Unwucht
Roman
1. Auflage, gebunden mit Schutzumschlag, 336 Seiten
August 2026Alice wartet. Sie wartet auf Rio, einen Anruf, eine Erklärung, wo er ist, mal geht sie ihn suchen, mal setzt sie sich in ihr rostiges Auto, um selbst zu verschwinden. Das Kunststudium, in dem sie sich kennengelernt haben, ist lange her, der Erfolg ausgeblieben. Rio verliert sich in kleinkriminellen Machenschaften rund um seine Drogensucht, Deal um Deal hält ihn der Stoff auf Trab. Alice jobbt als Kellnerin, klammert sich an unfertige Liebeslieder und verteidigt mit ihrem schwächelnden Fiat den letzten Rest Fassade zwischen Bruchbuden und Raves, Gefängnis und Sozialamt. Die Wende wird erst möglich, als Freundinnen einschreiten.
Sieben Jahre später steht Alice vor Rios Tür, um mit ihm über damals zu reden. Sie arbeitet an einem Roman, will ihre Geschichte verstehen. Aber die Erinnerung bleibt unzuverlässig, und Rio hadert mit der Deutungsmacht der Erzählerin. Alice weicht in die Erfindung aus, doch auch dort lauern die alten Untiefen ihrer Beziehung.
Erstaunlich leicht und mit hintersinnigem Humor erzählt Sarah Elena Müller von dieser heillosen Liebe und der Macht und Ohnmacht des Erzählens.

Bildrechte: David Fürst
Sarah Elena Müller, geboren 1990, bewegt sich fliessend zwischen Literatur, Musik, Forschung und Performance. Mit der Spoken-Pop-Combo Cruise Ship Misery hat sie zwei Alben herausgebracht, zuletzt das Songbook «Brutto Inland Netto Super Clean» im Verlag der gesunde Menschenversand. Seit 2024 arbeitet sie im Team des SNF-Projekts «Autofiktion & Bewusstsein». Im Limmat Verlag ist ihr Debütroman «Bild ohne Mädchen» lieferbar, der vielfach ausgezeichnet wurde und für den Schweizer Buchpreis nominiert war. Sarah Elena Müller lebt in Bümpliz.
Pressestimmen
«Mit einer eigensinnigen Schöpfungskraft webt die Autorin ihre Geschichte zusammen – jedoch so fein und verworren, dass schnelles Lesen unmöglich wird, obwohl man doch unbedingt wissen will, wie diese Tragödie zu Ende geht.» Nuria Piller, kulturtipp
«Sie gehört zu den interessantesten Stimmen ihrer Generation. Mit ihrem neuen Roman ‹Unwucht› dringt Sarah Elena Müller erneut mit einer verdichteten, poetischen Sprache in widersprüchliche Erfahrungsräume vor.» arttv.ch
«Sprachlich wahrlich eine Wucht, hab‘ ich sehr gerne gelesen!» Lisa-Marie Risch, Hugendubel Berlin
«Sarah Elena Müller erforscht emotional hochintelligent die Zerrissenheit und die Ambivalenzen der Protagonistin und wir können mitdenken und mitfühlen.» Nina Kunz, SRF Literaturclub
«Müller schildert diese Beziehung und Trennung von Rio und Alice in der Ich-Perspektive, in Momentaufnahmen und ohne zu psychologisieren. Sie weiss mit all dem Ungleichgewicht umzugehen, sowie Sprache und erzählerische Mittel zu nutzen, um ihre Figuren und die Erzählung immer wieder aufzufangen und auszutarieren. Mit Fabulierlust und Humor.» Philine Erni, Keystone-SDA
«Ich sprühe vor Sympathie für Buch und Autorin!» Julie Lüscher, Buchhandlung Volkshaus
«Müller writes with remarkable sensitivity, balancing poetic language with moments of startling emotional directness. The first-person narration draws readers into Alice’s conflicted inner world, while recurring motifs – cats, bread, road journeys and artistic performance – create a rich symbolic landscape. Although its subject matter is dark, the novel never loses sight of the redemptive possibilities of friendship and creativity.» New Books in German
«Müller beschreibt das Zusammenleben der beiden, die sich ‹Halbkatzen› nennen, genau und in originellen Sprachbildern.» Martina Läubli, NZZaS
«Müller betrachtet die Geschichte zweier Menschen, die durch die Maschen des Systems fallen, ungeschönt und roh. Sprachlich mäandriert sie zwischen schnörkellosem Erzählen, poetischen Beobachtungen und humorvollen Brüchen.Die Verhandlung autofiktionalen Schreibens ist spannend und aktuell, wirkt aber teilweise mehr wie ein konstruierter Kniff und weniger wie eine ausgearbeitete Erzählebene. Trotzdem gelingt Müller ein starkes Werk über Abhängigkeiten aller Art, das sich ganz nah an seine Charaktere heranwagt.» Sina Aebischer, PROZ
«Sarah Elena Müller gehört zu den kraftvollen, jungen Stimmen der Schweizer Literatur.» Annegret Ruoff, Aargauer Zeitung
«Was ‹Unwucht› besonders macht, ist jedoch die Sprache: präzise, rhythmisch und voller Energie. Sie trägt den Roman und vereint in ihm zugleich Tempo und Tiefe. So entsteht eine klug komponierte Geschichte über Liebe, Co-Abhängigkeit und die Macht des Erzählens – sprachlich beeindruckend, ohne je an Leichtigkeit zu verlieren.» Lydia Zimmer, Lesen
«Unwucht ist eine Wucht. Eine wahnsinnige Sprache, eine verzwickte Geschichte, Protagonist*innen die einem sehr nahe kommen. Sarah Elena Müller macht es einem nicht einfach, ob man nach der Lektüre nun lachen oder weinen soll.» Simon Lüthi, buchhaus.ch
«Auch das ist beeindruckend an diesem Roman: Wie Sarah Elena Müller über Drogenkonsum schreibt, sicher ohne zu verherrlichen, aber auch ohne Anklage oder Stigma.» Alice Galizia, WOZ
«Ein hervorragendes Buch. Es ist wirklich wichtig, dass es dieses Buch gibt.» Thomas Strässle, SRF Literaturclub
«Der Roman macht sichtbar, dass Erinnerungen brüchig sein können und es nicht immer so einfach ist, eine eindeutige Version einer Geschichte festzuhalten.» Lea Schlenker, cültür
«Allein schon der Titel ist eine Wucht, supergenau und superoffen zugleich, so wie der ganze Roman. Ein starker Zweitling über Prekariat und Leidenschaft, Sucht und persönliche Emanzipation, buchstäblich übers richtige Leben im falschen, der spielerisch seine Gemachtheit thematisiert.» Alexandra Kedves, Tages-Anzeiger
«‹Unwucht› ist ein sehr genauer, sprachlich beweglicher Roman über eine Beziehung, deren Ende länger dauert als die Beziehung selbst. Seine besondere Qualität liegt darin, Sucht und Co-Abhängigkeit nicht als abgeschlossene psychologische Kategorien zu behandeln. Müller beobachtet stattdessen ihre Sprache, ihre Gegenstände und ihre alltäglichen Rituale.» Ute Pappelbaum, Lesering
«‹Unwucht› beschenkt einen mit liebevoll gezeichneten Charakteren, einem erhellenden Esprit und einer Sprache, die das Kino im Kopf regelrecht ankurbelt. Kurz, ich sprühe vor Sympathie für Buch und Autorin!» Julie Lüscher, Buchhandlung Volkshaus
«Und dann ist da die „Unwucht“ an sich. Im Roman auf den Fiat bezogen, der irgendwie zur Beziehung von Alice und Rio dazugehört, bei dem das Gewicht sich gleichmäßig auf alle vier Räder verteilen sollte. Doch ist der ganze Roman einer über Gleichgewicht und Ungleichgewicht. In der Beziehung selbst, und im Schreiben darüber. Und all das erzählt Sarah Elena Müller mit feiner Beobachtungsgabe, mit Lust am Erzählen an sich, in präziser Sprache, die einen ganz eigenen Sound hat.» Ines Daniels, Blog Letteratura
Veranstaltungen
Sonntag, 04. Oktober 2026
11:30 Uhr
Lettere dalla Svizzera alla Valposchiavo
Via da Mez 2, 7742 Poschiavo, Schweiz
Lettere dalla Svizzera alla Valposchiavo
mit Sarah Elena Müller
Sarah Elena Müller liest aus und spricht über «Unwucht»
T: +41 (0)77 417 93 72
info@lettereallavalposchiavo.ch
lettereallavalposchiavo.ch/de/2026-de/
Montag, 05. Oktober 2026
19:30 Uhr
Im Bären Rapperswil
Marktgasse 9, 8640 Rapperswil-JOna, Schweiz
Unwucht
Lesung und Gespräch mit Sarah Elena Müller
Sarah Elena Müller liest aus und spricht über «Unwucht»
Donnerstag, 08. Oktober 2026
19:30 Uhr
Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstrasse 4, 70174 Stuttgart, Schweiz
Lesetour Schweizer Buchpreis
mit Sarah Elena Müller
Lesetour Schweizer Buchpreis mit Sarah Elena Müller und weiteren Nominierten
T: 0049 711 22 02 17
info@literaturhaus-stuttgart.de
www.literaturhaus-stuttgart.de
Samstag, 10. Oktober 2026
20:00 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Großer Saal
Römerberg 9, 60311 Frankfurt, Schweiz
Schweizer Buchpreis / Frankfurter Buchmesse
mit Sarah Elena Müller und weiteren Nominierten
Moderation Nino Gadient
Samstag, 10. Oktober 2026
15:15 Uhr
Schweizer Buchpreis / Frankfurter Buchmesse
mit Sarah Elena Müller und weiteren Nominierten
Kurzlesungen mit den Nominierten des Schweizer Buchpreises
prohelvetia.ch/de/whats-on/frankfurter-buchmesse-2026-off-buehne-schweiz
Freitag, 16. Oktober 2026
19:00 Uhr
Literaturhaus Köln
Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln, Deutschland
Lesetour Schweizer Buchpreis
mit Sarah Elena Müller und weiteren Nominierten
Lesung und Gespräch mit den Nominierten des Schweizer Buchpreises
Eintritt 13.– €
ermässigt 11.– €
Mitglieder 9.– €
T: +49 (0)221 995558-0
info@literaturhaus-koeln.de
literaturhaus-koeln.de/programm/schweizer-buchpreis-tour-in-koeln/10-10-2025
Samstag, 17. Oktober 2026
19:00 Uhr
Buchhandlung Knesebeck Elf
Knesebeckstraße 11, 10623 Berlin, Deutschland
Lesetour Schweizer Buchpreis
mit Sarah Elena Müller und weiteren Nominierten
Lesung und Gespräch mit den Nominierten des Schweizer Buchpreises
Eintritt 12.– €
T: +49 30 23888119
buchhandlung@knesebeck11.de
knesebeckelf.buchhandlung.de/shop/magazine/154821/uebersicht_der_veranstaltungen_.html
Dienstag, 20. Oktober 2026
19:00 Uhr
Literaturhaus München
Salvatorplatz 1, 80333 München, Deutschland
Lesetour Schweizer Buchpreis
mit Sarah Elena Müller und Sonja Sophie Kreis
info@literaturhaus-muenchen.de
www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/swiss-made-die-nominierten-sind/
Freitag, 23. Oktober 2026
20:00 Uhr
Lesetour Schweizer Buchpreis / Zürich liest
mit Sarah Elena Müller, Yael Inokai, Hayat Erdoğan, Sonja Sophie Kreis und Lukas Bärfuss
Moderation Etumu Schoster und Martin Zingg
Eintritt Fr. 22.–
ermässigt Fr. 15.–
Livestream Fr. 5.– / 10.–
T: +41 (0)44 254 5 0 08
info@literaturhaus.ch
www.literaturhaus.ch
Samstag, 24. Oktober 2026
20:00 Uhr
Ein Abend voller Schwindel
mit Sarah Elena Müller, Lilli Tollkien und Özge Inan
Sarah Elena Müller liest aus und spricht über «Unwucht»
T: +41 44 415 68 67
karl.debattieren@zuerich.ch
www.karldergrosse.ch/
Freitag, 30. Oktober 2026
16:00 Uhr
Lesetour Schweizer Buchpreis
mit Sarah Elena Müller und weiteren Nominierten
Eintritt frei, keine Anmeldung nötig
T: 041 31 380 30 30
www.wksbern.ch/de
Sonntag, 01. November 2026
13:30 Uhr
Rathaussaal Weinfelden
Rathausstrasse 2, 8570 Weinfelden, Schweiz
Weinfelder Buchtage
Lesung mit Sarah Elena Müller
Mittwoch, 04. November 2026
19:30 Uhr
Lesetour Schweizer Buchpreis
mit Sarah Elena Müller, Hayat Erdoğan und Sonja Sophie Kreis
T: 041 610 03 65
info@lit-z.ch
www.lit-z.ch
Mittwoch, 11. November 2026
19:30 Uhr
Unwucht
Lesung und Gespräch mit Sarah Elena Müller
Sarah Elena Müller liest aus und spricht über «Unwucht»
Moderation Andrina Gerner
Eintritt CHF 20.- (für Mitglieder SH Buchwoche und mit Legi gratis)
mehr Informationen
T: +41 52 624 52 33
info@buecherfass.ch
www.schaffhauserbuchwoche.ch/veranstaltung/sarah-elena-mueller-unwucht/
Sonntag, 15. November 2026
11:00 Uhr
Theater Basel, Foyer
Elisabethenstrasse 16, 4501 Basel, Schweiz
Preisverleihung Schweizer Buchpreis / Buch Basel
mit Sarah Elena Müller, Yael Inokai, Hayat Erdoğan, Sonja Sophie Kreis und Lukas Bärfuss
Preisverleihung Schweizer Buchpreis
Türöffnung 10:30 Uhr
Videos
Entdecken
Sarah Elena Müller: Die Heldin und Erzählerin Alice in Ihrem neuen Roman ist süchtig, zu lieben. Ist «Unwucht» ein Liebesroman?
Süchtig zu lieben? Eine erschreckende Schlussfolgerung, aber ich glaube, nicht unpräzise. Alice ist nicht süchtig nach Rio, sie ist süchtig danach, zu lieben. Sie will spüren, dass sie es kann, es schafft, trotz allem. Alices ringt mit der Droge, die Rio konsumiert. Ihre Liebe läuft durch diese verzweifelte Konkurrenz zu Höchstformen auf und steuert doch zunehmend ins Leere. Rio, vom Beschaffungsstress getrieben, entzieht sich, kommt aber gerade noch oft genug zurück, um sie zu nähren. Und Alice, im Glauben, irgendwann fange die Beziehung richtig an oder höre richtig auf, kann nicht ausnüchtern. «Unwucht» ist ein Liebesroman, aber vom Ende her erzählt. Ein prekäres Kammerspiel, das von romantischem Kitt noch knapp zusammengehalten wird.
Der Roman spielt in einer alles andere als romantisierten ‹Boheme›, in Abbruchhäusern, im Drogen- und Hausbesetzermilieu, während Alices Fiat dem Untergang entgegenrostet. Der Roman ist schneller und härter als der erste, der Humor abgebrühter?
«Bild ohne Mädchen» handelte von einem Kind. Erwachsene Figuren wissen oder ahnen zumindest, was sie tun. Die Zurichtungen lassen sich sprachlich nicht mehr verschleiern oder poetisch darstellen, ohne dass es in Romantisierung oder Zynismus kippt. Ich hatte aber auch sehr Spaß an diesem wilden Trip, dieser Möglichkeit, direkt, ja bisweilen etwas bösartig zu sein, ein Tempo anzuschlagen, das mich beim Schreiben in Atem hält, das die Not, den Stress, aber auch den euphorischen Puls der Geschichte transportiert. Dazu gehört auch das Wagnis der co-abhängigen Autofiktion, die Ebene 2025, die der Erzählerin derart entgleitet, dass sie droht, ihre eigene Vergangenheit zu verbiegen.
Der Religionswissenschaftler Klaus Heinrich hat die Droge mal das «Glücksgefühl ohne den schweißtreibenden Umweg über die Wirklichkeit» genannt. Nimmt Rio die Abkürzung und Alice die mühsame Wirklichkeit?
Ja, vermutlich. Die hauptsächliche Mühsal entsteht aber dadurch, dass die beiden nicht in derselben Wirklichkeit leben. Alice harrt in der mühsamen Wirklichkeit mit Rio aus, kämpft die Sorgen nieder, während er ihnen durch den Konsum kurzzeitig entkommt. Er führt ein Parallelleben, sie aber kann sich nicht wegballern und stülpt ihr Mitgefühl umso vehementer über Rio, je weniger er welches für sie oder sich selbst aufbringt. Das nimmt traurige oder groteske Formen an, die mit Vorsicht zu genießen sind. Aber Alices seltene Glücks- und Erkenntnismomente sind heftig und luzid, sie erinnern durchaus an einen religiösen Rausch.
Im Roman schreibt Alice sieben Jahre nach der Trennung Autofiktion über ihre Beziehung und versucht, sich mit Rio darüber zu einigen. Geht es auch um die Deutungshoheit über die eigene Erzählung, in die aber unweigerlich Erzählungen über andere eingeschlossen sind?
Rio fürchtet, dass seine künftige Selbsterzählung von Alices Literatur überschrieben wird, und Alice will sich von einer vergangenen Geschichte freischreiben, die ihre Selbsterzählung verengt hat. Ich wollte dieses Schlingern in der Dramaturgie abbilden. Die Erzählebene 2025, auf der die Figuren über Alices Schreiben diskutieren, verhandelt Deutungshoheit, aber auch ihre Kehrseiten, Macht und Ohnmacht, Antrieb und Leerlauf, Angriff und Verdrängung. Unwucht eben, es läuft nicht rund.
Es gibt überraschend viele Referenzen aus der Kinderliteratur. Sind die ein Wink auf den Ursprung der Erzählung bzw. des Erzählten?
Der Rat und die Hilfe realer Mitmenschen erreichen Alice nicht mehr, aber sie wird von Reminiszenzen aus der Kinderliteratur umspukt, beispielweise von Pooh und Piglet, die wie sie einer unsichtbaren Gefahr auf der Spur sind. Auch selbst erfundene Märchen, fantastische Kleinstmythen und Humor helfen ihr und Rio immer wieder über verzweifelte Momente hinweg, reißen kleine Fenster von Gelächter und Erleichterung auf. Und doch bleibt Alice allein zurück, wenn die rettenden Geschichten verpufft sind. Die Kindergeschichten lassen sich also auch als Hinweis auf eine althergebrachte Einsamkeit lesen, die sowohl Rio als auch Alice in sich tragen.
