Haus der Nonna
Aus einer Kindheit im Tessin
gebunden mit Schutzumschlag, 1. Auflage, 144 Seiten
März 2016Im Jahr 1939 bringt der Vater die vierjährige Joli Cedraschi aus Zürich ins Tessiner Dorf zu den Grosseltern. Berufliche Aussichten haben ihn wie andere Väter in die grosse Stadt ziehen lassen, zurück blieben die Kinder, die Frauen und die Alten. In «Haus der Nonna» erzählt sie von den drei Jahren im Mendrisiotto, Jürg Schubiger hat gefragt und aufgeschrieben.
Im Mittelpunkt der Erinnerungen an die Kindheitsjahre 1939 bis 1941 im Tessiner Dorf steht Nonna Vittoria, die Grossmutter, um die alles kreist, die befiehlt und sagt, wo’s langgeht, die weiss, was richtig und was falsch ist, was guttut und was schaden kann. Neben ihr Nonno Pepp, der Grossvater mit den Beziehungen zur Welt ausserhalb des Dorfes, der in der deutschen und französischen Schweiz gewesen ist, der im Weinberg die Reben spritzt, mit den Männern im Wirtshaus sitzt und der kleinen Enkelin – unter Protest der Nonna – derbe Geschichten von allerlei Spitzbuben erzählt.

Bildrechte: Limmat Verlag
Pressestimmen
«In schlichter, mit Dialektitalienisch angereicherter Sprache entsteht so das Bild einer verschwundenen Welt.» Berner Zeitung
«Fazit: Nonna, oder das Glück im Tessin: Die Autorin gewährt uns einen tiefen Einblick in ihre Kindheit und ihre Jahre im Tessin bei ihren Grosseltern, sie erzählt schlicht und dadurch um so eindringlicher und es entstehen grossartige Bilder und Momentaufnahmen. Ein Stück Tessiner Vergangenheit und Geschichte!» lesefieber.ch
«Ein Buch, das man nicht nur gerne liest, sondern dabei den Ferienkanton Tessin aus anderer Sicht wahrnehmen kann. Der Limmat Verlag führt in seinem Programm weitere Bücher, die als menschliche und volkskundliche Dokumentationen des Tessins von unschätzbarem Wert sind.» Capricorn
«Die Autorin beschreibt die drei Jahre ihrer Kindheit in einem Dorf im Tessin mit viel Liebe zu ihrer Nonna und der grossen Familie. Für Leserinnen , die sich für Lebensformen und Berichte aus den 30er-Jahren interessieren, gut geeignet.» Der Evangelische Buchberater
«In ihrer klaren Sprache lässt Joli Schubiger-Cedraschi die Leser teilhaben an ihren Kindheitsjahren im Tessin. Mit rhetorisch ausgefeilten Formulierungen zeichnet sie ein eindruckvolles Bild jener Zeit, in der im übrigen Europa Krieg herrschte.» Eifach läbe
«In intensiver Erinnerung hat sie eine verlorene Welt von vorgestern beschrieben: das damalige Mendrisiotto mit der Atmosphäre der südlichen Landschaft und der Melodie des eigentümlichen Dialektes.» Uster Report

