Zwischen Birchermüesli und Lebensphilosophie
Marina Widmer, Kathrin B Zatti

Zwischen Birchermüesli und Lebensphilosophie

Dagmar Liechti-von Brasch, 1911–1993, Chefärztin der Bircher-Benner-Klinik

224 Seiten, gebunden, mit 34 schwarz/weiss Fotografien
1. Aufl., November 2008
SFr. 34.–, 36.– €
sofort lieferbar
978-3-85791-567-3

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Dagmar Liechti-von Brasch, geboren 1911 in Estland, kommt nach dem frühe Tod der Mutter mit ihren Geschwistern nach Zürich, wo sie in der Familie ihres Onkels Max Bircher-Benner ein neues Zuhause findet. Sie studiert Medizin und wird Assistenzärztin in der Klinik des Onkels, dem Erfinder des «Birchermus», auch Apfeldiätspeise genannt. Nach seinem Tod 1939 übernimmt Dagmar Liechti-von Brasch, mittlerweile Mutter von vier Kindern, vorübergehend die Leitung der Klinik, ab 1949 wird ihr diese Aufgabe ganz übergeben. Es gelingt ihr, der Klinik zu neuem Aufschwung zu verhelfen und den ganzheitlichen Ansatz weiterzuentwickeln. Marina Widmer und Kathrin Barbara Zatti zeichnen Leben und Wirken der Ärztin Dagmar Liechti-von Brasch nach. Deren Schwierigkeiten, Beruf und Familie gerecht zu werden, klingen nur allzu vertraut und aktuell. Dass es ihr trotzdem gelungen ist, medizinische Pionierarbeit zu leisten, ist nicht nur im historischen Kontext bewundernswert.

Marina Widmer
© Augustin Saleem

Marina Widmer

Marina Widmer, geboren 1956, Soziologin. Geschäftsleitung des Archivs für Frauen- Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz. Mitherausgeberin von «Blütenweiss bis rabenschwarz. St. Galler Frauen. 200 Porträts» (Limmat Verlag) und der Monografie zu Elisabeth Gerter, «Nicht die Welt, die ich gemeint». Lebt und arbeitet in St. Gallen.

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Kathrin B Zatti
© Verena Wüthrich

Kathrin B Zatti

Kathrin Barbara Zatti, geboren 1958, Historikerin, Sozialtherapeutin. Mitautorin der Biografie von Elisabeth Pletscher, «Es gibt Dinge, die brauchen Zeit». Lebt und arbeitet seit 2005 als Autorin, Fotografin und Fachfrau für Traumatransformation in Trogen.

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Inhalt

Vorwort

Werdegang 1911–1939

Schwarzhof
Erinnerungen an die Mutter
Der gefleckte Panther
Onkelpapa Max
Entscheidung
Aussenseiterin
Der kleine Revolver
Ansporn und Bedrohung
Lehrzeit in London
Tod von Onkel Max

Das Erbe 1939–1993
Ins kalte Wasser geworfen
Nach dem Krieg
Die «Bircher-Frauen»
Dem Patienten dienen
Die Publizistin
Der Klinikalltag
Das Familienleben der Chefärztin, Mutter und Ehefrau
Gedanken über Geschlechterrollen
Offen für andere Therapieansätze
Reisen nach Indien
Der langsame Niedergang der Bircher-Benner-Klinik 1973–1994
Die Jahre nach dem Rücktritt
Die letzten Lebensjahre

Anhang

Neue Zürcher Zeitung, 6. Dezember 2008
Tages-Anzeiger, 10. Dezember 2008
Saiten (Ostschweizer Kulturmagazin), Februar 2009
Zeitlupe, April 2009

«Der Stärke dieser Frau kann man sich lesend kaum entziehen.» Neue Zürcher Zeitung

«Ein faszinierendes Buch über eine aussergewöhnliche Zürcherin des 20. Jahrhunderts.» Tages-Anzeiger

«(...) die Geschichte von Dagmar Liechti-von Brasch hat (...) einen starken Sog. Das Buch ist nur schwer aus der Hand zu legen.» Saiten
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