Damals in Monstein
Wie ein Bündner Bauernbub zum «Skipfarrer» wurde. Erinnerungen 1878–1906
Herausgegeben von Thomas Gadmer, Andrea Mittelholzer
1. Auflage, gebunden, 296 Seiten, Fotos, Dokumente und Abbildungen
Juli 2019Paul Thürer, geboren 1878, wächst als Bauernsohn vor den Toren Churs auf. Kindheit und Jugend oszillieren zwischen dem bäuerlichen Alltag und dem kleinstädtischen Leben in der Kantonshauptstadt, wo er die Schulen besucht. Dank der Fürsprache seines Religionslehrers am Gymnasium darf Thürer reformierte Theologie studieren. Das Studium führt ihn an die Universitäten der Städte Basel, Heidelberg, Berlin, Zürich und Florenz, wobei ihn eine unglückliche Liebe immer wieder ins Engadin zieht. 1904 tritt er im hoch gelegenen Bündner Bergdorf Monstein seine erste Pfarrstelle an.
Realistisch beschreibt er Eigenart und Dasein der Bauern, ohne das Dorfleben zu verklären: Zu hart sind die langen Winter, zu ungetrübt sein Einblick in Not und Kargheit des Alltags. Bald ist er wieder verliebt. Die halsbrecherischen Wanderungen zur lebenslustigen Wirtstochter in Filisur lassen sich bald nicht mehr vor den Einheimischen verheimlichen. Im Jahre 1906 heiratet er Nina Accola. Ins kollektive Gedächtnis eingegangen ist er als «Skipfarrer von Monstein», der den Skiunterricht in der Schule eingeführt hat.

Bildrechte: Limmat Verlag
1904 tritt er im hoch gelegenen Bündner Bergdorf Monstein seine erste Pfarrstelle an. Realistisch beschreibt er Eigenart und Dasein der Bauern, ohne das Dorfleben zu verklären: Zu hart sind die langen Winter, zu ungetrübt sein Einblick in Not und Kargheit des Alltags.
Bald ist er wieder verliebt. Seine oft halsbrecherischen Wanderungen zur lebenslustigen Wirtstochter in Filisur lassen sich bald nicht mehr vor den Einheimischen verheimlichen. Im Jahre 1906 heiratet er Nina Accola. Ins kollektive Gedächtnis eingegangen ist er als «Skipfarrer von Monstein», der den Skiunterricht in der Schule eingeführt hat.
Pressestimmen
«Thürers Schilderungen sind lebendig und humorvoll, eingestreute umgangssprachliche Begriffe unterstützen dabei die Authentizität. Eindrücklich ist auch die Vielzahl enthaltener Fotos und Postkarten aus der Gegend in jener Zeit. Die zahlreichen Abbildungen im Schnee zeugen von den langen Wintern, die so grimmig kalt waren, ‹dass die Vögel in der Luft erfroren›.» p.s.
«Thürer schöpft aus einem riesigen Erfahrungsschatz. Man merkt, dass er seinen Gegenstand kennt. Und so breitet sich über diese spannenden und nie verklärenden Geschichten eine Kulturgeschichte der Peripherie aus.» Mittelland Zeitung
«Im Geist mit Paul Thürer bei jeder Witterung durch Mittelbünden zu streifen, zur Zeit des Bahnbaus, ist in jeder Beziehung anregend.» Klosterer Zeitung
«Eindrücklich.» Südostschweiz
«Thürers Aufzeichnungen, die im Übrigen trefflich illustriert wurden, sind nicht nur von einem ganz besonderen dokumentarischen Wert, sie bilden vor allem auch eine oft amüsante, aber niemals langweilige Lektüre.» Terra Grischuna
