Starke Schweizer Frauen
Daniele Muscionico

Starke Schweizer Frauen

24 Porträts

170 Seiten, gebunden, 24 Fotografien/Abbildungen
September 2011
SFr. 34.–, 36.– €
sofort lieferbar
978-3-85791-637-3

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Sie schrieben Geschichte und gingen vergessen. Sie leisteten Pionierarbeit und blieben unbekannt. Sie kämpften im Heer von Napoleon und opferten ihm ihre Kinder, sie reisten allein um die Welt und waren Gast des Kaisers von China, sie politisierten in den Salons von Paris und brachten in Weimar Schiller zur Weissglut, sie forderten früh «gleichen Lohn für gleiche Arbeit!» und andere Frauenrechte ein. Die Schweizer Geschichte ist reich an Frauen, die Grosses geleistet haben, die aufmüpfig waren, sich um Konventionen scherten. Die sich durchsetzten und wieder vergessen gingen. In 24 brillanten Porträts stellt Daniele Muscionico eine überraschende Auswahl aussergewöhnlicher Schweizerinnen vor. Sie hat dabei viele vergessene wiedergefunden, aber auch Bekannte wie Meret Oppenheim oder Madame de Staël in ein neues Licht gerückt. «Eine Lektion und ein Déjà-vu, die manche Leserin so rasch nicht vergessen wird.» Margrit Sprecher

Daniele Muscionico
© Thoma Flechtner

Daniele Muscionico

Daniele Muscionico, geboren 1962, aufgewachsen im St. Galler Rheintal. Germanistikstudium an der Universität Zürich, langjährige Redaktorin für Theater und Fotografie der «Neuen Zürcher Zeitung». Gewinnerin des Zürcher Journalistenpreises und des Medienpreises für Freischaffende, seit 2008 freie Publizistin. Veröffentlichte u.a. die Monograpfie über die Zürcher «Kronenhalle», «Jetzt erst Hecht. 50 Jahre Theater am Hechtplatz» und eine Monografie zur Deutschschweizer Kabarett- und Comedyszene, «Backstage».

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Sophie Taeuber-Arp

Elisabeth Kübler-Ross

Lina Bögli

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Emilie Kempin-Spyri

Regula Engel-Egli

Saiten, September 2011
SonntagsZeitung, 2. Oktober 2011
ekz Bibliotheksservice, 10. Oktober 2011
Schweizer Familie, 20. Oktober 2011
Annabelle, 26. Oktober 2011
Neue Zürcher Zeitung, 3. November 2011
Tages-Anzeiger, 17. November 2011
Entwürfe – Zeitschrift für Literatur, Dezember 2011
Programm Zeitung, Dezember 2011
Frauenstimme, Dezember 2011

«Daniele Muscionico schenkt in ihren genau recherchierten und wunderbar formulierten Kurztexten den historischen Frauenfiguren eine lebendige Gegenwart. Man erfährt Neues über die bekannten (etwa die Künstlerin Meret Oppenheim) und entdeckt die vergessenen (wie Frauenrechtlerin Emilie Gourd). Hoffentlich der Anfang einer mehrbändigen Reihe.» SonntagsZeitung

«Simona Ryser versteht es ausgezeichnet, mit dem Bild des Helenenplatzes die moderne Online-Gesellschaft zu charakterisieren, deren Leben sich real auf einem kleinen Raum hinter Mauern und Türen abspielt, obwohl sie virtuell in der ganzen Welt zu Hause sind. Die Atmosphäre der Anonymität wird noch verstärkt durch die Vogelperspektive, aus der Ryser immer wieder auf den Platz blickt, und den Schnee, der die ganze Stadt zu einer Fläche ohne Farben oder Konturen werden lässt. Ausdrucksstark und anspruchsvoll.» ekz Bibliotheksservice

«Daniele Muscionicos Verdienst ist es, dass es ihr in den meisten Fällen gelingt, die bemerkenswerten Frauen durch ihre präzisen und einfühlsamen Porträts zu neuem Leben zu erwecken.» Saiten

«In 24 wunderbaren Porträts zeigt sie, wie reich das Land an Frauen ist, die Grosses geleistet haben.» Schweizer Familie

«Ein brillant geschriebener Porträtband.» Annabelle

«Daniele Muscionico beherrscht die Kunst des Anfangs, greift an einem entscheidenden Punkt einen Faden ihres Gewebes auf, und schon versetzt sie uns mitten ins Lebensgewühl ihrer unerschrockenen Frauen.» NZZ

«...ein starkes Stück Schweizer Frauengeschichte im praktischen Handtaschenformat. Nicht nationale oder feministische Erbauung wird hier geliefert, sondern eigenwillige Kurzprosa, die, jenseits der Quellenlage, als erlebte Rede keinen Hehl aus dem Kunstcharakter ihrer personalen Perspektive macht.» Entwürfe

«Die langjährige NZZ-Redaktorin Daniele Muscionico hat akribisch recherchiert für die 24 kurzen Porträts, die sie ursprünglich für die ‹Weltwoche› verfasste, und korrigiert so manches (Männer-)Urteil, ohne ihren Protagonistinnen die Ecken und Kanten zu nehmen.» Programm Zeitung

«Auf jeweils 4-5 Seiten bringt es die Autorin fertig, die Persönlichkeiten, aber auch ihr Umfeld, zu beschreiben und die Leserin zu fesseln. Ich hatte jeweils Mühe, das Buch wegzulegen. Eine kurze Chronik der Vorreiterinnen für Frauenrecht und Emanzipation, die es sich zu lesen lohnt.» Frauenstimme
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