Quasi Heimweh
Anna Felder

Quasi Heimweh

Roman

Übersetzt von Federico Hindermann / Mit einem Nachwort von Alice Vollenweider

224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ersch. August 2019
SFr. 32.–, 29.– €
sofort lieferbar
Titel der Originalausgabe: «Tra dove piove e non piove»
978-3-85791-883-4

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Anna Felders Romanerstling «Quasi Heimweh» erschien 1970 und handelt von einer jungen Lehrerin, die Kinder italienischer Familien betreut. Die Ich-Erzählerin oszilliert zwischen zwei Sprachen, Italienisch und Deutsch, und mehreren Orten, Tessin, Lombardei und Aarau.

Als Tessinerin selbst etwas fremd und befremdet in der deutschen Schweiz, schreibt sie in einzelnen kürzeren Stimmungsbildern von der Situation der Fremden in der Schweiz, von der Schwierigkeit, unsere Sitten und Gebräuche, unser ganzes Gehabe zu verstehen. Obwohl sie mit ihren einfühlsamen Annäherungen an die Lebenswelt der Migranten durchaus in die politische Debatte eingriff, war das Werk nicht als Pamphlet angelegt. «Ich war damals vielmehr eine Art Komplizin», sagt Anna Felder, «die Ichperson im Buch hatte einiges von mir».

Das Buch, das sich noch heute frisch und aktuell liest, erschien zuerst in der deutschen Übersetzung. Erst zwei Jahre später wurde es im italienischen Original veröffentlicht mit dem Titel «Tra dove piove e non piove» (Zwischen dort, wo es regnet, und dort, wo es nicht regnet).

Anna Felder

Anna Felder, geboren 1937 in Lugano, Literaturstudium in Zürich und Paris, Promotion über Eugenio Montale, danach Tätigkeit als Italienischlehrerin und Schriftstellerin. Lebt in Aarau und Lugano. 1998 Schillerpreis für das Gesamtwerk, 2004 den Aargauer Literaturpreis und 2018 den Schweizer Grand Prix Literatur.

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Federico Hindermann

Federico Hindermann (1921–2012), geboren in Biella (Piemont), sein Vater war Schweizer, seine Mutter Italienerin. Er verbrachte seine Kindheit in Turin, seine Jugend in Basel, unterrichtete Deutsch in Oxford und Romanische Philologie in Erlangen. Er arbeitete in Zürich als Übersetzer und Herausgeber und von 1971–1987 als Leiter des Manesse Verlags.

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Alice Vollenweider
© Limmat Verlag

Alice Vollenweider

Alice Vollenweider (1927–2011), geboren in Zürich, Studium der Romanistik in Zürich, Paris und Neapel. Übersetzte Natalia Ginzburg, Luigi Malerba, Eugenio Montale und Giacomo Leopardi. Literaturkritische Aufsätze zur zeitgenössischen italienischen Literatur. Verschiedene Publikationen zur Kochkunst, zuletzt erschienen «Italiens Provinzen und ihre Küche» und «Die Küche der Toskana».

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Wann Was Wo
04. Sept. 19
19:30 Uhr
Quasi Heimweh
Lesung mit Anna Felder
Aargauer Kantonsbibliothek in Aarau
5000 Aarau
15. Sept. 19
11:15 Uhr
Café Littéraire
Lesung mit Anna Felder
Zeughausareal
5600 Lenzburg
 
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