Bild ohne Mädchen
Roman
3. Auflage, gebunden mit Schutzumschlag, 208 Seiten
Februar 2023Kurt Marti Literaturpreis
Literaturpreis des Kantons Bern
Shortlist Rauriser Literaturpreis
Förderpreis Kanton St. Gallen
Ein Mädchen wächst heran mit der Hilfe eines Engels, den es erfindet gegen das dunkle Geheimnis seiner erwachsenen Umgebung. Auf der Suche nach einer Erklärung für die Bilder, die es auf den Videokassetten des Nachbarn entdeckt hat, verliert es sich in den beschwiegenen Missverständnissen zwischen den Generationen. In diesem Kabinett der Hilf- und Sprachlosigkeit nähert sich Sarah Elena Müller dem Trauma, das in einer Familie weitergegeben wird, die weder den Engel noch die Gefährdung zu sehen im Stande ist.

Bildrechte: David Fürst
Sarah Elena Müller, geboren 1990, bewegt sich fliessend zwischen Literatur, Musik, Forschung und Performance. Mit der Spoken-Pop-Combo Cruise Ship Misery hat sie zwei Alben herausgebracht, zuletzt das Songbook «Brutto Inland Netto Super Clean» im Verlag der gesunde Menschenversand. Seit 2024 arbeitet sie im Team des SNF-Projekts «Autofiktion & Bewusstsein». Im Limmat Verlag ist ihr Debütroman «Bild ohne Mädchen» lieferbar, der vielfach ausgezeichnet wurde und für den Schweizer Buchpreis nominiert war. Sarah Elena Müller lebt in Bümpliz.
Pressestimmen
«Sarah Elena Müller legt einen atemberaubenden Debütroman vor. Ihre multimediale und musikalische Kompetenz schlägt sich in einer kühnen eigenständigen Sprache nieder.» Rainer Rönsch, Literaturkritik.de
«Der Roman von Sarah Elena Müller dürfte einer der bleibenden dieses Jahres werden.» Daniel Graf, Republik
«Sarah Elena Müller erzählt vom Unbegreiflichen, ohne einen moralischen Kurzschluss zu ziehen. Ein klug konstruierter Roman.» Timo Posselt, Die Zeit Schweiz
«Diese Autorin wird hoffentlich noch einige wichtige Bücher schreiben.» Hansruedi Kugler, CH Media
«Immer wieder gibt es Neuerscheinungen, literarische Debüts, die leuchten. Weil sie einen neuen Ton finden, ungewöhnliche Zugänge schaffen und damit heraus ragen aus der Masse. Ein solches Buch ist Sarah Elena Müller gelungen. Sie schreibt zupackend, klar und viele ihrer Sprachbilder sind so grossartig, weil sie plastisch, präzise und unverbraucht daher kommen.» Michael Lünstroth, Thurgau Kultur
«Was Sarah Elena Müller auf beeindruckende Weise kann: ihrerseits eine ganze Medientheorie des Missbrauchs zu liefern. Ihr gelingt es, Verschleierungsstrategien transparent zu machen, und gleichzeitig entlässt sie den Leser nicht aus der Gefahr, selbst Komplize zu sein. Ein überaus kluger Roman, der von der Gewalt des Blickes erzählt.» Paul Jandl, NZZ
«Ein sehr brisantes Buch und eine grosse Leseempfehlung.» Nicola Steiner, SRF Literaturclub
«Die Sprache von Sarah Elena Müller ist ganz ausserordentlich. Ich bin sehr froh, dass mir dieses Buch begegnet ist und freue mich auf alle weiteren Lektüren dieser wunderbaren Autorin.» Lukas Bärfuss
