Ausser Betrieb
Metamorphosen der Arbeit in der Schweiz
Mit Texten von Céline Angehrn, Brigitta Bernet, Iris Blum, Flurin Condrau, Gioia Dal Molin, Andreas Fasel, Urs Germann, Thomas Hengartner, Niklaus Ingold, Simona Isler, Christian Koller, Martin Lengwiler, Marina Lienhard, Eva Lüthi, Nicole Peter, Matthias Ruoss, Anja Suter, Jakob Tanner, Carola Togni, Adrian Zimmermann / Mit einem Nachwort von Marcel van der Linden
gebunden, 1. Auflage, 99 Fotografien und Abbildungen, 344 Seiten
Februar 2015Der Betrieb war auch in der Schweiz die wichtigste Organisationsform der Industrialisierung. Von Anfang an bildete die Lohnarbeit das Kernelement privatwirtschaftlicher und öffentlicher Unternehmen. Lange hat sich die Sozialgeschichte auf diese Arbeitsformen konzentriert. Alltags-, geschlechter- und globalgeschichtliche Ansätze haben eine doppelte Blickverschiebung eingeleitet: auf die vielfältigen Arbeitsformen ausserhalb von Industriebetrieben einerseits, auf den Strukturwandel von Unternehmen, die immer mehr ausserbetriebliche Dienstleitungen integrieren, andererseits. 'Ausser Betrieb' macht diese Veränderungen sichtbar. Das Buch versammelt siebzehn Beiträge von jüngeren Historikerinnen. Die Texte handeln von Hausarbeit, Kunst, Gefängnis, Berufsberatung, Handelsreisenden, Fitness- Kultur, 'Entwicklungshilfe', Sozialversicherungen und anderem mehr. Die Autoren schreiben so an einer erweiterten Geschichte der Arbeit mit, die auch ein neues Verständnis der Arbeit im Betrieb ermöglicht.

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Iris Blum, geboren 1966, aufgewachsen in Emmenbrücke. Die Historikerin lebt als freischaffende Autorin und Archivarin in Zürich. In Teilzeit Archivarin im Stadtarchiv Zug.
Pressestimmen
Swiss Migration News, 2. Mai 2016
terra cognita, Herbst 2016
«Die Stärke des Buches sind facettenreiche Darstellungen, die bis zu früheren Rationalisierungsbestrebungen der zur Nicht-Arbeit degradierten Haushaltsarbeit reichen. Das macht das Buch auch für jene lesenswert, welchen die bisweilen gewerkschaftliche Perspektive der Autoren fremd erscheint.» Neue Zürcher Zeitung
«Arbeit, so das Fazit des Bandes, ist der Geschichte unterworfen. Schon morgen kann vieles ganz anders sein.» WOZ
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