. Es sind diese banalen Dinge, die einem Halt geben. Das Gefühl, dass sie sich nicht ändern.

«Da ist noch was», sagte Ben nach einer Weile.

«Hm?»

«Ich hab Anna noch nicht Bescheid gesagt. Finns Eltern werden sie vielleicht noch anrufen, sie kannten sich ja gut. Wenn du willst, ruf ich sie gleich an. Ich dachte mir nur, vielleicht willst lieber du ihr das sagen, das ist alles.»

«Danke», sagte ich. Wir legten auf. Ich starrte noch eine Weile auf mein Handy, dann legte ich
mich auf den Rücken.

Ich sah Finns Gesicht, es schwebte über mir wie ein Gespenst an der Decke. Seine funkelnden Augen, die unter den dunkelbraunen Locken hervorblitzten. Augen, die jetzt tot waren und eigentlich leer sein müssten, es aber nicht waren. Ich begann, mit ihm zu reden, sprach die Worte laut aus, die im Raum verklangen, in dem ich allein war und in den nach und nach das erste Licht des neuen Tages drang.

Er lächelte mich an. Man sah diese feine Narbe auf seiner Unterlippe nur dann, wenn er lächelte. Sie war nur einige Millimeter lang, und meistens bemerkte man sie nicht. Sie hob sich leicht ab, ihre Farbe war heller als die Farbe seiner Lippen, ein blasses Rosa wie die Farbe der Haut. Und wenn man sie sah, wunderte man sich, woher sie kam. Ich hatte nie erlebt, dass ihn jemand danach gefragt hätte. Vielleicht strahlte er gerade deswegen diese Sicherheit aus, wegen diesem Makel, der unweigerlich jedes Mal sichtbar wurde, wenn er lächelte.

Ich versuchte mich abzulenken, aber meine Gedanken kreisten immer wieder um diese eine Nacht, als er in Hamburg war. Als wir allein waren, ohne Ben und Nessa. Ohne Anna. Als er verschwand, ohne etwas zu sagen. Die ganze Nacht zog an mir vorbei, und am Ende war Finn weg, er ging mit diesem Mädchen mit den orangen Fingernägeln, das sich in meiner Wohnung aufgewärmt hatte, weil es geschneit hatte draußen und sie Angst vor ihrem Zuhause gehabt hatte. Er sagte, er bringe sie nach Hause, aber er kam nicht wieder. Und ich wartete, sah die ganzen Flaschen vor mir. Sie waren leer, wir brauchten Nachschub, vielleicht war das ja der Grund, weshalb er solange wegblieb, aber das war es nicht. Die leeren Flaschen sahen aus wie bernsteinfarbene Kristalle, ich konnte nicht fassen, dass ich noch stehen konnte, und ich sah hinaus in die Nacht vor mir, ohne etwas zu sehen. Später erfuhr ich, dass er noch in derselben Nacht zurück gefahren war, nachdem er das Mädchen sicher nach Hause zu ihren Eltern gebracht hatte. Er nahm den nächsten Zug nach Zürich, den er erwischen konnte.

Das erste Mal sah ich Finn auf einem alten Foto, das Anna mir zeigte, als sie mir erzählte, er komme mit Ben und Nessa nach Hamburg, um «Das Bildnis des Dorian Gray» in dem Hamburger Theater zu spielen, an dem sie arbeitete. Er sollte die Haupt rolle spielen. Das Bild war alt, Anna und er waren da etwa sechzehn. Er hatte ihr gekünstelt den Arm um gelegt und grinste schief in die Kamera. Das war gleichzeitig auch das früheste Bild, das ich von ihr gesehen hatte, sie hatte noch in Zürich gelebt. Sie war da schon erwachsen, während Finn neben ihr wie ein Kind aussah, das man nach einem kurzen Blick nicht weiter beachtete. Der sechzehnjährige Finn sah sympathisch aus auf dem Bild, er war etwas pummelig, machte den Eindruck von jemandem, dem Leute gerne Dinge anvertrauen. Anna hatte mir erzählt, dass er Gedichte schrieb, schon seit Jahren, für die er sich als Junge geschämt hatte. Aber es waren Wahnsinnsgedichte, hatte sie gesagt. Das war das Einzige, was ich da wirklich von ihm wusste. Auf dem Bild trug er ein Sweatshirt mit irgendwelchen Comicfiguren darauf. Als wir uns vor einem Jahr das erste Mal gegenüberstanden, glaubte ich zuerst, dass Anna mir damals das Foto einer anderen Person gezeigt hatte.

Anna fiel ihm um den Hals, ich stand daneben und kurz dachte ich, irgendwo sei eine versteckte Kamera. Aber wozu, wer hätte schon darüber gelacht? Sie sagte «Moin Moin» und strahlte, Finn hat komisch geguckt, hat den Ausdruck nicht gekannt. Ich dachte an das alte Foto von ihm. Natürlich war er inzwischen älter, aber das war es nicht. Er trug Stoppeln und einen Schnurrbart, der ihm etwas aus früheren Zeiten verlieh. Er sah aus, wie ich mir den jungen Hemingway vorgestellt hatte. Er war etwas schlanker, drahtiger, aber er strahlte diesen ansteckenden Tatendrang aus. Und auf einmal hatte ich das Gefühl, betrogen worden zu sein. Mir wurde klar, dass ich ihn beneidete. Er hatte mit an sehen können, wie sie zu der Frau wurde, mit der ich seit einigen Monaten zusammen war, es war alles so frisch und bedeutete nichts im Gegensatz zu all den Jahren mit ihm. Ich kam da nicht gegen ihn an, und das alles strahlte er aus, ohne nur ein Wort zu sagen. Ich und Finn schüttelten uns die Hände. Ich versuchte zu lächeln, Anna strahlte immer noch. Er sagte, er freue sich, mich kennen zulernen, und ich hab ihm das auch wirklich abgenommen.

Dann stellte er uns Ben und Nessa vor. Ben war doppelt so breit gebaut wie Finn, sein Haar war kurz und dunkelblond. Seine Haut war sehr weiß. Er sah aus wie jemand, der als Rausschmeißer in einem irischen Pub arbeitet. Seine Arme waren grau und grün und rot, und die Farben waren verwaschen. Ich fragte mich, ob sie seine Tattoos übermalen mussten, bevor er auf die Bühne konnte.

An Nessa fiel mir als Erstes ihr Gang auf. Sie bewegte sich anmutig und selbstsicher, zog die Blicke auf sich, und ich sah ihr an, dass sie das wusste. Ihr Haar war kräftig und lockig und dunkel, sie hatte es lose hochgesteckt, einige Strähnen fielen ihr in die Stirn. Seitlich über ihrer Lippe blitzte ein Piercing auf, ein silbernes Muttermal. Mir fielen ihre Augen auf, sie waren immer in Bewegung, sie waren wacher, lebendiger als die Augen anderer Menschen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie stundenlang still auf einem Stuhl saß und nichts tat, ich sah, wie sich ihre Hände bewegten, wenn sie sprach.

Ich packte meine Tasche. Danach buchte ich ein Doppelzimmer für zwei Nächte, damit wir nach der Beerdigung nicht gleich wieder zurückmussten, damit Anna Gelegenheit hatte, wieder einmal einen Abend in ihrer Heimatstadt zu verbringen. Die Zugtickets würden wir direkt am Bahnhof besorgen können.

Mittlerweile war Nachmittag. Ich ging rüber zum Fenster. Auf dem Fensterbrett war ein runder Abdruck von dem Aschenbecher, der die letzten Jahre dort gestanden hatte und der mich an den Geruch erinnerte, nach dem ich mich jetzt wieder sehnte, trocken, bitter und warm. Ich schaute eine Weile hinaus. Die Sonne brannte auf die gelben Sonnenschirme mit der Pilswerbung darauf, die Luft flimmerte. Es war Juni. Das Hamburger Schanzenviertel. Eckkneipen, Flohmärkte und Studentenbuden, auf deren Balkonen regenbogenfarbene Flaggen wehten. Den Sommer über waren die meisten Häuser leer, nichts weiter als große Särge. Das Leben spielte in den Innenhöfen, in denen sich der Geruch von gegrilltem Fleisch mit Tabakrauch vermischte.

Ich hatte Anna immer noch nicht angerufen. Sie war auf der Arbeit im Theater, und ich wusste, dass sie viel zu tun hatte. Dass die letzte Zeit nicht einfach für sie war. Neben der vielen Arbeit, die immer vor der Sommerpause an den Theatern an fiel, hatte sie auch noch das endlose Bewerbungsprozedere für diesen Sommerjob, von dem sie seit Monaten sprach. Eine Hamburger Theatercrew tourte zwei Wochen lang durch Schweden und suchte kurzfristig noch einen Szenografen. Es war eine bekannte und prestigeträchtige Tour, die ihr so einiges ermöglichen würde. Sie hoffte wahnsinnig auf diese Stelle.

Falls sie den Job nicht kriegen sollte, wollten wir sofort losfahren. Mit dem Van ihres Bruders durch Osteuropa. Es war ihre Idee gewesen, sie hatte gemeint, es sei höchste Zeit, mal von hier wegzukommen. Schon lange malten wir uns die Reise aus, nur konnten wir uns noch nicht auf die Städte einigen. Das war auch nicht wichtig, hatte Anna gesagt. Sie hatte recht. Hauptsache gen Osten, Hauptsache bald. Und jetzt tauchte dieser neue Ort auf, an den wir beide nie gedacht hätten und der sich zwischen das alles schob.

Ich drehte mich um und starrte in das Innere meiner Wohnung, ich fühlte mich am falschen Ort, alles fühlte sich falsch an. Mit dem Rücken zum Fensterbrett betrachtete ich die niedrige, schwarze Ledercouch, auf der getragene T-Shirts und Socken lagen, meine Matratze auf hölzernen Paletten, den Esstisch mit einem kleinen Turm aus Büchern darauf und eine Kleiderstange, da ich keinen Schrank hatte. Ein Paar Krücken lehnten in der einen Ecke des Raums.

Ich kramte mein Handy hervor, als es an meiner Tür klingelte. Ich merkte, wie ich erleichtert aufatmete. Ich ging rüber und öffnete.

Es war der Typ von nebenan. Er war von diesem Schlag Mensch, die einem mit der Polizei drohten, wenn man nach zehn Uhr abends den Fernseher zu laut laufen hatte. Er trug ein kariertes Hemd mit kurzen Ärmeln, hatte ein rotes Gesicht und dieses zuckende Auge, das mich fertigmachte. In seiner Hand zerquetschte er einen Stapel Briefe.

«Ihre Post verstopft mal wieder meinen Briefkasten», sagte er und hielt mir die Briefe vors Ge sicht. Dann wedelte er mit ihnen in der Luft herum, als hätte er Angst, dass ich ihm das nicht glaubte.

«Tut mir leid», sagte ich. Das Ding war, dass ich kein richtiges Namensschild an meinem Briefkasten hatte. Ich hatte mich nie darum gekümmert. Nur so ein Stück Papier mit meinem Namen drauf, das immer wieder runterfiel, sodass ich alle paar Wochen ein neues ankleben musste. Ab und an landete dann eben meine Post in dem Briefkasten von diesem Kerl, der mit seiner Frau in der Wohnung neben mir im vierten Stock wohnte. Ich streck te meine Hand nach den Briefen aus, aber er zog sie ruckartig zurück.

«Das ist ja nicht das erste Mal, dass ihre Post bei mir landet.»
«Ja, aber …»

Er unterbrach mich. «Das kann doch nicht zu viel verlangt sein, seinen eigenen Briefkasten ordentlich anzuschreiben. Oder ist sich der Herr Schauspieler dafür zu fein?»

Er atmete schwer, hauchte mir beim Sprechen seinen dunstigen Atem ins Gesicht, und das eine Auge zuckte noch wilder, schien fast zu explodieren.

«Ich hab mir das Bein gebrochen», sagte ich.

«Konnte drei Monate lang nicht richtig laufen.»

Er glotze auf mein Bein. «Dann sind Sie wohl gerade eben zur Tür geschwebt, nehme ich an?» Er funkelte mich an. Ich wunderte mich über seine Wut.

«Wir sind ja schon ’ne Weile Nachbarn», sagte ich. «Ich finde, es ist langsam Zeit, zum Du überzugehen, was halten Sie davon?»

Einen Augenblick verschwand die Wut aus seinen Augen, und er sah irgendwie zahm, fast hilflos aus, als hätte er vergessen, was er hier überhaupt wollte. Aber nur für einen Augenblick, dann pfefferte er mir die Briefe vor die Füße und machte einen Abgang. Ich stand da, die Tür noch immer offen. Ich hätte ihm sagen sollen, dass er sich ficken soll, aber er war schon lange wieder in seiner Wohnung verschwunden. Ich hob die Briefe auf. Das Papier war ganz nass von seinen Händen. Nach der dritten Rechnung legte ich die restlichen Briefe ungeöffnet zur Seite.

Buchkultur, 21. August 2018
St. Galler Tagblatt, 30. August 2018
20 Minuten, 5. September 2018
CarpeGusta, 7. September 2018
Tages-Anzeiger, 10. September 2018
Deutscher Bibliotheksdienst EKZ, 8. Oktober 2018
Stadtbibliothek Aarau, 8. Oktober 2018
Züritipp, 1. November 2018
Bento (Spiegel Online), 30. November 2018


«Finn bleibt ein Mysterium. Genau diese Unschärfe treibt das Buch voran. Er wird mehr und mehr zum Stellvertreter für die verblassende Jugend der Protagonisten und für eine verlorene Zeit. Kamber erzählt davon in ruhigen, poetischen und doch lebensnahen Sätzen.»  Tages-Anzeiger

«Nach dem Tod des jungen Finn sind alle hilflos und verloren, aber auch wild auf das Leben und die Liebe. Alexander Kamber nimmt sich des Themas auf sensible, fast zärtliche Weise an und schlägt einen mühelos unbekümmerten Erzählton an. Ein verheissungsvolles Debüt!»  Buchkultur

«Ein gelungenes Generationsporträt und ein Debüt des Schweizer Autoren (Jg. 95), das hinsichtlich des Themas und der literarischen Güte durchaus mit ‹Sommerhaus später› von Judith Hermann verglichen werden kann.»  Deutscher Bibliotheksdienst ekz

«Der Debütroman des jungen Zürchers Alexander Kamber ist ein melancholisches Stück über Paarbeziehungen und vor allem über das Ende der jugendlichen Unbeschwertheit. Er schreibt präzis und in schönen Bildern.»  20 Minuten

«Mit einfachen Sätzen beschreibt der 23-jährige Autor Alexander Kamber, wie es sich anfühlt, erwachsen zu werden. Schmerzhaft schön.»  Bento (Spiegel Online)

«Ein zeitloses Werk, welches Alt und Jung begeistert – ein Muss!»  Stadtbibliothek Aarau

«Alexander Kamber behandelt in seinem Debütroman den Übergang von der sorglosen Studentenzeit hin zum Ernst des Lebens. Ein schönes Buch.»  Züritipp

«Der Roman ertrinkt trotz aller Schwere nicht in Trübsinn. Gefühle und Menschen schwingen sich auf, um über sich hinauszuwachsen.»  CarpeGusta

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