Soukous, Kathak und Bachata
Mauro Abbühl (Hg.), Chudi Bürgi (Hg.), Dagmar Kopse (Hg.)

Soukous, Kathak und Bachata

Musik und Tanz aus Afrika, Asien und Lateinamerika in der Schweiz

Mit Fotografien von Driss Manchoube

gebunden, 14 s/w-Fotos, 1 CD , 280 Seiten

Oktober 2004
ISBN 978-3-85791-468-3

Indischer Tanz in Basel, Bachata-Clubs im Zürcher Langstrassenquartier, arabisch-schweizerische Fusionsprojekte zeitgenössischer Musik auf Tournee, Soirée africaine im Gemeindesaal, Secondos im Hiphop-Business: Eingewanderte MusikerInnen und TänzerInnen aus Afrika, Lateinamerika und Asien spielen im Kulturleben der Schweiz eine immer wichtigere Rolle. Sie bewegen sich ebenso wie ihre einheimischen Partner an den Schnittstellen unterschiedlicher Traditionen und Schulen, im Spannungsfeld zwischen einer lokalen Verankerung von kulturellem Schaffen und der globalen Vermarktung von Musik. Mit unterschiedlichen Zugängen nähern sich rund zwanzig Autoren und Autorinnen – JournalistInnen, MusikerInnen, Musikethnologen und ein Fotograf – diesen vertrauten und unvertrauten Klängen und Szenen, ihren Begegnungen, Misstönen und Fusionen. Eine CD macht Teile davon hörbar.

WochenZeitung WoZ, 23. September 2004
Der Bund, 23. September 2004 (Interview mit Dagmar Kopše)
Programmzeitung Basel, Oktober 2004
frauenbunt, April 2005
terra cognita 6/2005
helvetas 2004/05
Schweizer Musikzeitung, 10/Oktober 2005
matices. Zeitschrift zu Lateinamerika, Spanien und Portugal 49/2006
NZZ am Sonntag, 7. Mai 2006
Radiomagazin 15, April 2006

«Einem Buch den Titel ‹Soukous, Kathak und Bachata› zu geben, ist ganz schön gewagt - aber es klingt gut und macht neugierig. Die drei Begriffe stehen für die drei Erdteile, mit denen sich Kultur und Entwicklung, die Dokumentations- und Vermittlungsstelle für Kunst und Kultur aus Afrika, Asien und Lateinamerika, seit zwanzig Jahren beschäftigt. Die Kulturstelle wurde 1984 von den Hilfswerken Brot für alle, Fastenopfer, Heks, Swissaid und Terre des hommes gegründet und erhält zusätzliche Unterstützung von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) und der Pro Helvetia.
Das Buch dokumentiert die Arbeit der vergangenen Jahre, lässt MusikerInnen und TänzerInnen aus den drei Erdteilen, die es auf verschlungenen Wegen in die Schweiz verschlagen hat - erstaunlich oft war es die Liebe -, in Interviews zu Wort kommen. Das Einbürgerungstrauma wird aber auch immer wieder angesprochen, denn erst der Schweizer Pass legitimiert zur Teilnahme am öffentlichen politischen Leben. Die Gespräche mit den Kulturschaffenden, die Texte von Journalisten und Ethnologinnen vermitteln aus unterschiedlichen Perspektiven vertiefend oder beschreibend Einsichten, die oft etwas im Verborgenen liegen oder an denen man bisher achtlos vorbeigegangen ist.» WochenZeitung WoZ

«Dass Missverständnisse gelöst werden können, das zeigt die beigelegte CD eindrücklich. Sie enthält 15 Tracks und bildet damit die Vielfalt der in der Schweiz ansässigen ausländischen Musik ab. Darüber hinaus zeigt sie, was aus einem musikalischen Dialog entstehen kann: lebendige, schöne Musik.» Schweizer Musikzeitung

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