Robert Hunger-Bühler
Mit Texten von Mathias Balzer, Klaus Dermutz, Barbara Frey, Thomas M. Gehring, Christoph Gröner, Robert Hunger-Bühler, Hans Peter Hungerbühler, Alexandra Kedves, Peter Kümmel, Lothar Lohs, Peter von Matt, Stefan Mayer, Haralampi G. Oroschakoff, Arnaud des Pallières, Milo Rau, Alfred Rubatschek, Martin Schäfer, Anna Viebrock, Stefan Zweifel / Herausgegeben von Klaus Dermutz
gebunden, 1. Auflage, Fotografien, Dokumente und Abbildungen, 320 Seiten
Juli 2018Robert Hunger-Bühler ist einer der ganz grossen Schauspieler der Gegenwart, der mit allen wichtigen Regisseuren zusammengearbeitet hat, mit Christoph Marthaler, Frank Castorf, Barbara Frey, Peter Stein, Milo Rau u. a.
Dieses Buch ist ein vielschichtiges Porträt des Menschen und Künstlers. Es zeichnet den Weg Hunger-Bühlers nach, der in Sommeri am Bodensee geboren ist, die Kindheit in Aarau verbracht hat, ins Theater und in die Welt aufge-brochen und über Wien, Bonn, Freiburg und Berlin wieder nach Zürich zurückgekommen ist, wo er ein Mitglied des Ensembles am Schauspielhaus ist. Neben Notaten, Haikus und Zeichnungen von Robert Hunger-Bühler enthält das Buch Gespräche und Texte über Herkunft, Fussball, Schauspiel, Bob Dylan oder Klaus-Michael Grüber, über Hunger-Bühlers Werdegang und seine Arbeiten auf der Bühne, in Film und Performance. Längere und kürzere Würdigungen von Peter von Matt bis Milo Rau erweisen dem grossen Schweizer Schauspieler persönliche Reverenz.

Bildrechte: Elena Zaucke
Pressestimmen
«Es ist ein schönes Buch geworden. Über den Schauspieler Robert Hunger-Bühler. Über den Menschen Robert Hunger-Bühler. Und über die Landschaft, aus der seine Figuren kommen.» Tages-Anzeiger
«Das Buch bringt eine facettenreiche Annäherung an einen aussergewöhnlichen Schauspieler – und erzählt auch viel von der Faszination namens Theater.» St. Galler Tagblatt
«‹Den Menschen spielen›. Der Titel klingt lapidar, doch er hat es in sich. Denn zum einen meint er das Verkörpern und Gestalten. Im Spiel wird Imagination zur Realität. Etwas steht plötzlich greifbar vor uns. Zum anderen bezeichnet der Begriff aber auch das Vortäuschen oder Vorspiegeln, das ‹So tun als ob›. Beides gehört zu Robert Hunger-Bühlers Kunst. Er steht mitten im Leben und im gleichen Augenblick doch wieder ganz abseits. Er kommt uns nah, und bleibt doch unnahbar. (...) Er ist ein Mensch von magischer Präsenz.» NZZ am Sonntag
«Das Buch berichtet auf sehr anschauliche und intelligent unterhaltende Art von der Theaterarbeit dieses sperrigen, aber immer faszinierenden Schauspielers. Es ist kein gewöhnliches Erinnerungsbuch, sondern ein kluges Puzzle, dessen wichtigste Bausteine der Akteur selbst verfasst hat und die zeigen, dass Schauspielleidenschaft nicht nur von theatralischem Talent bestimmt ist, sondern auch viel Gespür für literarische, bildkünstlerische und musikalische Facetten besitzt.» Theater heute
«Es ist ein tolles Theaterbuch mit grossartigen Bildern, weil es nicht wie so viele die biografischen Stationen abklappert, sondern den Ausnahmeschauspieler Hunger-Bühler mit vielen Beiträgen etwa von Milo Rau oder Stefan Zweifel aus verschiedensten Perspektiven beleuchtet.» Bühne Kulturmagazin

