Schnüffelstaat Schweiz
Jürg Frischknecht, Paul Rechsteiner, Jakob Tanner

Schnüffelstaat Schweiz

Hundert Jahre sind genug

Herausgegeben von Komitee Schluss mit d. Schnüffelstaat

zahlr. Abb. // Nur noch letzte RESTEXEMPLARE aus dem Verlagsarchiv, bitte wenden Sie sich an den Verlag. , 256 Seiten

Januar 1990
ISBN 978-3-85791-170-5

Über dreissig Autorinnen und Autoren äussern sich in diesem Buch zum Schnüffelstaat Schweiz:

  • Texte zum Thema von Jean Rudolf von Salis bis Max Frisch.
  • Die hundertjährige Geschichte der Politischen Polizei, die Bismarck erzwungen und Furgler ausgebaut hat.
  • Die flächendeckende Bespitzelung einer halben Million Einwohnerinnen und Einwohner, die in unzähligen Registern fichiert wurden; von der Älpler- bis zur Verräterkartei.
  • Die Bachmannschaften und Listen der Militärs, die Oppositionelle in Lagern internieren wollten.
  • Berufsverbotsopfer, die hinterhältig kaltgestellt wurden.
  • Die Zukunftsszenarien: Durchmarsch in die computerisierte Überwachung oder Abschaffung der Schnüffelpolizei.
  • Tips für Registrierte: wie man Fichen liest, was rechtlich möglich ist.
  • Alle wackeligen Staatsschutzparagraphen und Geheimverordnungen im vollen Wortlaut.
Jürg Frischknecht
Bildrechte: Gertrud Vogler
Jürg Frischknecht (1947–2016) war freier Journalist, schrieb für verschiedene Tageszeitungen, besonders über Rechtsextre­mismus und Medien. Er war bei der «Wochenzeitung» und beim «Alternativen Lokalradio» LoRa engagiert. Mitautor der Bücher «Die unheimlichen Patrioten» und «Rechte Seilschaften». Zusammen mit Ursula Bauer veröffentlichte er eine Reihe von Wanderbüchern.
Jakob Tanner
Bildrechte: Frias, Freiburg
Jakob Tanner, geboren 1950, ist Professor für die Geschichte der Neuzeit an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. Er forscht zur Geschichte Europas und der Schweiz im 19. / 20. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt liegt auf den Themen Arbeit und Konsum.

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