Tatort Schweiz. Hörbuch
Paul Ott (Hg.)

Tatort Schweiz. Hörbuch

18 kriminelle Geschichten

Mit Texten von Monika Dettwiler, Mitra Devi, Peter Höner, Sam Jaun, Charles L Joris, Ulrich Knellwolf, Paul Lascaux, Milena Moser, Jutta Motz, Silvio Pacozzi, Stephan Pörtner, Urs Richle, Susy Schmid, Christa Weber, Jürg Weibel, Verena Wyss, Peter Zeindler, Emil Zopfi

TatortSchweiz

Audio CD, MP3, Laufzeit 1 Std 20 Min.

Juli 2005
SFr. 29.–, 29.– €
ISBN 978-3-85791-493-5

Ein ungeklärter Tod in Muri-Gümligen, ein Störfahnder auf Abwegen in Ostermundigen, ein mörderischer Frauenlauf in Rheinfelden, Liebestäuschung in Riehen, Wirtschaftskriminalität in Thalwil, rasches Ableben alter Leute in Arosa, gut brennendes Fasnachtsfeuer in Baden, Grenzverletzungen in Buchs, gefälschte Zeit in Grenchen, ein Arzt im Spannungsfeld von Berufsethos und Vaterliebe in Brig, ein verschütteter Bundesrat in Visp, kulturelle Geldbeschaffung in Einsiedeln, krumme Machenschaften in Glarus, späte Rache in Frauenfeld, seltsame Politspielchen
in Uster, Jugendliche auf Abwegen in Küsnacht, unheimliche Ahnenforschung in Walenstadt und Heiratsschwindel in Weinfelden: Die kriminelle Energie ist breit gestreut in einer kleinstädtischen Schweiz, das Verbrechen lauert hinter Geranien und Verkehrskreiseln. Achtzehn namhafte Autorinnen und Autoren präsentieren allerlei Mörder und Detektive, Schuldige und Unschuldige mit so viel Ortsgenauigkeit und Aktualität wie nie zuvor in der Deutschschweizer Krimiszene.

Schlagworte
Krimi
Paul Ott
Bildrechte: Limmat Verlag
Der Herausgeber Paul Ott (Pseudonym Paul Lascaux), geboren 1955, aufgewachsen in Goldach und St.Gallen, lebt seit 1974 in Bern. Zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem Kriminalromane und kriminelle Geschichten. Tätigkeit als Herausgeber von Anthologien, u.a. «Im Morgenrot», «Mords-Lüste». Verfasser der Geschichte des Schweizer Kriminalromans «Mord im Alpenglühen». Initiant der «Mordstage».
Peter Höner
Bildrechte: Anne Buergisser
Peter Höner, geboren 1947 in Eupen, ­aufgewachsen in Belgien und der Schweiz, Schauspielstudium in Hamburg und Schauspieler u. a. in Basel, Bremen und ­Berlin. Seit 1981 freischaffender Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur, 1986–1990 ­Afrikaaufenthalt. Autor von Theaterstücken, Hörspielen und Büchern.
Stephan Pörtner
Stephan Pörtner wurde 1965 in Zürich geboren. Er lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Zürich, wo seine fünf Krimis mit Köbi Robert, dem Detektiv wider Willen, spielen. Für den letzten Band, «Stirb, schöner Engel» erhielt er den Zürcher Krimipreis. Die Kurzgeschichten «Schwachkopf» und «Blaue Liebe» wurden 2002 bzw. 2012 für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert. 2011 veröffentlichte er als Herausgeber das Buch: «Hosenlupf – eine freche Kulturgeschichte des Schwingens». Er schreibt zudem eine Kolumne für das Strassenmagazin Surprise und für die Wochenzeitung Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen. Mit Beat Schlatter zusammen hat er die Erfolgskomödie Polizeiruf 117 verfasst.
Urs Richle
Urs Richle, geboren 1965 im Toggenburg, lebt mit seiner Familie in Genf. Er ist diplomierter Medieningenieur und veröffentlichte in den Neunzigerjahren eine Reihe von Romanen (u. a. «Das Loch in der Decke der Stube», «Mall oder das Verschwinden der Berge», «Fado Fantastico»), die in mehrere Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet wurden. Neben dem Schreiben arbeitet Urs Richle in Forschungsprojekten an der Universität Genf und als Dozent am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel.
Emil Zopfi
Bildrechte: Marco Volken

Emil Zopfi, geboren 1943, studierte nach einer Berufslehre Elektrotechnik und arbeitete als Computerfachmann und Erwachsenenbildner für Informatik und Sprache. Autor von Romanen, Hörspielen, Kinder- und Jugendbüchern. Er lebt heute als Schriftsteller in Zürich. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Schweizer Jugendbuchpreis, dem Kulturpreis des Kantons Glarus und dem Albert Mountain Award.


Neue Zürcher Zeitung, 1. Februar 2006


«Selten hat sich der Slogan ‹Grab, wo du stehst› so hintersinnig bewahrheitet wie in diesen mörderischen Manifestationen.» Neue Zürcher Zeitung