Iren Stehli – So nah, so fern
Fotostiftung Schweiz (Hg.)

Iren Stehli – So nah, so fern

Mit einem Essay von Anna Farova

Mit einem Vorwort von Peter Pfrunder

72 Seiten, 24 x 17 cm, Leinen, 62 Duplexfotografien
März 2014
SFr. 30.–, 30.– €
sofort lieferbar
978-3-85791-745-5

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Iren Stehli (geb. 1953) hat sich mit ihren fotografischen Essays aus Tschechien einen Namen gemacht. Während Jahrzehnten begleitete sie die in Prag lebende Roma-Frau Libuna durch die Wechselfälle ihres Lebens – eine einzigartige Langzeitstudie, bei der die Fotografin nicht nur aussenstehende Beobachterin blieb, sondern auch zur Freundin und engen Vertrauten wurde. Neben diesem 2004 veröffentlichten «Lebenswerk» hat Iren Stehli aber seit 1974 auch viele weitere Projekte realisiert, die sich durch eine besondere Mischung aus Faszination und Anteilnahme auszeichnen. Mit sensiblen Bildern hält sie fest, wie Menschen ihren Alltag und den politischen Umbruch bewältigen, wie sie wohnen und ausgehen, wie sie Freude und Trauer teilen oder ihre Einsamkeit überwinden. Iren Stehlis Ausdrucksformen gehen immer über das reine Dokumentieren hinaus: sie reichen von der subjektiv gefärbten Reportage bis zur konzeptuellen Studie – so etwa in einer grossen Serien über Prager Schaufenster. Spontane, dynamische Momentaufnahmen und statische, fast minimalistische Kompositionen treten in eine spannungsvolle Beziehung zueinander.

Fotostiftung Schweiz

Fotostiftung Schweiz

Die 1971 gegründete Fotostiftung Schweiz ist ein Ort für die Erhaltung, Erforschung und Vermittlung des fotografischen Kulturguts (www.fotostiftung.ch). Neben einer Sammlung von über 50000 Originalabzügen betreut sie die Archive und Nachlässe oder Teilnachlässe von mehr als fünfzig Fotografinnen und Fotografen. Die Fotostiftung Schweiz nimmt, zusammen mit ProLitteris, häufig auch die Urheberrechte wahr. Die aufgenommenen Archive umfassen hunderte bis hunderttausende von Bildeinheiten; sie bestehen aus Negativarchiven, Originalabzügen, Kontaktkopien, Diapositiven, elektronischen Bilddateien, Publikationsbelegen und schriftlichen Dokumenten.

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Peter Pfrunder

Peter Pfrunder, geboren 1959 in Singapur, aufgewachsen in der Schweiz. Studierte Germanistik, Europäische Volksliteratur und englische Literatur in Zürich, Montpellier und Berlin. 1995 bis 1998 Co-Leiter des Forums der Schweizer Geschichte / Schweizerisches Landesmuseum, Schwyz. Seit 1998 Direktor und Kurator der Fotostiftung Schweiz in Winterthur. Lebt in Zug. Zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungen zur Schweizer Fotografie, u. a. «Theo Frey, Fotografien», «Gotthard Schuh – Eine Art Verliebtheit», «Schweizer Fotobücher 1927 bis heute – Eine andere Geschichte der Fotografie». Zuletzt im Limmat Verlag erschienen: «‹Schöner wär’s daheim.› Fotopostkarten 1914/18 aus der Schweiz».

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Bilder aus diesem Buch sind auch als Postkarten erschienen.

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