Die Barfüssler
Paul Hugger

Die Barfüssler

Eine Jugend in St. Gallen 1939‒1945

Das volkskundliche Taschenbuch [28]

136 Seiten, Broschur, 36 Fotos
2., erg. Aufl., Februar 2003
SFr. 29.80, 29.80 €
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978-3-85791-411-9

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Auf Grund von Interviews mit 18 Klassenkameraden zeichnet der Autor das Bild einer Jugend in der Stadt St. Gallen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, als jenseits des Bodensees nachts die alliierten Bomber deutsche Städte zertrümmerten. Behütet und doch mit dem dumpfen Gefühl des Bedrohtseins und einer ungewissen Zukunft kannten auch diese Jungen Hochs und Tiefs, mit vielen guten Stunden trotz Lebensmittelknappheit und materieller Bedürftigkeit. Und während die meisten Väter in längeren Perioden Aktivdienst leisteten, belebten ihre Kinder im Sommerhalbjahr barfuss die Stadt, gingen schuhlos zur Schule und fühlten sich wohl. Ein facettenreicher Bericht aus der Zeit, die nur fünfzig Jahre zurückliegt und doch fremd wirkt. Und zugleich ein Beitrag zu einem besseren Verständnis jener Periode, die im Nachhinein so engagierte Diskussionen aufgeworfen hat.

Paul Hugger
© Yvonne Böhler

Paul Hugger

Paul Hugger, 1930–2016, Studium der Volkskunde, Ethnologie und Romanistik, em. Ordinarius für Volkskunde an der Universität Zürich. Zahlreiche Publikationen über Schweizer Fotografen, zur Alltagsfotografie, Herausgeber u. a. des Handbuchs der Schweizerischen Volkskultur, «Kind sein in der Schweiz. Eine Kulturgeschichte der frühen Jahre», Herausgeber der Reihe «Das volkskundliche Taschenbuch» und Mitherausgeber «FotoSzene Schweiz» im Limmat Verlag.

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Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 2002
St. Galler Tagblatt, 5. Oktober 2002
Sektor Erziehung 4/02

«Ein facettenreicher Bericht aus der Zeit, die nur fünfzig Jahre zurückliegt und doch fremd wirkt. Und zugleich ein Beitrag zu einem besseren Verständnis jener Periode, die im Nachhinein so engagierte Diskussionen aufgeworfen hat.» Schweizerisches Archiv für Volkskunde

«Das Buch ist aus einem wissenschaftlichen Ansatz heraus entstanden; geschrieben wurde es aber ohne theoretischen Ballast. Es erzählt direkt, spannend – und bewegt.» St. Galler Tagblatt

«Paul Hugger hat – angeregt durch Gespräche an Klassenzusammenkünften – Interviews mit seinen Klassenkameraden geführt und die Erinnerungen festgehalten. Das Buch, das dabei entstanden ist, gibt diese Interviews allerdings nicht einfach so wieder, wie sie geführt wurden. Vielmehr fasst Hugger, indem er einzelne Themenkreise beleuchtet, Erzähltes zusammen und lässt dabei verschiedene Stimmen zu Wort kommen. Dabei entsteht ein eindrückliches Bild der Kindheit und Jugend in einer Ostschweizer Stadt während des Zweiten Weltkrieges. Das Buch enthält zahlreiche Fotografien aus jener Zeit, die das Erzählte illustrieren und optisch vertiefen.» Sektor Erziehung 4/02
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