Das Lachen meines Vaters
Urs Schaub

Das Lachen meines Vaters

Geschichten aus der Kindheit

Mit Illustrationen von Sebastian Schaub

96 Seiten, gebunden
September 2014
SFr. 28.–, 28.– € / eBook sFr. 23.–
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978-3-85791-754-7

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«Meisterhaft und lebendig.» Sonntagszeitung

Als Kind verbrachte Urs Schaub sämtliche Schulferien bei Verwandten auf einem Bauernhof. Die eigene Familie lebte bescheiden in einem farblosen Quartier der Stadt, dem Vater verging als Hilfsarbeiter der chemischen Industrie allmählich sein einst so ansteckendes Lachen. Auf dem Hof gab es ein barockes, kleines Universum an farbigen Gestalten, eine schöne und eine sanfte Tante, einen Grossvater, der Geschichten wusste, einen kräftigen Knecht «Müsli», an dessen richtigen Namen sich niemand mehr erinnern konnte und der Heiratsinserate aufgab, oder Lina aus dem Dorf, die alles sammelte und die alte Tante besuchte, um mit ihr in der Küche zu schweigen. Und nicht zuletzt gab es die schöne Cousine mit den schwarzen Zöpfen, die aber leider für die Stadt schwärmte … Angelehnt an diese Erfahrungen erzählt Urs Schaub wunderbare Geschichten von kindlichem Glück und kindlicher Lebensschule fern dem eigenen, kleinbürgerlichen Zuhause.

Urs Schaub
© Yvonne Böhler

Urs Schaub

Urs Schaub, geboren 1951, arbeitete lange als Schauspielregisseur und war Schauspieldirektor in Darmstadt und Bern. Als Dozent arbeitete er an Theaterhochschulen in Zürich, Berlin und Salzburg. 2003–2008 leitete er das Theater- und Musikhaus Kaserne in Basel, 2006–2010 war er Kritiker im «Literaturclub» des Schweizer Fernsehens. Urs Schaub lebt in Basel.

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ProgrammZeitung – Kultur im Raum Basel, Nr. 299, Oktober 2014
Basler Zeitung, 2. Oktober 2014
Sonntagszeitung, 12. Oktober 2014
Neue Zürcher Zeitung, 21. Oktober 2014
Onlinereports, 7. Oktober 2014
RZ-Laufbahn, Dezember 2014
Wochenzeitung WoZ, 4. Dezember 2014
kulturtipp 1|15

«Auf dem Hof umarmt sich niemand, und so werden auch die Sätze, die dieses Leben schildern, kurz, fast karg. (Vereinzelt gesellen sich zu den Geschichten, leicht und genau, Zeichnungen von Schaubs Sohn Sebastian). Die Beobachtungen sind präzise, die Geschichten hinter der vermeintlichen Einfachheit zuweilen fast barock.» ProgrammZeitung

«Meisterhaft und lebendig zeichnet Urs Schaub all die Originale und aussergewöhnlichen Menschen nach.» Sonntagszeitung

«Es ist jenes magische Glück des Aufgehobenseins, das Bilder für ein ganzes Leben schenkt. Dabei prägt sanfte Ironie Schaubs Reminiszenzen, diese kleinen Preziosen.» Neue Zürcher Zeitung

«Gut, dass Schaubs Bauernhofgeschichten immer wieder auch nicht realistische, irrlichternde Momente enthalten. Sie geben dem Schönen und Schwierigen ein paar schräge Ecken und Kanten.» WoZ

«Schaub versteht sich auf die hohe Kunst der kindlichen Erzählperspektive – unmittelbar am Geschehen, nah bei seinen Gefühlen, kreativ in der Fantasie. Dass zuweilen der erwachsene ironische Erzähler durchscheint, bekommt seinen Texten ausgesprochen gut. Und die Essenz ist spürbar: Die Sätze wirken bis auf die letzte Kadenz und Silbe wie polierter Bergkristall.» Onlinereports

«Urs Schaub liefert einen Erinnerungsreigen mit leisem Humor, der dieses wohlige, unbeschwerte
Gefühl aus der Kindheit aufkommen lässt.» kulturipp

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